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die BAGIV ist der einzige bundesweite und multinationale Dachverband von Migrantenselbstorganisationen mit dem Ziel der integrationsfördernden Selbstvertretung von ImmigrantInneninteressen.

Für Fragen und Feedback stehen wir Ihnen sehr gerne zur Verfügung.


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BAGIV - Bundesarbeitsgemeinschaft
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10717 Berlin

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A K T U E L L E S



16. Oktober 2017

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BAGIV als offizielles Mitglied im "Deutschen Institut für Menschrechte" aufgenommen

Wir freuen uns sehr, dass die BAGIV bei der Mitgliederversammlung des "Deutschen Instituts für Menschenrechte" in Berlin als offizielles Mitglied "Deutsches Institut für Menschenrechte" aufgenommen worden ist.

Die BAGIV ist dem Grundsatz des DIMR verpflichtet, alle international anerkannten Menschenrechte zu respektieren und ihre Tätigkeit nicht einseitig oder rücksichtslos unter Missachtung eines oder mehrerer Menschenrechte auszuüben.

Das Institut ist nur den Menschenrechten verpflichtet und politisch unabhängig. Als Nationale Menschenrechtsinstitution arbeitet es auf Grundlage der "Pariser Prinzipien" der Vereinten Nationen. Seit 2015 regelt das "Gesetz über die Rechtsstellung und Aufgaben des Deutschen Instituts für Menschenrechte" die Rechtsstellung, die Aufgaben und die Finanzierung des Instituts. Es ist als gemeinnütziger Verein organisiert und wird vom Deutschen Bundestag sowie - für einzelne Projekte - aus Drittmitteln finanziert. Die Richtlinien für die inhaltliche Arbeit legt ein Kuratorium fest, in dem Zivilgesellschaft, Wissenschaft und Politik vertreten sind.

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Ali Ertan Toprak wird als Präsident der BAGIV(Bundesarbeitsgemeinschaft der Immigrantenverbände in Deutschland) die Stimme der Migranten in diesem bedeutenden Gremium vertreten.


 

18. September 2017

Multiplikatorenschulung "Empowerment von Ehrenamtlichen im Bereich der Flüchltingshilfe "Wir helfen mit!""

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Im Rahmen einer vom BAMF geförderten Multiplikatorenschulung zum Thema "Flüchtlingshilfe" und "Rassismus und Diskriminierung" trafen am Wochenende vom 15.-17. September 2017 Jugendliche aus den Mitgliedsvereinen der BAGIV in Bonn zusammen.

Den Ehrenamtlern wurden Informationen und Wissen über Erstorientierungs- und Integrationsangebote, Beratungsmöglichkeiten, Anlaufstellen für Flüchtlinge und Möglichkeiten des ehrenamtlichen Engagements am Beispiel des Patenschaftsprogramms der Bundesregierung "Gemeinsam Schaffen" vermittelt. Besonders beeindruckend waren die Berichte von teilnehmenden Flüchtlingen, die von ihren Erfahrungen erzählten.

"Der Umgang mit Personen, die im Alltag Vorurteile gegen Migranten äußern", war erheblicher Bestandteil der Multiplikatorenschulung. Dabei sollten angemessene Reaktionen auf diskriminierende Äußerungen geschult werden, damit eine Sensibilisierung für Vorurteile entsteht. Durch das Erkennen von Vorurteilen und die Vermittlung darüber, wie solche Konflikte gelöst werden können, wurde den Ehrenamtlern Handwerkzeug geliefert, sich in entsprechenden Situationen angemessen zu verhalten und dieses gelernte Wissen weiterzugeben.

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Die regen Diskussionsbeiträge, die aktive Beteiligung der Veranstaltungsteilnehmer und die Feedbackrunde zeigten deutlich den Erfolg der durchgeführten Maßnahme und machten die Notwendigkeit solcher Schulungsmaßnahmen deutlich.

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11. September 2017

Quotenforderung für Migranten spielt vor den Bundestagswahlen nur den Rechtspopulisten in die Hände

Die Bundesarbeitsgemeinschaft der Immigrantenverbände in Deutschland/BAGIV e.V. nimmt kritisch zu Kenntnis, dass einige Migrantenverbände vor den Bundestagswahlen in den Parteien Quoten für Migranten einfordern.

"Wir finden diesen populistischen und anachronistischen Weg für mehr Teilhabe der Migranten in der Politik eher kontraproduktiv." so Ali Ertan Toprak, Präsident der Bundesarbeitsgemeinschaft der Immigrantenverbände. Der Dachverband, dem 13 Migrantenverbände angehören, findet, dass anstatt Quoten für Migranten in den Parteien, eine Anerkennungskultur notwendig sei. Wer an der deutschen Gesellschaft partizipieren möchte und sich mit unseren Werten identifiziert, kann sich einbringen und braucht keine Quote.

Toprak: "Diese Forderung ist ein falsches Signal an die Mehrheitsbevölkerung, die in dieser Frage im Zuge der steigenden Flüchtlingszahlen in den letzten zwei Jahren ohnehin stark verunsichert sei."

Er befürchtet, "dass solche populistische Forderungen der Migranten kurz vor den Wahlen nur den rechten Parteien in die Hände spielen werden."

Der Präsident der Bundesarbeitsgemeinschaft der Immigrantenverbände mahnt aber die Öffnung und Bewusstseinsveränderung der demokratischen Parteien an, die Migranten, die sich für dieses Land entschieden haben endlich als vollwertige Deutsche anzusehen.

Toprak dazu abschließend:

"Die Migranten in den Parteien wollen weder als Opfer, noch als Exoten behandelt werden, sondern als vollwertige politische Akteure auf gleicher Augenhöhe, die Deutschland mitgestalten wollen."

Kommentar der Welt: https://www.welt.de/debatte/kommentare/article168545517/Noch-eine-Quote-und-noch-eine-Quote-Nein.html


 

23. August 2017

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Dialog mit Bundesinnenminister Dr. Thomas de Maizière

Eine Delegation der BAGIV-Bundesarbeitsgemeinschaft der Immigrantenverbände, wurde am 23.08.2017 vom Bundesinnenminister Dr.Thomas de Maizière (CDU) in Berlin empfangen.

Beim zweistündigen Gespräch im Bundesinnenministerium wurden die Themen Zuwanderung und Integration in Deutschland besprochen und die bedeutende Rolle der Migrantenverbände in diesem Prozess erörtert.

Konkret ging es um die Strukturförderung der Verbände und Projekte des BMI für die Eingliederung von neu zugewanderten und das dringliche Problem der Integration.
Auch die Themen deutsche Islamkonferenz und Extremismusbekämpfung wurden kritisch angesprochen.

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Den Präsidenten der BAGIV, Ali Ertan Toprak, begleiteten der stellvertretende Bundesvorsitzende der Kurdischen Gemeinde Deutschland, Mehmet Tanriverdi, die Landeskoordinatorin des Zentralrats der Serben in Deutschland, Dragana Nikolic sowie der Vertreter des Zentralverbands der Assyrischen Vereinigungen in Deutschland e.V, Musa Simsek.

Toprak kritisierte, dass "Fehlen staatlicher Förderung für eine nachhaltige Verbandsarbeit für Verbände von Migrantengruppen, die sich ernshaft um Integration in diesem Land bemühen und nicht an Parallel- oder Gegengesellschaften, sondern an einer gemeinsamen Gesellschaft arbeiten."


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12. Juli 2017

Dialogveranstaltung zum Impulspapier der MigrantInnenorganisationen mit dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend

Das Impulspapier der MigrantInnenorganisationen stößt auf immer mehr Resonanz. Heute, am Mittwoch, dem 12. Juli 2017 von 12 bis 15 Uhr, findet im Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend ein Dialog mit den MigrantInnenorganisationen und den Neuen Deutschen Organisationen hierzu statt. Die BAGIV wird vertreten durch ihren Präsidenten Ali Ertan Toprak.

Zu der Veranstaltung hat die Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Dr. Katarina Barley, geladen. Gemeinsam werden wir über politische Teilhabe und interkulturelle Öffnung in den Austausch treten.

Damit greift die Bundesministerin einen Vorschlag auf, den etwa 50 MigratInnenorganisationen im Dezember 2016, darunter auch die BAGIV, stellten: in einen strukturierten und ergebnisorientierten Dialog mit der Politik zu treten.

Das Impulspapier wurde von etwa 50 MigrantInnenorganisationen in ganz Deutschland erarbeitet. Beim neunten Integrationsgipfel der Bundesregierung im November 2016 wurde das Papier Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel und Staatsministerin Aydan Özoguz vorgestellt. Es liefert die Grundlage für den Austausch über die Entwicklung verbindlicher Standards sowie Zielgrößen zur interkulturellen Öffnung und zu mehr Teilhabe.

Vier Veränderungsziele zur Interkulturellen Öffnung werden priorisiert:

  • In Organisationen und Institutionen, wie Vereine, Verbände, Parteien und öffentliche Verwaltungen, sind Strategien zur interkulturellen Öffnung umgesetzt sowie Vielfalt und Teilhabe gelebte Grundüberzeugungen.
  • MigrantInnenorganisationen werden in Prozesse der interkulturellen Öffnung eingebunden und dafür in ihrer Professionalisierung unterstützt. Es gibt ausreichend Strukturfördermittel und Anlaufstellen für Prozesse der Interkulturellen Öffnung in Organisationen und Institutionen.
  • Der Anteil von Menschen mit Einwanderungsgeschichte, die Entscheidungsfunktionen wahrnehmen, hat sich in Organisationen und Institutionen deutlich erhöht.
  • Organisationen und Institutionen erbringen ihre Leistungen in gleicher Qualität für alle Bürger_innen unabhängig von deren Herkunft. Menschen erfahren keine institutionelle Diskriminierung und begegnen keinen sprachlichen und kulturellen Barrieren.

Um diese Ziele wirksam zu erreichen, schlagen die MigrantInnenorganisationen mehrere Maßnahmen vor - unter anderem die Aufnahme eines neuen Staatsziels ins Grundgesetz, um gleichberechtigte Teilhabe in der Einwanderungsgesellschaft zu verankern. Das Staatsziel soll festschreiben, dass die Bundesrepublik ein "vielfältiges Einwanderungsland" ist und gleichberechtigte Teilhabe, Chancengerechtigkeit und Integration fördert.

Die Veranstaltung am Mittwoch ist eine große Chance, die Forderungen in die breite Öffentlichkeit und in die Ministerien zu tragen. Unter der Einbindung von ExpertInnen können die Chancen und bestehenden Hürden der interkulturellen Öffnung besprochen werden. Zugleich ist ein solcher Dialog ein öffentliches Bekenntnis für die Bereitschaft, Deutschland als Einwanderungsgesellschaft voranzubringen.

Impulspapier
https://drive.google.com/file/d/0B0IHn0rcy4UmeFVJb1FjZDZVTVk/edit


 




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