Bundesarbeitsgemeinschaft
der Immigrantenverbände
in Deutschland e.V. 

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Machtdelegation / Machtkontrolle

"Einerseits beruht politische Herrschaft dem Anspruch nach nur auf der Grundlage der Freiheit und Gleichheit der Staatsbürger, andererseits sind gesellschaftliche Macht und die Mittel des Machterwerbs (.) ungleich auf die gesellschaftlichen Gruppen verteilt."
(Mickel 1986, S. 501)

"Um Machtmissbrauch zu verhindern, sind Machtwechsel, Gewaltenteilung und Legitimation der Macht, überhaupt Machtbeschränkung und Machtkontrolle für die demokratische Gesellschaft der Gegenwart charakteristisch."
(Schülerduden Politik und Gesellschaft 1992, S. 244)

"Die Weiterentwicklung von demokratischem Bewusstsein: Sie ist eine Grundvoraussetzung, die ... politische Bildung in der Ausbildung notwendig macht, aber nicht allein von ihr geleistet werden kann. Eine D(emokratie) existiert nicht ohne Demokraten. Die Auffassung einiger Theoretiker einer ,demokratischen Elitenherrschaft ., die davon ausgehen, dass eine weitgehend unpolitische und apathische Wählerschaft, die die Politik an konkurrierende (Partei-)Eliten delegiert, Garant stabiler D(emokratie) sei, ist deshalb falsch und gefährlich."
(Alemann 1986, S. 75 ff.)

"Der Weise kann des Mächtigen Gunst entbehren, doch nicht der Mächtige des Weisen Lehren." (F. von Bodenstedt)

"Die Macht kann nicht milde genug aussehen." (Jean Paul)

"Macht geht vor Recht." (Graf Schwerin)

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Stand 27.06.2013 | Sitemap | Impressum | Kontakt