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A K T U E L L E S



11.-12. November 2017

Zweitägiges Seminar "Nur gemeinsam sind wir stark! Partizipation der BAGIV-Mitgliedsverbände in der Integration!"

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Im Rahmen der Strukturförderung veranstaltete die BAGIV vom 11.-12. November 2017 ein zweitägiges Seminar für und mit ihren Mitgliedsverbänden. Inhaltliche Schwerpunkte waren Situationsanalyse, Stärken, Selbstverständnis und Alleinstellungsmerkmal, und Organisationsentwicklung, Ziele, Umsetzung, Bündnispartner. Außerdem wurden Kernforderungen für ein Positionspapier für die neue Bundesregierung erarbeitet. Das durch sehr intensiven Austausch und rege Mitarbeit geprägte Seminar diente auch der engeren Vernetzung der BAGIV-Mitgliedsorganisationen, der inhaltlichen Abstimmung und Erarbeitung von zukünftigen Aufgabenfeldern.


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23. Oktober 2017

Bundeselternnetzwerk der Migrantenorganisationen für Bildung & Teilhabe gegründet!

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Berlin, 23.10.2017 (BAGIV/BBT) - Nach mehr als als zweijähriger Vorbereitung wurde am 18. Oktober 2017 der Verein "Bundeselternnetzwerk der Migrantenorganisationen für Bildung & Teilhabe (bbt)" gegründet. Vertreterinnen und Vertreter von insgesamt zehn Migranten(eltern)verbänden und -netzwerken kamen nach Berlin zur feierlichen Gründungsversammlung bei Gastgeber Generali Zukunftsfonds zusammen, um die Satzung zu beschließen und den fünfköpfigen Gründungsvorstand zu wählen. Die Bundesarbeitsgemeinschaft der Immigrantenverbände in Deutschland (BAGIV) gehört zu den Unterzeichnern des Gründungsprotokolls.

"Eltern benötigen starke Partner, um sich wirkungsvoll für ihre Kinder in Erziehungs- und Bildungsfragen einzusetzen. Migrantenorganisationen müssen hierfür stärker in ihrer Brückenfunktion zwischen Eltern und Kita bzw. Schule anerkannt und unterstützt werden. Das neugegründete Netzwerk für Bildung und Teilhabe strebt die Kooperation mit relevanten sektor- und ressortübergreifenden Akteuren und Institutione wie die KMK, dem Bundeselternrat, Bundesministerien und Stiftungen an. Die Netzwerkzusammenarbeit soll dienen sich gegenseitig zu informieren und auszutauschen. Die BAGIV Mitgliedsverbände werden durch das neue Netzwerk sicherlich neue Impulse für mehr Elternbeteiligung und mehr Bildungsarbeit in ihren Gliederungen erhalten", sagte Milan Cobanov, Projektleiter bei der BAGIV.

Folgende Migrantenorganisationen gründeten das Netzwerk:

  • Bund der spanischen Elternvereine in der BRD e.V. - Confederación
  • Bundesarbeitsgemeinschaft der Immigrantenverbände in Deutschland e.V. (BAGIV)
  • Bundesverband Griechischer Gemeinden in Deutschland e.V. (OEK)
  • Bundesverband Netzwerke von Migrantenorganisationen e.V. (NEMO)
  • Bundesverband russischsprachiger Eltern e.V. (BVRE)
  • Föderation Türkischer Elternvereine in Deutschland e.V. (FÖTED)
  • Forum der Kulturen Stuttgart e.V.
  • Landesnetzwerk Migrantenorganisationen Sachsen-Anhalt e.V. (LAMSA)
  • MigrantenElternNetzwerk Niedersachsen (MEN)
  • Zentralrat der afrikanischen Gemeinde in Deutschland e.V.

Im Rahmen der Gründungsveranstaltung wurde die Vereinssatzung einstimmig beschlossen. Im Anschluss wurde der erste Vorstand gewählt. Acht Kandidatinnen und Kandidaten standen zur Wahl. Gewählt wurden:

  • Dr. Mehmet Alpbek (FÖTED)
  • Marianne Balle (Zentralrat der afrikanischen Gemeinde in Deutschland)
  • Inmaculada Díaz Sánchez (Confederacíon)
  • Dr. Anwar Hadeed (MEN)
  • Dr. Natalia Roesler (BVRE).

Nach der Unterzeichnung des Gründungsprotokolls feierten die Anwesenden den vorläufigen Höhepunkt eines Prozesses, der bei einer Tagung des BBE mit Migrantenorganisationen im Jahr 2011 seinen Anfang nahm. Das Bundeselternnetzwerk ist offen für weitere Migrantenorganisationen, welche sich im Bereich Elternarbeit engagieren.

Mehr zur Gründungsversammlung: https://www.bundeselternnetzwerk.de/veranstaltungen/tagungen-und-externe-veranstaltungen.html


 

21. Oktober 2017

Projekt: MigrantInnen im Einsatz für Flüchtlinge" im Rahmen der Ausschreibung "Flucht - Migration - Integration"

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Im zweiten Schritt im Rahmen des durch die Bundeszentrale für Politische Bildung geförderten Projektes "MigrantInnen im Einsatz für Flüchtlinge" wurde am 21. Oktober 2017 eine Begegnung mit Flüchtlingen in Form einer Tagesveranstaltung organisiert. Das Ziel hierbei war es, erste Kontakte zu knüpfen, Erfahrungen auszutauschen, gegenseitige Akzeptanz zu schaffen und weitergehend in Zusammenarbeit miteinander gemeinsame Aktivitäten zu planen.

Diese zweite Veranstaltung fand mit insgesamt 47 in den Räumlichkeiten der Kurdischen Gemeinschaft Rhein-Sieg/Bonn e.V. statt. Zu Beginn stellten sich die Teilnehmer in einer Vorstellungsrunde vor. Anschließend erzählten die Flüchtlinge sowohl von ihren Erlebnissen während der Flucht aus ihrer Heimat, als auch über die Erfahrungen in Deutschland und der fremden Kultur. Die Probleme und Schwierigkeiten, aber auch positive Begegnungen wurden eindringlich von den Flüchtlingen berichtet und waren eine gute Grundlage, die Situation vieler Flüchtlinge oder Neuzuwanderer zu begreifen. Den Ehrenamtlern wurde noch einmal sehr bewusst gemacht, unter welchen Umständen Menschen aus ihrem Heimatland flüchten, was sie zurück lassen, was sie für Strapazen und Ängste während ihrer Flucht erleben (Bezeichnend waren auch die Berichte über rassistische Auseinandersetzungen der Flüchtlinge untereinander. Auf ihren Fluchtwegen kam es häufig auch unter den Flüchtlingen zu diskriminierenden Streitigkeiten aufgrund der Herkunft oder Religion.) und in welcher Situation sie sich schließlich hier in Deutschland wiederfinden. Es konnte ein Empathiebewusstsein für die Betroffenen und eine gegenseitige Akzeptanz geschaffen werden. Die Diskriminierungserfahrungen wurden aufgegriffen und die Ehrenamtler vermittelten die aus dem 1. Workshop erlernten Deeskalationstrategien. Unter der Projektleitung wurde zusammenfassend das Thema "Rassismus unter Migranten" erläutert.

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Das Projekt konnte durch diesen bildungspolitische Präventions- und Interventionsworkshop rassistischen Einstellungen unter MigrantInnen entgegenwirken. In Deutschland ist die öffentliche und politische Sensibilität für Ideologien und Aktivitäten rassistischer Gruppen die unter Zuwanderern um Zustimmung werben bzw. Zustimmung erhalten, bislang gering ausgeprägt.

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20. Oktober 2017

Bundeselternnetzwerk von Migrantenorganisationen als Sprachrohr

Berlin, 20.10.2017 (BAGIV/BBT) - "Eltern sind weder pädagogische Hilfskräfte noch Universal- Kümmerer zur Realisierung staatlicher Bildungs- und Erziehungsziele. Eine partnerschaftliche Zusammenarbeit von Eltern und Bildungsinstitutionen wie Kindertageseinrichtungen und Schulen bedarf einer guten regelhaften Verschränkung von Eltern und Kita bzw. Eltern und Schule, um die Erziehungs- und Bildungsaufgabe in geteilter elterlicher und öffentlicher Verantwortung erfüllen zu können", sagte in seinem Grußwort Dr. Ulrich Jahnke vom Arbeitsstab der Beauftragten der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration anlässlich der Auftaktveranstaltung des neu gegründeten Bundeselternnetzwerk Bildung & Teilhabe in Berlin.

Die Fachtagung "Elternbeteiligung und Elternengagement in der Einwanderungsgesellschaft" richtete sich an ein breites Publikum von Akteuren aus Politik, Verwaltung und Zivilgesellschaft, die sich mit Bildungsthemen von der Kita bis zu Hochschule beschäftigen. An der Tagung, die bundesweit auf großes Interesse stieß, nahmen 75 Vertreterinnen und Vertreter zahlreicher Organisationen teil, darunter Ämter und Behörden, Migrantenorganisationen, Landes- und Bundeselternvertretungen, Verbände und Stiftungen sowie Universitäten und Forschungseinrichtungen.

"Die Migrantenorganisationen unserer Mitgliedsverbände sind eigentlich Familienbetriebe. Die Familie steht meist im Mittelpunkt der Aktivitäten. So ist es selbstverständlich, dass Bildunsangebote zur Grundausstattung von Migrantenorganisationen gehören. Wir begrüßen, dass die politische Bildung unter bestimmten Migrantengruppen eine besondere Bedeutung beigemessen wurde. Demokratiekenntnisse zu vermitteln und Eltern dazu zu befähigen, selbstbewusst auftreten und ihre Interessen wahrnehmen zu können ist eine wesentliche Aufgabe der Migrantenoganisationen", sagte Milan Cobanov, welcher für die Bundesarbeitsgemeinschaft der Immigrantenverbände in Deutschland (BAGIV) an der Fachtagung teilnahm.

Das BBT sollte sich, nach Vorstellungen der BAGIV, zur Institution entwickeln, die Räume dafür schafft, dass die unterschiedlichsten Einwanderergruppen sich gemeinsam artikulieren und mit einer Stimme sprechen können. Im Bereich der frühkindlichen Bildung, also in der Regel in der Kita, stehe für die BAGIV die Sprache an erster Stelle. Darunter versteht die BAGIV sowohl die deutsche als auch die Muttersprache der Kinder. Neben der Förderung der Mehrsprachigkeit gehe es aber vor allem um eine Erhöhung der Betreuungsquoten, der Elternbildung, sowie Stärkung der Erziehungskompetenzen. "Wir könnten uns vorstellen, dass dem BBT hier die Aufgabe zufallen würde, unterschiedliche Vorstellungen zu der Problemfelder zu entwickeln, Methoden und Praktiken auszutauschen und zentral Empfehlungen an die Politik zu geben", so Cobanov.

Grussworte zur Fachtagung:
Staatssekretär Dr. Ralf Kleindiek (Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend):
https://www.bundeselternnetzwerk.de/fileadmin/user_upload/Newsletter/bbt-Newsletter_3-2017_Rede_Kleindiek.pdf

Alexandra Kuczynski (Bundesministerium des Innern):
https://www.bundeselternnetzwerk.de/fileadmin/user_upload/Newsletter/bbt-Newsletter_3-2017_Grusswort_Kuczynski.pdf

Dr. Ulrich Jahnke (Arbeitsstab der Beauftragten der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration):
https://www.bundeselternnetzwerk.de/fileadmin/user_upload/Newsletter/bbt-Newsletter_3-2017_Grusswort_Jahnke.pdf

Frau Prof. em. Dr. Ursula Boos-Nünning leitete daraufhin mit ihrem Vortrag (hier:
https://www.bundeselternnetzwerk.de/fileadmin/user_upload/Newsletter/bbt-Newsletter_3-2017_Vortrag_Boos-Nuenning.pdf ) inhaltlich in das Tagungsthema ein. Sie betonte die Notwendigkeit von Elternbildung und hob die Rolle der Migrantenorganisationen dabei hervor.

Den Gesamtbericht zur Fachtagung lesen Sie hier:
https://www.bundeselternnetzwerk.de/newsletter/gruendung-des-bundeselternnetzwerks-der-migrantenorganisationen-fuer-bildung-teilhabe-bbt.html


 

18. Oktober 2017

BAGIV-Präsident trifft Integrationsminster DR. Stamp und Staatssekretärin Serap Güler

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Am 18.10.2017 wurde Ali Ertan Toprak, Präsident der Bundesarbeitsgemeinschaft der Immigrantenverbände in Deutschland, in Düsseldorf vom neuen NRW Minister für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration Dr. Stamp(FDP) und der neuen Staatssekretärin für Integration Serap Güler(CDU) empfangen. Begleitet wurde Toprak von Musa Ataman von der Kurdischen Gemeinde in NRW.

Ali Ertan Toprak zum Treffen, "Wir konnten bei diesem ersten Treffen viele Gemeinsamkeiten, angefangen von einem modernen Integrationsgesetz bis zu einer werteorientierten Integrationsansatz, der auf den gesellschaftlichen Zusammenhalt abzielt, entdecken."

Die BAGIV wird beide Regierungsmitglieder in ihrer Arbeit konstruktiv-kritisch begleiten und unterstützen.

Toprak weiter, "Ich wünsche den beiden Politikern viel Erfolg und glaube fest daran, dass sie in der Integrationspolitik in NRW neue Akzente setzen werden."

"Was die BAGIV an neuen Initiativen für die zukünftige Integration in NRW in dem Gespräch mit Dr. Stamp und Serap Güler erfahren hat, stimmt uns für die Integration in NRW optimistisch." , so Toprak abschließend.


 

Weitere Meldungen

16. Oktober 2017 BAGIV als offizielles Mitglied im "Deutschen Institut für Menschrechte" aufgenommen
18. September 2017 Multiplikatorenschulung "Empowerment von Ehrenamtlichen im Bereich der Flüchltingshilfe "Wir helfen mit!""
11. September 2017 Quotenforderung für Migranten spielt vor den Bundestagswahlen nur den Rechtspopulisten in die Hände
23. August 2017 Dialog mit Bundesinnenminister Dr. Thomas de Maizière
12. Juli 2017 Dialogveranstaltung zum Impulspapier der MigrantInnenorganisationen mit dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend
27. Juni 2017 "Internationale Altenpolitik - Weltweites Engagement für und mit älteren Menschen"
24.-25. Juni 2017 Projekt: MigrantInnen im Einsatz für Flüchtlinge" im Rahmen der Ausschreibung "Flucht - Migration - Integration"
22. Juni 2017 Bundesregierung soll Umsetzung der Empfehlungen des 1. NSU-Untersuchungsausschusses überprüfen lassen
19. Juni 2017 Weltflüchtlingstag - Einschränkungen beim Familiennachzug sind menschenrechtswidrig
16. Mai 2017 Start der Kampagne
"Teilhabe konkret - Auch Deine Stimme zählt. Geh wählen! "
16. Mai 2017 15 Thesen der Initiative kulturelle Integration
12. April 2017 Dieses Appeasement macht mich fassungslos
06. April 2017 PRESSEMITTEILUNG ZUM ISLAMGESETZ
15. 02. 2017 Treffen der Spitzenverbände der Migranten- und Kulturverbände
26. Januar 2017 Empfang bei bei der Bayerischen Staatsministerin für Arbeit und Soziales, Familie und Integration Emilia Müller
13. Januar 2017 Fortführung der Zusammenarbeit mit der DITIB -trotz Eingeständnis der Spitzeltätigkeit- ist inakzeptabel!

 




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