Bundesarbeitsgemeinschaft
der Immigrantenverbände
in Deutschland e.V. 

Unsere Partner








Nützliche Links

Refugee-Guide Diskriminierung in Deutschland 2015 Start Stiftung Forum Integration Ausgezeichnete Orte 2014 www.ausgezeichnete-orte.de
Flyer: Ausgezeichnete Orte 2014.pdf

Weitere Links rund um das Thema Migration und mehr finden Sie hier...

Herzlich Willkommen
bei BAGIV!

Liebe Besucher unserer Seite,

die BAGIV ist der einzige bundesweite und multinationale Dachverband von Migrantenselbstorganisationen mit dem Ziel der integrationsfördernden Selbstvertretung von ImmigrantInneninteressen.

Für Fragen und Feedback stehen wir Ihnen sehr gerne zur Verfügung.


Hauptstadtbüro BAGIV – Berlin


BAGIV - Bundesarbeitsgemeinschaft
der Immigrantenverbände
in Deutschland e.V.


Trautenaustr. 5
10717 Berlin

Tel.: 030 893 723 89
Mail:  info@bagiv-berlin.de

Bürozeiten: Mo-Fr 9.00-16.00 Uhr

Anfahrtsskizze

Hauptgeschäftsstelle BAGIV - Bonn


BAGIV - Bundesarbeitsgemeinschaft
der Immigrantenverbände
in Deutschland e.V.


Trierer Str. 70-72
53115 Bonn

Tel.:   +49 (0228) 224610
Mail:  info@bagiv.de

Bürozeiten: Mo-Fr 8.00-15.00 Uhr

Anfahrtsskizze



A K T U E L L E S



12. Juli 2017

Dialogveranstaltung zum Impulspapier der MigrantInnenorganisationen mit dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend

Das Impulspapier der MigrantInnenorganisationen stößt auf immer mehr Resonanz. Heute, am Mittwoch, dem 12. Juli 2017 von 12 bis 15 Uhr, findet im Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend ein Dialog mit den MigrantInnenorganisationen und den Neuen Deutschen Organisationen hierzu statt. Die BAGIV wird vertreten durch ihren Präsidenten Ali Ertan Toprak.

Zu der Veranstaltung hat die Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Dr. Katarina Barley, geladen. Gemeinsam werden wir über politische Teilhabe und interkulturelle Öffnung in den Austausch treten.

Damit greift die Bundesministerin einen Vorschlag auf, den etwa 50 MigratInnenorganisationen im Dezember 2016, darunter auch die BAGIV, stellten: in einen strukturierten und ergebnisorientierten Dialog mit der Politik zu treten.

Das Impulspapier wurde von etwa 50 MigrantInnenorganisationen in ganz Deutschland erarbeitet. Beim neunten Integrationsgipfel der Bundesregierung im November 2016 wurde das Papier Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel und Staatsministerin Aydan Özoguz vorgestellt. Es liefert die Grundlage für den Austausch über die Entwicklung verbindlicher Standards sowie Zielgrößen zur interkulturellen Öffnung und zu mehr Teilhabe.

Vier Veränderungsziele zur Interkulturellen Öffnung werden priorisiert:

  • In Organisationen und Institutionen, wie Vereine, Verbände, Parteien und öffentliche Verwaltungen, sind Strategien zur interkulturellen Öffnung umgesetzt sowie Vielfalt und Teilhabe gelebte Grundüberzeugungen.
  • MigrantInnenorganisationen werden in Prozesse der interkulturellen Öffnung eingebunden und dafür in ihrer Professionalisierung unterstützt. Es gibt ausreichend Strukturfördermittel und Anlaufstellen für Prozesse der Interkulturellen Öffnung in Organisationen und Institutionen.
  • Der Anteil von Menschen mit Einwanderungsgeschichte, die Entscheidungsfunktionen wahrnehmen, hat sich in Organisationen und Institutionen deutlich erhöht.
  • Organisationen und Institutionen erbringen ihre Leistungen in gleicher Qualität für alle Bürger_innen unabhängig von deren Herkunft. Menschen erfahren keine institutionelle Diskriminierung und begegnen keinen sprachlichen und kulturellen Barrieren.

Um diese Ziele wirksam zu erreichen, schlagen die MigrantInnenorganisationen mehrere Maßnahmen vor - unter anderem die Aufnahme eines neuen Staatsziels ins Grundgesetz, um gleichberechtigte Teilhabe in der Einwanderungsgesellschaft zu verankern. Das Staatsziel soll festschreiben, dass die Bundesrepublik ein "vielfältiges Einwanderungsland" ist und gleichberechtigte Teilhabe, Chancengerechtigkeit und Integration fördert.

Die Veranstaltung am Mittwoch ist eine große Chance, die Forderungen in die breite Öffentlichkeit und in die Ministerien zu tragen. Unter der Einbindung von ExpertInnen können die Chancen und bestehenden Hürden der interkulturellen Öffnung besprochen werden. Zugleich ist ein solcher Dialog ein öffentliches Bekenntnis für die Bereitschaft, Deutschland als Einwanderungsgesellschaft voranzubringen.

Impulspapier
https://drive.google.com/file/d/0B0IHn0rcy4UmeFVJb1FjZDZVTVk/edit


 

27. Juni 2017

"Internationale Altenpolitik - Weltweites Engagement für und mit älteren Menschen"

Auf der Fachtagung "Internationale Altenpolitik - Weltweites Engagement für und mit älteren Menschen" der Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen e.V. (BAGSO) am 27.06.2017 im Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend in Bonn wurde über die aktuellen Entwicklungen und Debatten in der internationalen Altenpolitik informiert. Teil der Veranstaltung war auch eine Debatte über die Stärkung der Menschenrechte älterer Menschen. Die BAGIV, vertreten durch Dr. Barbara Gunst-Assimenios, Geschäftsführung, nahm an der Fachtagung auch im Zusammenhang mit der Zusammenarbeit der BAGSO im Rahmen der Steuerungsgruppe "Bundesweite Initiative Demenz und Altenpolitik" teil.

Anlass der Fachtagung war die nach 15 Jahren anstehende Überprüfung der Umsetzung von seniorenpolitischen Maßnahmen. An der entsprechenden Regionalkommission der Vereinten Nationen - "United Nations Economic Commission for Europe" (UNECE) - ist neben weiteren Staaten auch die BRD beteiligt.

Das Programm der Fachtagung finden Sie hier:
http://www.bagso.de/fileadmin/Aktuell/Projekte/Int._Altenpolitik/Programm_Fachtagung_Internationale_Altenpolitik_27.06.2017.pdf

Unter folgendem Link stehen die Impulsvorträge, Statements und World Café-Ergebnisse als Download zur Verfügung:
http://www.bagso.de/aktuelle-projekte/internationale-altenpolitik/veranstaltungen.html

Zur Kurzinformation lohnt sich ab und zu auch ein Blick auf die Seite der Geschäftsstelle Internationale Altenpolitik:
http://www.bagso.de/aktuelle-projekte/internationale-altenpolitik.html

Veranstaltungshinweise, Dokumente und Erläuterungen werden laufend ergänzt.


 

22. Juni 2017

Bundesregierung soll Umsetzung der Empfehlungen des 1. NSU-Untersuchungsausschusses überprüfen lassen

Berlin. Heute wird der zweite NSU-Untersuchungsausschuss des Deutschen Bundestages seinen Abschlussbericht beschließen. Erneut hat der Ausschuss überfraktionell wichtige Aufklärungsarbeit geleistet. Was aber wurde bisher von den Empfehlungen des ersten NSU-Untersuchungsausschusses des Bundestages umgesetzt? Das Deutsche Institut für Menschenrechte hat der künftigen Bundesregierung jetzt in einer Stellungnahme empfohlen, die Umsetzung wesentlicher Empfehlungen des ersten NSU-Untersuchungssauschusses überprüfen zu lassen.

"Der Abschlussbericht des ersten NSU-Untersuchungsausschusses vom August 2013 sollte der Auftakt für einen weitreichenden Reformprozess in Polizei und Justiz sein. Bislang fehlt jedoch eine unabhängige Untersuchung der tatsächlichen Konsequenzen in der Praxis", erklärte Petra Follmar-Otto, Leiterin der Abteilung Menschenrechtspolitik Inland/Europa des Instituts, anlässlich der Veröffentlichung der Stellungnahme am 22. Juni. So müsse untersucht werden, ob und wie sich die Arbeit der Strafverfolgung durch Polizei und Staatsanwaltschaft tatsächlich verändert habe. Es stelle sich auch die Frage, ob rassistisch motivierte Straftaten in angemessener Weise wahrgenommen und verfolgt würden und ob im Rahmen der Ermittlungen ein angemessener und sachgerechter Umgang mit den Betroffenen erfolge.

"Es hat zwar wichtige Änderungen in den Rechtsgrundlagen für die Arbeit von Polizei und Staatsanwaltschaft gegeben, um die Effektivität bei der Strafverfolgung rassistisch motivierter Straftaten zu steigern. Ob diese jedoch tatsächlich zu einer Veränderung der Ermittlungspraxis geführt haben, ist bislang unklar", so Follmar weiter. Zahlreiche Initiativen, Organisationen und Betroffene berichteten immer wieder über Defizite bei der Strafverfolgung rassistisch motivierter Taten und diskriminierendes Handeln durch die Behörden. "Die künftige Bundesregierung wie auch die Regierungen der Länder sollten sich daher darauf verständigen, eine unabhängige Untersuchung in Auftrag zu geben. Möglich und sinnvoll wäre eine solche Untersuchung auch dann, wenn sich nicht alle Länder daran beteiligen", erklärte Follmar.

Weitere Informationen

Stellungnahme: Werden die Empfehlungen des NSU-Untersuchungsausschusses des Bundestages tatsächlich umgesetzt? Künftige Bundesregierung sollte unabhängige Untersuchung initiieren. (22.06.2017)

http://www.institut-fuer-menschenrechte.de/publikationen/show/werden-die-empfehlungen-des-nsu-untersuchungsausschusses-des-bundestags-tatsaechlich-umgesetzt/


 

19. Juni 2017

Weltflüchtlingstag - Einschränkungen beim Familiennachzug sind menschenrechtswidrig

Berlin. Das Deutsche Institut für Menschenrechte erklärt anlässlich des Weltflüchtlingstags am 20. Juni und der heutigen Veröffentlichung der Empfehlungen des Menschenrechtskommissars des Europarats zum Familiennachzug:

"In Deutschland ist seit März 2016 das Recht auf Familienzusammenführung für nach Deutschland geflohene Menschen, die im Rahmen des Asylverfahrens als subsidiär Schutzberechtigte anerkannt worden sind, für zwei Jahre ausgesetzt. Das bedeutet, dass Menschen, die etwa aus Syrien geflohen sind, wo ihnen Folter, die Todesstrafe oder ernste Gefahr für Leib oder Leben infolge eines bewaffneten Konflikts drohen, momentan keinen Antrag auf Familienzusammenführung stellen können.

In der Praxis führt die Regelung dazu, dass Familien weit mehr als zwei Jahre voneinander getrennt sind, zumal die anschließenden Visaverfahren bei den deutschen Auslandsvertretungen oftmals etliche Monate oder auch über ein Jahr dauern. Dies verstößt eindeutig gegen die UN-Kinderrechtskonvention, nach der Anträge auf Familienzusammenführung ausdrücklich "beschleunigt" und unter vorrangiger Berücksichtigung des Kindeswohls zu bearbeiten sind.

Die vollständige Pressemitteilung finden Sie hier: Pressemitteilung - Weltflüchtlingstag


 

16. Mai 2017

Start der Kampagne
"Teilhabe konkret - Auch Deine Stimme zählt. Geh wählen! "

Quelle: Integrationsbeauftragte / Steffi Loos

Im Rahmen des Integrationspolitischen Dialogs am 16.05.2017 im Bundeskanzleramt wurde der Staatsministerin Aydan Özoguz der Start der Kampagne "Teilhabe konkret - Auch Deine Stimme zählt. Geh wählen!" bekannt gegeben.

Die Initiative wurde von sieben bundesweit tätigen Migrant*innenverbände initiiert, die sich in ihrer Arbeit auf den unterschiedlichsten Ebenen für ein Mehr an Teilhabe von Menschen mit Migrationshintergrund einsetzen. Die Teilnahme an Wahlen und Abstimmungen ist ein wichtiger Bestandteil von demokratischer Teilhabe und Mitbestimmung. Mit der Kampagne "Teilhabe konkret - Auch deine Stimme zählt. Geh wählen!" soll ein Zeichen gesetzt werden - ein Zeichen für mehr Teilhabe und politische Verantwortung in diesem Land. Teilhabe endet nicht bei Wahlen, aber sie fängt dort an. In diesem Sinne appellieren wir an alle Wahlberechtigten mit Migrationshintergrund, sich einzumischen und ihre Zukunft in diesem gemeinsamen Deutschland mit ihrer Stimme ein Stück weit mitzugestalten!

geh_waehlen privat k

 




Weitere NEWS finden Sie in unserem Archiv

Archiv 2017

Archiv 2016

Archiv 2015

Archiv 2014

Archiv 2013

Archiv 2012

Archiv 2011

Archiv 2010

Archiv 2009

Archiv 2008

Archiv 2007

Archiv 2006




 
nach oben

Stand 11.08.2017 | Sitemap | Impressum | Kontakt

Webmaster: Andreas Rupp