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8. April 2010

1960 - 2010
50 Jahre Griechen in Deutschland - eine Erfolgsgeschichte für zwei Nationen


Unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten Dr. Horst Köhler,
des Präsidenten der Republik Griechenland Dr. Karolos Papoulias und
des Präsidenten der Republik Zypern Dimitrios Christofias

Mit Unterstützung des Integrationsminister des Landes Nordrhein-Westfalen Armin Laschet

In diesem Jahr jährt sich zum 50.ten Mal die Unterzeichnung des Anwerbevertrages für Arbeitnehmer zwischen Deutschland und Griechenland.

Diesen Anlass möchten wir gemeinsam in Bonn, am

2. Mai um 15:00 Uhr im Plenarsaal des deutschen Bundestags

begehen und die Gelegenheit nutzen, um an ein Stück gemeinsamer Geschichte für beide Länder zu erinnern und über eine künftige Weiterentwicklung nachzudenken.

deutsch griechische

Die griechische "Gastarbeiterwanderung" nach Deutschland führte nicht nur zur historisch intensivsten Begegnung, sondern auch erfolgreichsten Zusammenarbeit in der langen Geschichte der Beziehungen beider Völker. Sie fand nicht nur zwischen Philhellenen, Politik und Wissenschaft statt, sondern umfasste auf breiter Ebene die Bürgerinnen und Bürger in beiden Ländern. Die Griechen - die Hälfte von ihnen Frauen - brachen in Scharen aus wirtschaftlicher Not und Perspektivlosigkeit nach Deutschland auf, trotz der schlimmen Erfahrungen durch die deutsche Besetzung und die hohen Opfer, die der 2. Weltkrieg in Griechenland gefordert hatte. Sie haben es in den letzten 50 Jahren geschafft, sich nicht nur im Arbeitsleben eine geachtete Stellung zu verschaffen, sondern sich in so großem Umfang erfolgreich zu integrieren, dass sie von den deutschen Behörden als die "unauffällige Minderheit" bezeichnet wurden: Ob als geachtete Arbeiter, Facharbeiter, Angestellte, Ärzte, Gastronomen oder Unternehmer aber auch als Forscher und Professoren sind sie aus unserem Land nicht mehr wegzudenken. Sie sind ein gutes Beispiel für den erfolgreichen Weg in Deutschland, dass sich wie nie zuvor in seiner Geschichte Zuwanderern freiwillig geöffnet hat: Sie haben die Möglichkeiten einer sich öffnenden Gesellschaft und der sozialen Marktwirtschaft in großer Zahl im allgemeinen Interesse unseres Landes klug genutzt. Sie waren aber auch stets Brücke zwischen den beiden Ländern, die das Verständnis zwischen beiden Nationen gefördert und erhalten haben - auch und gerade in schwierigen Zeiten.

Wir möchten Sie einladen, diesen Tag gerade in schwierigen Zeiten und auch angesichts der vielen kritischen und vielfach inkorrekten Berichte über Griechenland und "die Griechen" mit uns zu begehen und darüber nachzudenken, wie es mit den Deutschen und den Griechen in einem immer stärker zusammenwachsenden Europa gemeinsam und konstruktiv weitergehen kann.

PROGRAMM

Eröffnung und Begrüßung:

Kostas Dimitriou , Vorsitzender des Verbandes der griechischen Gemeinden
Dr. Sigrid Skarpelis-Sperk, Präsidentin der Vereinigung der deutsch-griechischen Gesellschaften

Grußworte:

Avgoustinos, Metropolit der griechisch-orthodoxen Kirche in Deutschland
Dr. Wolfgang Teske, Vizepräsident des Diakonischen Werks
Stefanos P. Tamvakis, Präsident des Weltrates der Auslandsgriechen (SAE)

Impulsreferat:

"Griechen in Deutschland - Geschichten der Integration"
Armin Laschet, Integrationsminister des Landes Nordhrein-Westfalen

Ansprachen:

Philippos Petsalnikos, Präsident des griechischen Parlaments
Dr. Guido Westerwelle, Vizekanzler und Außenminister der BR Deutschland
Michael Vassiliadis, Vorsitzender der IG Bergbau, Chemie und Energie

Schlusswort:

Dr. Jorgo Chatzimarkakis, MdEP, Präsident der Deutsch-Hellenischen Wirtschaftsvereinigung

Verband der griechischen Gemeinden in Deutschland (OEK)
Deutsch-Hellenische Wirtschaftsvereinigung (DHW)
Vereinigung der deutsch-griechischen Gesellschaften (VDGG)


 

 
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