Bundesarbeitsgemeinschaft
der Immigrantenverbände
in Deutschland e.V. 

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Archiv 2012

27. Dezember 2012

Informations- und Beratungsdienst für spanische Neuzuwanderer

Durch die Zuwanderung von Spaniern sind die Hilfen des Bundesverbandes spanischer sozialer und kultureller Vereine wieder verstärkt gefragt. 1977 wurde er als Sprachrohr für die Rechte der spanischen Migranten gegründet. Er bot damals humanistische Weiterbildung an und stellte die kulturelle Verbindung zur Heimat sicher. Im Laufe der Jahre und im Zuge einer gelungenen Integration hatten sich die Aufgaben gewandelt. Seit 2011 besteht seine Aufgabe wieder verstärkt darin, Ansprechpartner für neue spanische Einwanderer zu sein.

Zeitungsartikel hier:

http://www.rp-online.de/bergisches-land/remscheid/nachrichten/spanier-suchen-eine-zukunft-in-remscheid-1.3116707

http://www.rp-online.de/bergisches-land/remscheid/nachrichten/wie-der-bundesverband-den-eingewanderten-hilft-1.3116706


 

24. Dezember 2012

Frohe Weihnachten

Der Vorstand und die Mitarbeiter der BAGIV wünschen allen Frohe Weihnachten
und ein friedvolles und gesundes Neues Jahr 2013.

Wir danken allen, die unsere Arbeit unterstützt haben und
freuen uns weiterhin auf eine gute Zusammenarbeit.

weihnachtsbaum schmuck 2012

 

18. Dezember 2012

Nationale Armutskonferenz stellt "Schattenbericht" vor

Ist Armut politisch gewollt, oder nicht? Mit dieser These wurde gestern der "Schattenbericht" der Nationalen Armutskonferenz vorgestellt. Er soll ein Gegenentwurf zum offiziellen Armuts- und Reichtumsbericht der Bundesregierung sein. Wer arm ist, das zeige der Bericht, habe in Deutschland immer seltener die Chance, dieser Situation zu entfliehen. Und ebenso sieht die Situation für Migranten aus. In dem Bericht wird ausdrücklich betont, dass besonders alleinerziehende Mütter und ihre Kinder sowie Einwanderer in Deutschland von Armut betroffen sind. Zu diesem Ergebnis ist der Wissenschaftliche Beirat beim Bundeswirtschaftsministerium in einem Gutachten über Altersarmut gekommen.

Jeder sechste der über 65-Jährigen ist laut Studie von Armut bedroht. Bei alleinerziehenden Müttern ist es jede zweite, bei jungen Migranten jeder vierte. Als armutsgefährdet gilt, wer als Alleinstehender weniger als 952 Euro im Monat zum Leben hat.

Einige Pressemeldungen sofort lesen:

Armutsbericht: Arm trotz Arbeit in Vollzeit, Augsburger Allgemeine
http://www.augsburger-allgemeine.de/politik/Armutsbericht-Arm-trotz-Arbeit-in-Vollzeit-id23201866.html

Einmal unten, immer unten, Spiegel online
http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/nationale-armutskonferenz-legt-schattenbericht-vor-a-873620.html

Junge Menschen haben weniger Geld als Alte, Berline Morgenpost
http://www.morgenpost.de/politik/inland/article112113875/Junge-Menschen-haben-weniger-Geld-als-Alte.html

Armutskonferenz fordert Mindestlohn, Frankfurter Rundschau
http://www.fr-online.de/arbeit---soziales/armutsbericht-armutskonferenz-fordert-mindestlohn,1473632,21139764.html

Armutsbericht: Wer arm ist, wird es wohl auch bleiben, Focus online
http://www.focus.de/tagesthema/gesellschaft-armutsbericht-wer-arm-ist-wird-es-wohl-auch-bleiben_aid_884677.html


 

17. Dezember 2012

Willkommenskultur in Deutschland, Ergebnisse einer repräsentativen Bevölkerungsumfrage in Deutschland

Im Auftrag der Bertelsmann Stiftung hat das Institut TNS Emnid im November 2012 eine repräsentative Umfrage durchgeführt, um zu erkunden, wie die Bevölkerung Zuwanderung und Willkommenskultur sieht. Die Ergebnisse sind für ein Land, das dringend auf qualifizierte Zuwanderung angewiesen ist, nicht ermutigend. Zwar sehen viele in Zuwanderung Chancen, aber ebenso viele verbinden mit Zuwanderung Nachteile für die Gesellschaft. Die Willkommenskultur im Land ist dann auch in der Einschätzung der Mehrheit ausbaufähig.

Die Studie " Willkommenskultur in Deutschland" finden Sie hier: Willkommmenskultur in Deutschland.pdf

Pressemitteilung der Bertelsmann-Stiftung: Bertelsmann Stiftung _ PM Willkommenskultur.pdf


 

15. Dezember 2012

IKE (Identität - Kultur - Engagement)

Nach der erfolgreichen Auftaktveranstaltung am 07. Dezember wurde am letzten Wochenende eine weitere Veranstaltung in Zusammenarbeit mit dem spanischen Mitgliedsverband der BAGIV mit entsprechendem inhaltlichem Schwerpunkt in Remscheid angeboten. Mit ca. 40 TeilnehmerInnen wurde in Anlehnung an die Auftaktveranstaltung der Schwerpunkt auf die Erfahrungen mit Identität und kultureller Identität und Heimat speziell aus der Sicht der spanischen MigrantInnen gelegt. Die 2. und 3. Migrantengeneration spanischer Herkunft unterscheidet sich grundlegend von der 1. Generation, wie eine Studie des Soziologen Miguel Montero verdeutlicht. Hat sich die erste Generation noch stark mit Spanien identifiziert, Schwierigkeiten die deutsche Sprache zu lernen, dem Vereinswesens und der spanischen "community" eine hohe Bedeutung gegeben, geteilte Erfahrungen: Reise im Zug, ähnliche Erfahrungen in Deutschland, Wunsch der Rückkehr, Sozialisation unter dem Franquismus und das Bild der Familie: als "kulturelle Einkapselung" usw., berichteten diese SpanierInnen aus Remscheid der jungen Generation ihre Erlebnisse und Einschätzungen zur Problematik. Der generationsübergreifende Austausch der Erfahrungen und Meinungen bereicherte die Veranstaltung, aber auch die Projektinhalte in ganz besonderer Weise. Die Begriffe Identität, kulturelle Identität und vor allem Heimat werden anders bzw. mit anderen Werten besetzt und interpretiert.

IKE-Projekt gefördert vom BMFSFJ.


 

11. Dezember 2012

Die Veröffentlichung der Ergebnisse von IGLU 2011 und TIMSS 2011

"Deutschlands Grundschüler sind international auf einem sehr guten Stand", sagte Studienleiter Wilfried Bos, der darauf hinwies, dass es seit den ersten Untersuchungen mehr Schüler mit Migrationshintergrund gebe. Kinder mit Migrationshintergrund verbesserten laut der neuen Untersuchung zwar in allen drei Fächern ihre Leistungen, liegen aber noch immer deutlich hinter Schülern aus Familien ohne ausländische Wurzeln und seien weiter benachteiligt. Der Schulerfolg in Deutschland ist leider weiterhin abhängig von der sozialen Herkunft.


Die Studien im Originaltext finden Sie hier:

IGLU 2011 - Lesekompetenzen von Grundschulkindern in Deutschland im internationalen Vergleich

s. S. 191 - 206 Kapitel VII Lesekompetenzen von Schülerinnen und Schülern mit Migrationshintergrund

http://www.waxmann.com/?eID=texte&pdf=2828Volltext.pdf&typ=zusatztext


TIMMS 2011 - Mathematische und naturwissenschaftliche Kompetenzen von Grundschulkindern in Deutschland im internationalen Vergleich

s. S. 23-24 Mathematische und naturwissenschaftliche Kompetenzen von Schülerinnen und Schülern mit Migrationshintergrund

s. S. 247 - 248 Kapitel VIII Mathematische und naturwissenschaftliche Kompetenzen von Schülerinnen und Schülern mit Migrationshintergrund

http://www.waxmann.com/?eID=texte&pdf=2814Volltext.pdf&typ=zusatztext


Pressemeldungen zu dem Thema:

Deutschlands Grundschülerinnen und Grundschüler im Lesen, in Mathematik und in den Naturwissenschaften im internationalen Vergleich weiterhin im oberen Drittel, KMK Pressemitteilung
http://www.kmk.org/presse-und-aktuelles/meldung/deutschlands-grundschuelerinnen-und-grundschueler-im-lesen-in-mathematik-und-in-den-naturwissenscha.html

Deutsche Grundschüler schneiden international gut ab, Die Welt
http://www.welt.de/newsticker/news1/article111941474/Deutsche-Grundschueler-schneiden-international-gut-ab.html

Jeder fünfte Grundschüler hat Probleme beim Lernen, Stern
http://www.stern.de/panorama/vergleichsstudien-timss-und-iglu-jeder-fuenfte-grundschueler-hat-probleme-beim-lernen-1940152.html


 

7.-9. Dezember 2012

Multiplikatorenschulung 2012 und IKE

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Am letzten Wochenende fand die Multiplikatorenschulung 2012 und die Auftaktveransdtaltung "IKE - Identität - Kultur - Engagement!" statt. Der inhaltliche Schwerpunkt der Veranstaltung mit ca. 20 Jugendlichen mit Migrationshintergrund aus den Mitgliedsorganisationen der BAGIV war das Thema Fördermittel beantragen, Identität und kulturelle Identität. Die Jugendlichen kurdischer, assyrischer, spanischer, serbischer, zypriotischer und griechischer Herkunft beteiligten sich äußerst aktiv an den Diskussionen und in den Gruppenarbeiten. Theoretische Einführungen in die Thematik, Vorträge und Inputs sowie die Arbeit in kleinen Gruppen wechselten als Arbeitsmethode. Nebenprodukt des Seminars war u.a. die Gründung einer eigenen facebook-Gruppe "Young BAGIV". Mit großer Begeisterung präsentierten die TeilnehmerInnen eigenständig die Arbeitsaufträge entsprechend der Aufgabenstellung und bereicherten mit ihren Erfahrungen und Persönlichkeiten die Veranstaltung maßgeblich. Die einmalige Schulung und das insgesamt drei Jahre laufende und vom BAMF geförderte Projekt soll einen Beitrag im Bereich "Integration junger MigrantInnen" leisten.

IKE-Projekt gefördert vom BMFSFJ.

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1. Dezember 2012

Vorankündigung für das Tagesseminar der BAGIV zum Thema:

Gewinnung und Qualifizierung von FunktionärInnen, ÜbungsleiterInnen und TrainerInnen mit Migrationshintergrund

am 1. Dezember 2012 in Gießen.

Das gleichnamige Sport-Projekt der BAGIV kündigt hiermit ihr Tagesseminar an. Weitere Informationen und das vorläufige Programm finden Sie hier:
Ankündigung Tagesseminar am 01.12.12 in Gießen.pdf


 

17. November 2012, 15. Dezember 2012

8. und 9. Schulung der Fortbildungsreihe für MultiplikatorInnen in der Seniorenarbeit beim Spanischen Bundesverband

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Die beiden Schulungen beendeten die Workshopreihe zur soziokulturellen Arbeit mit SeniorInnen. Insgesamt nahmen 66 MultiplikatorInnen aus verschiedenen Städten Nordrhein-Westfalens teil.

Die Schulung beinhaltete Vorträge u.a. zum Thema "Ernährung, gesunder Lebensstil und Sport im Seniorenalter", Diskussion zum Dokumentarfilm "El tren de la memoria", Darstellung der wirtschaftlichen und sozialen Hintergründe zur spanischen Einwanderung nach Deutschland in den Anfängen der 60er Jahre. Gleichermaßen wurden die Ursprünge der spanischen Vereinsbewegung und die Anfänge gesellschaftlicher Mitwirkung spanischer MigrantInnen thematisiert. Weitere Themen waren "Ursachen, Konsequenzen und mögliche Auswege aus der aktuellen wirtschaftlichen und sozialen Krisensituation in Spanien", Charakteristika der Wirtschafts- und Finanzkrise in Spanien, klassische sozioökonomische Indikatoren (Bruttoinlandsprodukt, Fiskalwerte, Staatsverschuldung, Arbeitslosen- und Inflationsquote), das wirtschaftliche Potential Spaniens als grundlegender Faktor für eine mittel- und langfristige
Überwindung der aktuellen Wirtschaftskrise.

Der Aufbau der Multiplikatorenschulungen mit Informationen zu seniorenspezifischen Themen, gesundheitsfördernden Ratschlägen und soziokulturellen Aktivitäten wurde von sehr positiv bewertet und die Teilnehmer baten einvernehmlich um eine Fortsetzung des Schulungsangebotes im kommenden Jahr.


 

30. Oktober 2012

Besuch des türkischen Ministerpräsidenten Erdogan in Deutschland

Migrantenverbände protestieren!

Anläßlich des Besuches des türkischen Ministerpräsidenten Recep Tayyip Erdogan rufen zahlreiche Migrantenverbände in Deutschland darunter Mitgliedsverbände der BAGIV, Zentralrat der assyrischen Vereinigungen in Deutschland und europäische Sektion (ZAVD) und der Zentralrat der Armenier in Deutschland (ZAD) zum Protest auf. Unter den Unterzeichnern sind u.a. Alevitische Gemeinde Deutschland (AABF) und Föderation kurdischer Vereine in Deutschland (YEK-KOM).

In der von 26 Vereinen, Verbänden und Initiativen unterzeichneten Erklärung wird allem voran die Minderheits- und Militärpolitik des türkischen Staates kritisiert, auf das Schicksal von politischen Gefangenen aufmerksam gemacht. In der Erklärung der BAGIV-Mitgliedsverbände KOMKAR und ZAVD anläßlich des Besuches wird die EU und die Bundesregierung aufgefordert auf die Türkei Druck auszuüben, um auf eine demokratische Lösung der Kurden- und Minderheitenfrage zu drängen und warnen vor der schleichenden Islamisierung der Türkei.

Die BAGIV unterstützt die berechtigten Forderungen der kurdischen, assyrischen und armenischen Einwanderer.

Weitere Infos:

PM_ Protest Gegen Erdogan.pdf
PM_ Protest Gegen Erdogan-Armenier.pdf
PM_ Protest Gegen Erdogan-Komkar.pdf


 

20. Oktober 2012

7. Schulung der Fortbildungsreihe für MultiplikatorInnen in der Seniorenarbeit

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Insgesamt 32 MultiplikatorInnen aus verschiedenen Städten Nordrhein-Westfalens nahmen an der Fortbildung in Remscheid teil.

Die Schulung begann mit einem Informationsaustausch zur aktuellen Situation der spanischen Bevölkerung in den jeweiligen Wohnorten der TeilnehmerInnen. Die Berichte konzentrierten sich allen voran auf die Situation der älteren Generationen. Mehrere Diskussionsbeteiligte betonten den langsamen aber gleichzeitig konstanten Wegfall von Treffpunkten und Austauschgelegenheiten für spanische SeniorInnen, wie Kulturzentren oder katholische Gemeinden. Vorträge, Arbeitsgruppen und ein Dokumentarfilm mit folgenden Themen waren Schwerpunkt des Seminars: Die sozioökonomische und politische Entwicklung Deutschlands vom Ende des Zweiten Weltkriegs bis zur berühmten "Ölkrise" im Jahre 1973, Biographische Rekonstruktion, "El tren de la memoria".

Die nächste Schulung wird am 17. November 2012 im Interkulturellen Zentrum des Spanischen Bundesverbandes in Remscheid stattfinden. Neben einer Fortführung der Diskussion zum Dokumentarfilm "El tren de la memoria" und der biographischen Rekonstruktionsarbeit, ist ein Vortrag zum Thema "Ernährung, gesunde Lebensweisen und Sport im Seniorenalter" geplant.

Falls Sie mehr zu diesem Projekt erfahren oder sich für die achte Schulung anmelden möchten, wenden Sie sich bitte direkt an: Bundesverband spanischer sozialer und kultureller Vereine e.V., Hindenburgstraße 1, 42853 Remscheid, Tel.: 02191 421531, Fax: 02191 421432, E-Mail: cfma@iree.org.


 

18. Oktober 2012

Treffen der Migrantenverbände mit KMK

Im Rahmen des Gesprächs der Kultusministerkonferenz (KMK) trafen sich Vertreter der Immigrantenverbände mit Kultusministern in Hamburg. Die Verbände und KMK hatten 2007 eine Vereinbarung ("Integration als Chance - gemeinsam für mehr Chancengleichheit") untererzeichnet, wonach jährliche Treffen vereinbart wurden, um zu prüfen wie weit die eingegangenen Selbstverpflichtungen umgesetzt sind.

Auf der Tagesordnung der gestrigen Sitzung stand unter anderem

  • Elternarbeit (unter Berücksichtigung von herausragenden Projekten)
  • Gewinnung von Lehrkräften mit Migrationshintergrund
  • Vorbildliche Projekte zur Einbeziehung von Eltern mit Migrationshintergrund in den Schulalltag sowie
  • verpflichtende Teilnahme der Schüler/innen islamischen Glaubens am Sport- und Schwimmunterricht.

An der vom derzeitigen Präsident der Kultusministerkonferenz 2012 und Hamburger Senator der Behörde für Schule und Berufsbildung , Ties Rabe geleiteten eineinhalb stündigen Sitzung namen 6 Vertreter der Unterzeichnerverbände sowie Kultusminister der Länder teil. Für die BAGIV nahm ihr Präsident, Mehmet Tanriverdi an der Sitzung teil und erläuterte die von BAGIV zum Theme Bildung durchgeführten Projekte und trug den von der BAGIV eingebrachten Antrag, verpflichtende Teilnahme der Schüler/innen
islamischen Glaubens am Sport- und Schwimmunterricht vor und begründete diesen. der Antrag fand Zustimmung unter den Kultusministern. Ebenfalls an der Sitzung anwesend war der stellv. BAGIV-Präsident und Vorsitzende des Verbandes Griechische Geminden in Deutschland e.V./OEK, Herr Kostas Dimitriou und stellte einen Antrag bestehend aus drei Punkten zur Rolle des muttersprachlichen Unterrichts.

Es wurde vereinbart, dass eine gemeinsame Erklärung der Verbände mit der KMK zur Bedeutung der Rolle der Eltern in der Erziehung und Bildung zu veröffentlicht wird. Ferner wird spätestens in einem Jahr bis zur kommenden gemeinsamen Sitzung überlegt wie man die Elternkompetenz der Eltern mit Migrationshintergrund im Rahmen eines oder mehrerer Projekte stärken kann.

Antrag BAGIV

Ergebnisse der 339. Plenarsitzung der Kultusministerkonferenz am 18. und 19. Oktober 2012 in Hamburg


 

26. September 2012

4. Sitzung des Integrationsbeirats in Nürnberg, die Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration lädt ein

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Quelle: BAMF/Geiwanger

Am 24.09.2012 fand in Nürnberg die 4. Sitzung des von Staatsministerin Maria Böhmer einberufenen Integrationsbeirats statt.

Die BAGIV wurde von Herrn Mehmet Tanriverdi, Präsident der BAGIV, vertreten.

Neben einer Reihe von Themen zur sozialen und politischen Teilhabe, wurde unter anderem ein Positionspapier der AG 4 "Flüchtlinge und Illegale" mit einer Reihe von Handlungsempfehlungen zur Erleichterung und Verbesserung der Situation von Menschen ohne Papiere verabschiedet.

Das Positionspapier finden Sie hier:

12-09-26 Veröffentlichung Beschluss Beirat Flüchtlinge und Menschen.pdf

Die offizielle Seite des Integrationsbeirats der Bundesregierung finden Sie hier:

http://www.bundesregierung.de/Webs/Breg/DE/Bundesregierung/BeauftragtefuerIntegration/integrationsbeirat/_node.html

Pressemeldungen:

Integrationsbeirat fordert rechtliche Verbesserungen für Flüchtlinge und Menschen ohne Aufenthaltsstatus in Deutschland, Bundesregierung online

Der Beschluss steht für ein neues Denken", Bundesregierung online


 

22. September 2012

6. Schulung der Fortbildungsreihe für MultiplikatorInnen
in der Seniorenarbeit, 22. September 2012 in Remscheid

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Rund 30 TeilnehmerInnen nahmen aus NRW an der Fortbildung teil. Der thematische Schwerpunkt dieser sechsten Schulung lag auf der Übergangsphase von der "Franco-Diktatur" zur heutigen parlamentarischen und demokratischen Monarchie während der Zeitspanne zwischen 1976 und 1982. Vortrag und Debatte über die Schulungsinhalte zur Vergangenheitsaufarbeitung waren Themenschwerpunkt. Die biographische Wiederaufarbeitung wurde erneut in separaten Arbeitsgruppen durch offene Dialoge durchgeführt.

Die nächste Schulung wird am 20. Oktober 2012 im Interkulturellen Zentrum des Spanischen Bundesverbandes stattfinden. Die begonnene biographische Arbeit soll weiter vertieft werden. Zudem sollen die wichtigsten historischen Geschehnisse dargestellt werden, die sich in der Zeit zwischen der Ankunft der ersten spanischen MigrantInnen und dem so genannten "Anwerbestopp" ereignet haben. Im soziokulturellen Teil des Workshops soll "El tren de la memoria", ein Dokumentarfilm zur spanischen Migration, projiziert und diskutiert werden.

Falls Sie mehr zu diesem Projekt erfahren oder sich für die siebte Schulung anmelden möchten, wenden Sie sich bitte direkt an:

Bundesverband spanischer sozialer und kultureller Vereine e.V.,
Hindenburgstraße 1,
42853 Remscheid,
Tel.: 02191 421531, Fax: 02191 421432,
E-Mail: cfma@iree.org.


 

21. September 2012

Interkulturelle Woche 2012 startet mit Auftakt am 21.9.2012 in Potsdam

Unter dem diesjährigen Motto "Herzlich willkommen - wer immer Du bist." Werden in mehr als 450 Städten und Gemeinden ca. 4.500 Veranstaltungen zu den Themen Integration, Inklusion, Rassismus und Willkommenskultur erwartet.

"Die Interkulturelle Woche ist ein weithin sichtbares Signal der Zivilgesellschaft gegen rechtsextreme Gewalt, rassistische Ausgrenzung und Diskriminierung. Sie wird in ganz Deutschland von einem breiten Bündnis von Kirchen, Kommunen, Gewerkschaften, Verbänden und Organisationen begangen.

Am Freitag, dem 21. September 2012 findet in Potsdam die bundesweite Auftaktveranstaltung statt. Beim bundesweiten Auftaktgottesdienst in der Potsdamer Propsteikirche St. Peter und Paul um 17 Uhr wirken mit: Bischof Dr. Markus Dröge, Evangelische Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz, Erzbischof Rainer Maria Kardinal Woelki, Erzbistum Berlin, und Metropolit Augoustinos, Griechisch-Orthodoxe Metropolie von Deutschland. Davor finden in Potsdam eine Schülerkonferenz und ein interkulturelles Straßenfest statt. Für 18 Uhr ist ein Stehempfang vor der Propsteikirche geplant.

Die lokalen Veranstaltungsprogramme, die Termine von regionalen Eröffnungen und die Materialien zur Interkulturellen Woche finden Sie auf der Homepage des Ökumenischen Vorbereitungsausschusses unter http://www.interkulturellewoche.de."


 

8. September 2012

PRO ASYL wählt neuen Vorstand

Andreas Lipsch, Interkultureller Beauftragter der Evangelischen Kirche und des Diakonischen Werkes in Hessen und Nassau, ist neuer Vorsitzender des Fördervereins PRO ASYL.

Die BAGIV gratuliert Herrn Lipsch zu seiner Wahl und wünscht Ihm für seine Arbeit viel Erfolg.

Weitere Informationen zu Pro Asyl finden Sie hier:

http://www.proasyl.de/


 

29. August 2012

Integration in und durch Sport

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Aufruf zur Teilnahme am Bagiv Sportprojekt "Gewinnung und Qualifizierung von Funktionärinnen, ÜbungsleiterInnen und TrainerInnen mit Migrationshintergrund".

In Oktober 2011 haben wir mit der Absicht, MigrantInnen den Anschluss im deutschen Vereinssport mittels unseres Sportprojektes zu ermöglichen, begonnen.
Wir wollen die aktive Beteiligung in den Sportvereinen durch verschiedene Qualifikationsmöglichkeiten, Ausbildung und Fortbildungen in allen Vereinssportbereichen fördern und zur interkulturellen Öffnung des Sports beitragen und somit praktische Integrationsarbeit durch Vernetzung, Kooperation, Sozialisation, Vielfalt, Toleranz und Respekt leisten. Die TeilnehmerInnen können in diesem Rahmen kostenlos bundesweit im Breitensport eine Ausbildung z. B. als ÜbungsleiterIn, TrainerIn, VereinsmanagerIn, JugendleiterIn, oder GruppenhelferIn absolvieren.

Unser Projekt befindet sich nunmehr in einer entscheidenden Phase. Bis zum 30.09.2012 können sich alle Interessenten zur Teilnahme an unserem Projekt anmelden. Die Ausbildungen beginnen in den Bundesländern ab Januar 2013. An unserem Projekt können alle MigrantInnen ab 17 Jahren teilnehmen. Alle TeilnehmerInnen werden wir in der Ausbildungsphase unterstüzen und begleiten. Als Ansprechpartner stehen wir täglich im BAGIV Büro in Gießen unter der Tel. Nr.: 0641-49411731, e-mail sport@bagiv.de oder in der Bundesgeschäftsstelle in Bonn unter der Tel-Nr.:0228-224610 gerne zur Verfügung.

Wir freuen uns auf jede Anmeldung und auf Alle, die die gesellschaftliche Teilnahme und Teilhabe mittels Sport in der Bundesrepublik gestalten und fördern wollen.


 

5. Juli 2012

Journalistin Forudastan wird Gaucks Sprecherin

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Der Präsident der BAGIV, Mehmet Tanriverdi, begrüßt die Entscheidung des Bundespräsidenten Joachim Gauck, die Journalistin Ferdos Forudastan zu seiner Sprecherin zu benennen. Dies teilte das Präsidialamt gestern mit. Sie tritt ihre Stelle zum 1. September an. Forudastan war in den vergangenen Jahren als Autorin und Moderatorin für den Deutschlandfunk und den WDR tätig sowie als Kolumnistin für die "Frankfurter Rundschau". Die Politologin und Juristin verfasste mehrere Bücher zu den Themen Migration und Integration und engagiert sich in der Ausbildung von Journalisten aus Zuwandererfamilien. Forudastan moderierte die 25 jährige Jubiläumsfeier der BAGIV im Jahr 2010. Wir freuen uns, dass Frau Forudastan in dieses hohe Amt berufen wurde und gratulieren ihr.

Weitere Informationen finden Sie hier:
http://nachrichten.rp-online.de/politik/journalistin-forudastan-wird-gaucks-sprecherin-1.2899883


 

4. Juli 2012

Vielfalt: in Deutschland zu Hause

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Auf der Pressekonferenz im Bundeskanzleramt stellten Staatsministerin Frau Prof. Dr. Boehmer und Finanzminister Herr Dr. Schaeuble die neue Briefmarke vor. Bei der Vorstellung war auch der Präsident der BAGIV Mehmet Tanriverdi anwesend.


Bild: Bundesregierung / Jochen Eckel


Den vollständigen Bericht finden Sie hier:

http://www.bundesregierung.de/Content/DE/Artikel/IB/2012-07-04-briefmarke.html


 

23. -24. 06. 2012

BAGIV - Sport: Wochenendseminar zum Projekt "Gewinnung und Qualifizierung von FunktionärInnen, ÜbungsleiterInnen und TrainerInnen mit Migrationshintergrund" vom 23.06 - 24.06.12 in Wiesbaden -Naurod

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Vom 23.06 - 24.06.12 organisierte BAGIV - Sport im Rahmen des Programms "Integration in und durch Sport" ein Wochenendseminar zur Schulung und Informationen der teilnehmenden Multiplikatoren. Ca. 40 Teilnehmer und Teilnehmerinnen aus unterschiedlichsten Bundesländern verschiedener Altersgruppen und Geschlechter nahmen mit besonderem Interesse und Freude hieran Teil. Begleitet wurde das Wochenendseminar mit einem Experten aus der Wissenschaft sowie mit Experten und Referenten vom Landessportbund Hessen und Landessportbund Nordrhein Westfalen.

Nach freundlicher Einleitung und Begrüßung der Teilnehmenden durch den Präsidenten des Bagiv Mehmet Tanriverdi stellte Herr Kemal Deniz als Projektleiter unter der Mitarbeit von Frau Gönül Ekinci von der Sachbearbeitung das BAGIV - Sportprojekt vor. Zentrales Anliegen war neben der Information, Motivation, Qualifikation und Vermittlung, die Sensibilisierung der Teilnehmenden zu den Themen Interkulturelle Öffnung, Ehrenamt im Sport, Integration und Sozialisation, Potenziale, Kompetenzerweiterung, Ausbildungsmöglichkeiten, Prävention und Gesundheit, die demokratische Teilhabe und Teilnahmechancen für Menschen mit Migrationshintergrund im organisierten Sport.

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Im ersten Abschnitt des Programms stand sodann die Einführungsveranstaltung zum Thema Ausbildungs-, Fortbildungs- und Weiterbildungschancen für MigrantInnen im organisierten Sport statt. Herr Carlo Wiegand vom Landessportbund Hessen gab hierzu praktische Hinweise sowie erforderliche Notwendigkeiten zur Ausübung eines Ehrenamts in einem deutschen Sportverein. Nach einer kurzen Einführung über die deutsche Sportgeschichte im Breitensport und den Wandel der Ideale von 1970 bis zur heutigen Zeit informierte er ausführlich über Aufbaustrukturen des organisierten Sports, den Ablauf einer Ausbildung, über das Anforderungsprofil am Beispiel eines Übungsleiters, über Ausbildungsangebote mit und ohne Lizenzerwerb, über Ergänzungsausbildungsmöglichkeiten und Zusatzqualifikationen. Einen weiteren Schwerpunkt des Referats bildeten die Themen Kompetenzen, Fähigkeiten und Fertigkeiten, Teilnahmevoraussetzungen und Anforderungen, die Erwartungshaltung von TeilnehmerInnen im Freizeitsport sowie Vereinsarbeit und Sportorganisation.

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Im zweiten Teil des Seminar ging es mit Herrn Frank Eser vom Landessportbund Hessen zum einen darum, wie es gelingen kann Menschen mit Migrationshintergrund zum freiwilligen Engagement und Ehrenamt zu gewinnen. Im Rahmen eines Workshops (Walk on the Line) erarbeiteten sich die TeilnehmerInnen in zwei Gruppen Pro und Contra Argumente für das Gelingen freiwilligen Engagements und für Schwierigkeiten und Hemmnisse, die von einem freiwilligen Engagement abhalten. Zum Anderen stand das ehrenamtliche Engagement von den Sportvereinen und Sportverbänden für Menschen mit Migrationshintergrund im Mittelpunkt. Der Aufbau von Kooperationen, koordinierte landes- und bundesweite Programme, Veranstaltungen, Konzeptentwicklungen, Statistiken, aussersportliche Aktivitäten der Vereine und Verbände, Integrationspotenziale sowie neue Sichtweisen und ernsthafte Bemühungen zur Gewinnung und Einbindung von Menschen mit Migrationshintergrund in den organisierten Sport wurden ausgiebig diskutiert und vorgestellt.

Den vollständigen Bericht finden Sie hier: wochenendseminar-bagiv-sport.pdf


 

18. Juni 2012

BAGIV nimmt an der Fachtagung Wissen schaf(f)t Teilhabe:
Integration durch Sport in Berlin teil.

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An der vom BAMF, DOSB, der Heinz-Nixdorf-Stiftung, der Humboldt Universität, dem Landessportbund Nordrhein-Westfalen, dem MFJKS NRW und der Stiftung Mercator organisierten Fachtagung "Wissen schaf(f)t Teilhabe: Integration durch Sport" in der Vertretung des Landes Nordrhein-Westfalen in Berlin am 18.06.2012 nahmen Herr Mehmet Tanriverdi (Präsident der BAGIV) und Herr Kemal Deniz (Projektleiter BAGIV-Sportprojekt "Gewinnung und Qualifizierung von FunktionärInnen, ÜbüngsleiterInnen und TrainerInnen mit Migrationshintergrund") sowie das Präsidiumsmitglied Milan Cobanov teil.

Im Fokus dieser Veranstaltung stand die Verbindung aktueller fachwissenschaftlicher Erkenntnisse mit praxisbezogenen Erfahrungen zu den Möglichkeiten und den Grenzen der gesellschaftlichen Integration und Teilhabe durch Sport und Sportvereine. Die Tagung bot zahlreiche relevante Informationen zum Thema Integration und Sport an. Hier konnten Erfahrungen ausgetauscht, neue wissenschaftliche Erkenntnisse erfahren und intensive Diskussionen geführt werden.

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Ausgehend von der Fragestellung, ist Sport ein gesellschaftlicher Integrationsmotor, haben die Referenten aus Politik, Wissenschaft und FunktionärInnen des organisierten Sports unter der Moderation von Dünya Hayali umfangreiche Beispiele gelungener Integrationsmodelle im Sport zur Erhöhung ehrenamtlicher Mitarbeiter mit Migrationshintergrund vorgestellt und zugleich auch die virulenten Problembereiche des organisierten Sports angesprochen und neue Prozessstrukturen mit dem Augenmerk auf die Zukunft richtend vorgestellt. Eine zielgerichtete Weiterentwicklung des Programms Integration durch Sport als Querschnittsaufgabe aller Bereiche, die Neuausrichtung diesbezüglicher Arbeitsstrukturen sowie die Anpassung und Abstimmung dieser Handlungsfelder ist in diesem Zusammenhang als unerlässlich angesehen worden. Die Fachtagung bot auch die Möglichkeit an ausgewählten Workshops mit unterschiedlichen Themenschwerpunkten wie etwa in den Bereichen Beteiligungsformen, Interkulturelle Öffnung, Kooperation und Vernetzung, Migrantenorganisationen im Sport teil zu nehmen. Gleichzeitig bot sich die Gelegenheit für die BAGIV ihre Netzwerkarbeit in diesem Bereich mit mehreren Akteuren wie z.B. Dr. Manfred Schmidt, Präsident des BAMF auszubauen und Kooperationen einzugehen. Die Fachtagung bot auch vor dem Hintergrund des eigens geführten Sportprojektes ein umfangreiches Informationspotenzial.


 

16. Juni 2012

5. Schulung in der Reihe "Soziokulturelle Arbeit mit SeniorInnen" in Remscheid

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Der Bundesverband spanischer sozialer und kultureller Vereine e.V, Mitgliedsorganisation der BAGIV, hat die fünfte Schulung der Fortbildungsreihe "Soziokulturelle Arbeit mit SeniorInnen" am 16. Juni 2012 in Remscheid erfolgreich organisiert und durchgeführt.

Themen der Fortbildung waren die Analyse der Aktivierungsumfragen, ein zusammenfassender Bericht zur Integrationspolitik der Bundesregierung, eine "Biographie-Rekonstruktion", Freizeitaktivitäten und das Einüben spanischer Volkslieder.

Ausführliche Informationen finden Sie hier: Pressebericht_5. Multiplikatorenschulung Seniorenarbeit_06_2012.pdf


 

15.-17. Juni 2012

Aua oder joj? Wie heißt es richtig?

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Eltern serbischer Herkunft wollen mehr am Integrationsprozess in Deutschland partizipieren

Unter diesem Motto fand eine Tagung im Rahmen eines vom Bundesamt für Migration, Flüchtlinge und Integration (BAMF) geförderten und von der Bundesarbeitsgemeinschaft der Immigrantenverbände (BAGIV) durchgeführten Projekts "Fit in der Schule - Ohne Eltern geht es nicht" in Kooperation mit dem Zentralrat der Serben statt. Der ZSD ist aktives Mitglied der BAGIV. Die Veranstaltung wurde außerdem vom Arbeitskreis neue Erziehung (ANE) unterstützt.

Die Tagung bot Informationen zu bestehenden Angeboten für Vorschul- und Schulkinder und ihre Rolle in der kindlichen Entwicklung. Vorgestellt wurden eine deutsch-spanische KITA, eine Russische Samstagsschule und die Deutsch-Türkische staatliche Europaschule. Fachleute flankierten die Veranstaltung und lieferten Informationen zur kindlichen Sprachentwicklung, zur Zweisprachigkeit oder zum deutschen Schulsystem.

Ausführliche Informationen finden Sie hier: PMBAGIV_BB_ AUAJOJ_16062012.pdf


 

15. Juni 2012

Vorankündigung

Im Rahmen des Projektes der BAGIV "Gewinnung und Qualifizierung von FunktionärInnen, ÜbungsleiterInnen und TrainerInnen mit Migrationshintergrund" organisiert die BAGIV ein Wochenendseminar am 23.06. -24.06.2012 in Wiesbaden-Naurod

Weitere Informationen finden Sie hier: Ankuendigung Seminar.pdf


 

4. Juni 2012

BAGIV wählt neuen Vorstand

Tanriverdi wieder Präsident

Bei der diesjährigen Mitgliederversammlung der BAGIV (Bundesarbeitsgemeinschaft der Immigrantenverbände e.V.) waren Delegierte aller Mitgliedsdachverbände in Bonn anwesend.

Die BAGIV ist der einzige bundesweite und multinationale Dachverband von Einwandererverbänden mit dem Ziel der integrationsfördernden Selbstvertretung von ImmigrantInneninteressen. Dazu gehören der Bundesverband spanischer sozialer und kultureller Vereine in Deutschland; KOMKAR, Verband der Vereine aus Kurdistan; OEK, Verband der Griechischen Gemeinden in Deutschland; ZAD, Zentralrat der Armenier in Deutschland e.V.; ZSD, Zentralrat der Serben in Deutschland; Zentralverband der Assyrischen Vereinigungen in Deutschland; Kurdische Gemeinden in Deutschland; FAPA, Bundesverband der Portugiesischen Vereine in Deutschland und Vifi, Vietnamesische interkulturelle Fraueninitiative in Deutschland.

Die vollständige Presseerklärung finden Sie hier: Presseerklärung MV 2012.pdf


 

2. Mai 2012

Offener Brief von 31 Organisationen bzw. Verbänden

Am 28. und 29. April hielt Prof. Dr. Kemal Cicek, als Genozidleugner "qua Amt" - er ist Vorsitzender der offiziösen staatsnahen Historikerkommission der Türkei - international berüchtigt, zwei Vorträge in Köln und Frankfurt am Main über das "Armenierproblem". Die Veranstaltungen wurden von DITIB - Türkisch Islamische Union der Anstalt für Religion e.V. - organisiert. Der Istanbuler Zweig des Menschenrechtsvereins der Türkei (IHD) hat inzwischen Strafanzeige gegen Cicek wegen Volksverhetzung (Art. 216 StGB/Türkei) erstattet, weil der oberste Hüter der türkischen Geschichtsdoktrin im türkischen Fernsehen einen Armenier türkischer Staatszugehörigkeit öffentlich mit dem Tod bzw. Deportation bedroht hat.

Lesen Sie hier den vollständigen Text: Offener Brief


 

27. April 2012

Präsident der BAGIV, Mehmet Tanriverdi, sagt Teilnahme an der Avicenna Preisverleihung am 6. Mai in der Frankfurter Paulskirche ab.

"Vorab möchte ich ausdrücklich meine Wertschätzung für den von Frau Dr. Shirin Ebadi geleisteten Einsatz für Menschenrechte, für ihr unermüdliches Eintreten für Frieden und Freiheit betonen. Dies verdient Respekt und höchste Anerkennung" betont Tanriverdi in einem Schreiben an Dr. Yasar Bilgin, der für die Veranstaltung verantwortlich zeichnet.

Avicenna, einst ein bedeutender Arzt und Philosoph, ist heute auch ein Begriff, der die Nähe zu Fetullah Gülen und den obskuren Machenschaften dieser radikal islamistischen Bewegung vermuten lässt. Eine "zufällige Namensgleichheit" scheint mir -bei allem Wohlwollen- doch zu oberflächlich argumentiert.

"Ich persönlich kann eine Teilnahme an einer Veranstaltung, die auch nur im Entferntesten vermuten lässt, mit der Gülen Bewegung zusammen zu hängen, die bekanntermaßen gegen jede demokratische Grundordnung arbeitet, die die Menschenrechte missachtet und sich dazu gewaltbereiter Methoden bedient, nicht verantworten" so Tanriverdi weiter.


 

27.-29. April 2012

Brandenburger Tor k

"Geschichte und Politik hautnah erleben",

"Geschichte und Politik hautnah erleben", hieß das Motto, mit dem die BAGIV in Zusammenarbeit mit dem Spanischen Bundesverband 30 in Remscheid ansässige Jugendliche im Rahmen des vom BMI geförderten Projektes "Politik in der Praxis" eingeladen hatte, um vom 27. bis zum 29. April 2012 an einer Fahrt nach Berlin teilzunehmen.

Nach theoretischen Einführungen in Remscheid begann die Berlin-Fahrt mit einem Besuch des Bundestages mit Führung, weitere Programmpunkte waren: "Checkpoint Charlie", dem bekanntesten Berliner Grenzübergang zwischen 1945 und 1990, das "Mauermuseum", das "Denkmal für die ermordeten Juden Europas", auch "Holocaust-Mahnmal" genannt. Weiter besichtigt wurden der Berliner Dom, das Brandenburger Tor, die Museumsinsel an den Ufern der Spree und der charakteristische Alexanderplatz u.a. Auf der Rückfahrt brachten die Jugendlichen ihre durchweg positiven Eindrücke zum Ausdruck. Sie werteten dieses Angebot als eine treffende Maßnahme Geschichte und Politik des Landes, in dem sie leben, kennen zu lernen.

Checkpoint Charlie k

Die BAGIV verzeichnete einen hohen Lernerfolg und ist sich dem sozio-politischen Informations- und Erfahrungsbedarf der jungen Menschen mit Migrationshintergrund in unserer Gesellschaft bewusst und wird auch in Zukunft Angebote dieser Art unterstützen und durchführen.

Holocaust Denkmal k

 

26. April 2012

Keine Unterstützung für Hassprediger

Offener Brief Bundesarbeitsgemeinschaft der Immigrantenverbände in Deutschland e.V. (BAGIV) an Herrn Jörg-Uwe Hahn, Hessischer Minister für Justiz, Integration und Europa, in dem er aufgefordert wird, die Schirmherrschaft der "Deutsch-Türkischen Kulturolympiade 2012", am 29.04.2012 in Frankfurt niederzulegen.

Offener Brief an Minister Hahn.pdf


 

24. April 2012

97. Jahrestag des Völkermords an den Armeniern

"Wir gedenken an diesem Tag der Toten, wir gedenken auch der vielen griechischen und assyrischen Opfer, wir gedenken derer, die auf der Flucht oder in der Diaspora elend zugrunde gegangen sind. Und wir gedenken all derer, die in den Jahrzehnten danach an der Leugnung gelitten haben und daran zerbrochen sind. Wir gedenken der Opfer und wir fordern zugleich, in ihrem Namen und im Namen der überlebenden Nachfahren: Anerkennung des Völkermords von 1915 und strafbewehrtes Verbot der Leugnung von Völkermorden.", erklärt der Vorsitzende des Zentralrats der Armenier in Deutschland (ZAD), Azat Ordukhanyan.

Die Gedenkfeier findet traditionell am 24. April um 19 Uhr in der Frankfurter Paulskirche statt. Die Gedenkrede hält der Bonner SPD-Politiker Bernhard von Grünberg, Mitbegründer der Aktion Courage und stellvertretender Bundesvorsitzender der UNO-Flüchtlingshilfe. Anschließend gibt der in Paris lebende Komponist und Pianist Vardan Mamikonyon ein Gedenkkonzert "In Memoriam", das einen Baustein bildet in seinem bis ins Jahr 1915 angelegten Zyklus "100 Jahre Genozid - 100 Konzerte". Neben ihm stehen der Tenor Kevork Hadjian aus Jerewan sowie Gor Harutyunyan (Bariton) und Suren Manukyan (Bass), beide aus Nürnberg, auf der Bühne.

Mehr Informationen finden Sie hier: www.zentralrat.org


 

5. April 2012

Frohe Ostern

ostern 2012

Der Vorstand
der BAGIV
wünscht Ihnen
Frohe Ostern!


 

31. März 2012

3. Schulung der Fortbildungsreihe für MultiplikatorInnen in der Seniorenarbeit

Teilnehmer_Wuppertal k

Zum dritten Mal hat der Bundesverband spanischer sozialer und kultureller Vereine eine Schulung innerhalb der Fortbildungsreihe für MultiplikatorInnen, die sich in der sozio-kulturellen Arbeit mit SeniorInnen engagieren wollen, veranstaltet. An der Fortbildung nahmen dieses Mal 30 MulplikatorInnen aus verschiedenen Städten Deutschlands teil.

Die komplexe Thematik der Arbeits- und Sozialgesetzgebung in Spanien und Deutschland, Überblick über die Pflegeversicherung in Spanien, die Frührente und dessen Auswirkungen, die "Minijobs" und mögliche Sozialversicherungsleistungen für zurückgekehrte spanische MigrantInnen, die ihre Kranken- und Pflegeversicherung bei Sozialversicherungsträgern in Deutschland beibehalten haben, waren Themenschwerpunkt.

 Vortrag_López Lerma k

Die TeilnehmerInnen diskutierten Erfahrungen, Meinungen und Sichtweisen zum Film "Un franco, 14 pesetas" ("Ein Franken, 14 Peseten"), vom Regisseur Carlos Iglesias, der in der vorangegangenen Schulung, im Rahmen einer beispielhaften Umsetzung der "Kino-Forum-Methode" gezeigt worden war. Die Teilnehmer sehen im "Kino-Forum" eine effektive soziokulturelle Maßnahme als wirksames Arbeitsinstrument in der Förderung der Selbstreflexion und des kritischen Urteilvermögens der Zuschauer. Weiter wurden erste Ergebnisse aus der durchgeführten Erhebung mit älteren spanischen MigrantInnen vorgestellt.

Weiter Informationen finden Sie unter: www.iree.org


 

28. März 2012

Stadt Mannheim will ein mehrheitlich von Türken bewohntes Viertel mit einem türkischen Namen umbenennen

Der Zentralrat der Armenier zweifelt, dass im Vorgehen der Stadt Mannheim Integration weder auf Seiten der Stadt noch auf Seiten der beteiligten Bewohner des Viertels wirklich ernst genommen wird.

Weitere Informationen entnehmen Sie der Pressemitteilung des Zentralrates der Armenier:
Pressemeldung
www.zentralrat.org


 

21. März 2012

NEWROZ

Newroz 2012 k

Aus Anlass des kurdischen Newroz-Festes werden heute schätzungsweise mehr als 300 Millionen Menschen weltweit den Neujahrstag und Frühlingsbeginn feiern. Bundesweit werden traditionell große Veranstaltungen und Feste von den in Deutschland lebenden Kurden und Kurdinnen, organisiert.

Das Neujahrfest Newroz (neuer Tag) "heißt wörtlich ,,der neue Tag" und hat sich aus den Wörtern ,,nu" (neu) und ,,roj" (Tag) über ,,nu"' und ,,nuroz" zu ,,Newroz" entwickelt. Die Kurden empfinden Newroz als Widerstandsgeist des kurdischen Volkes gegen Unterdrückung und Tyrannei.

Bereits am vergangenen Samstag hatte die Deutsch-Kurdischen Gesellschaft Gießen in den Netanya-Saal des Alten Schlosses in Gießen zum traditionellen Newroz-Empfang eingeladen, um mit Freunden sowie Vertretern aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft das Frühlingsfest zu begehen.

http://www.giessener-anzeiger.de/lokales/stadt-giessen/nachrichten/11782690.htm

Es finden wieder bundesweit viele Veranstaltungen rund um das Newroz-Fest statt:

21. März: Gießener Plattform der demokratischen Migrantenvereine ruft die Gießener auf, das Newroz-Fest auf dem Kirchenplatz mitzufeiern.
http://www.facebook.com/#!/permalink.php?story_fbid=339731996063519&id=338571922846193

24. März: In Bonn wird eine Veranstaltung im Freien stattfinden.
http://www.facebook.com/#!/events/303829366331082/

Der 21. März ist gleichzeitig der Internationale Tag gegen Rassismus.


 

21. März 2012

"UN-Tag gegen Rassismus"

Der 1967 durch die UNO eingeführte Aktionstag wird auch "Internationaler Tag für die Beseitigung für die Rassendiskriminierung" genannt. Jedes Jahr ist der "Tag gegen Rassismus" Auftakt für eine Woche Solidarität mit den gegen Rassismus und Rassendiskriminierung kämpfenden Völkern.

Mit den Worten: "Gleichgültigkeit ist der größte Feind unserer freiheitlichen Gesellschaft" hat Staatsministerin Maria Böhmer anlässlich des heutigen "UN-Tags gegen Rassismus" zum verstärkten Einsatz gegen Fremdenfeindlichkeit, Gewalt und Extremismus aufgerufen.

Die vollständige Pressemitteilung der Bundesbeauftragten für Migration, Flüchtlinge und Integration finden Sie hier:
http://www.bundesregierung.de/Content/DE/Pressemitteilungen/BPA/2012/03/2012-03-20-b%C3%B6hmer-un-tag-gegen-rassismus.html;jsessionid=0F304ECCFF63083780FCA69B7F0527C4.s1t2


 

12.-13. März 2012

Integrationsbeirat veranschiedet 10-Punkte-Papier gegen Rassismus und rechtsextreme Gewalt

2012 03 13 Integrationsbeirat gruppenfoto k

In der 3. Sitzung des Bundesbeirats für Integration, an der die BAGIV mit ihrem Präsidenten Mehmet Tanriverdi teilnahm, wurde ein 10-Punkte-Papier zur Bekämpfung von Rassismus, Fremdenfeindlichkeit und rechtsextremer Gewalt beschlossen. Erarbeitet wurde das Papier von einer Arbeitsgruppe des Beirates, die unmittelbar nach Bekanntwerden der Mordserie der Zwickauer Terrorzelle eingerichtet worden war. Die Vorsitzende des Beirates, Staatsministerin Maria Böhmer, und Mustafa Yaman, Türkisch-Islamische Anstalt der Religion e.V. (Ditib), stellten den Beschluss zum Abschluss der zweitägigen Beratungen des Integrationsbeirates in Berlin vor.

Weitere Informationen finden Sie hier:
http://www.bundesregierung.de/Content/DE/Artikel/IB/Artikel/Beirat/2012-03-13-zehn-punkte-gege-rassismus.html;jsessionid=46F62BF686DBD9403B7305CDDBA79B3B.s1t2

Pressemitteilung der Bundesregierung:
http://www.bundesregierung.de/Content/DE/Pressemitteilungen/BPA/2012/03/2012-03-13-boehmer-bundesbeirat-integration.html

Weitere Informationen zum Beirat:
http://www.bundesregierung.de/Webs/Breg/DE/Bundesregierung/BeauftragtefuerIntegration/integrationsbeirat/_node.html


 

12. März 2012

Aberkennung des Steiger Awards für den türkischen Ministerpräsidenten Erdogan!

Zum 8. Mal werden Sie die Steiger Awards an Persönlichkeiten aus dem In- und Ausland verleihen, die sich durch Offenheit, Menschlichkeit und Toleranz verdient gemacht haben.

Unter den elf Preisträgern, steht auch der Name des türkischen Ministerpräsidenten,
Recep Tayyip Erdogan, der für Toleranz, Menschlichkeit und Europa stehen soll, der wie auf ihrer Internetseite zu lesen ist, geradlinig seinen Weg verfolgt.

Den gesamten offenen Brief können Sie hier lesen:

Aberkennung des Steiger Awards fuer Erdogan.pdf


 

10. März 2012

Frauentreffen anlässlich des Weltfrauentages: "Für Gleichheit, gegen Frauengewalt"

Weltfrauentag Teilnehmerinnen k

Der Bundesverband spanischer sozialer und kultureller Vereine, Mitgliedsorganisation der BAGIV, hat, in Zusammenarbeit mit dem Spanischen Elternverein Essen, am 10. März 2012 eine feierliche Veranstaltung anlässlich des Weltfrauentages organisiert.

Über 300 Frauen aus den verschiedensten Städten Deutschlands füllten den Veranstaltungssaal der Kirchengemeinde Sankt Gertrud in Essen.

Die Veranstalter ehrten die Migrantinnen der ersten Generation, denn sie sind ein klares Beispiel dafür, dass eine erfolgreiche Integration von Migrantinnen und eine gelungene mehrsprachige Bildung bei Menschen mit Migrationshintergrund erreicht werden kann. Neben der Erinnerung an die historische Bedeutung des Weltfrauentages wurde für die Anerkennung der Erfolge von Migrantinnen, sowohl in ihrer Rolle als Familienmutter als auch als Teil der Gesellschaft plädiert.

Jota Tanz k

Ausdrückliche Anerkennung für das soziale Engagement und die erfolgreiche Integration vieler Migrantinnen der ersten Generationen, innerhalb der Stadt Essen, aber auch landes- und bundesweit, wurde den Anwesenden von Vertreter der Stadt Essen ausgesprochen.

Mehr Informationen finden Sie hier: Welfrauentag_SpanBV_Essen_100312.pdf


 

23. Februar 2012

Vorankündigung

Gedenkveranstaltung für die Opfer rechtsextremistischer Gewalt in Berlin.

Am Donnerstag, den 23. Februar 2012 lädt der Bundespräsident gemeinsam mit dem Präsidenten des Deutschen Bundestages, der Bundeskanzlerin, dem Präsidenten des Bundesrates und dem Präsidenten des Bundesverfassungsgerichtes zu einer Gedenkveranstaltung für die Opfer rechtsextremistischer Gewalt ein.

Die BAGIV wird durch ihren Präsidenten Mehmet Tanriverdi vertreten.

Die BAGIV unterstützt den Aufruf des DGB und der BDA, die für den 23. Februar 2012 zu einer Schweigeminute zum Gedenken an die Opfer rechtsextremistischer Gewalt aufrufen. Den Aufruf im Original finden Sie hier:

Aufruf-zum-Gedenken-an-die-Opfer-rechtsextremistischer-Gewalt.pdf


 

17. Februar 2012

Vorankündigung

Fest der Kulturen - Diskussion und internationales Kulturprogramm

Unter dem Titel "Bildung als Weg zur Integration" organisiert die
Mitgliedsorganisation der BAGIV, das Kultur- und Sozialwerk der Griechischen
Gemeinden (KuSoW),

am Samstag, den 3. März 2012
in Kelsterbach, Hessen
ab 17:00 Uhr

eine Podiumsdiskussion mit:

  • Prof. Dr. Wassilios Fthenakis, Direktor des Staatsinstituts für Frühpädagogik, München
  • Vera Reiß, Bildungsstaatssekretärin im Kultusministerium Rheinland-Pfalz
  • Ulrich Reyher, Rektor der Holzhausenschule, Frankfurt/M.
  • Turgut Yüksel, Stadtverordneter in Frankfurt/M., migrations- und integrationspolitischer Sprecher der SPD-Fraktion
  • Petra Wlecklik, Bundesvorstand der IG Metall, Ressort Migration/Integration
  • N.N., Vertreter des Landesregierung Hessen

Ab 19:30-23.00 Uhr wird die Veranstaltung mit Live-Musik, Tanz und Darbietungen von internationalen Jugendgruppen ausklingen.

Interessierte aller Nationalitäten sind herzlich eingeladen, der Eintritt ist frei.

Weitere Informationen finden Sie hier:

Flyer-Fest der Kulturen Kelsterbach.pdf
Einladung-Vereine-Kelsterbach.pdf


 

11. - 12. Februar 2012

Situation der spanischen Migrantin in Deutschland

Vortrag_Begona Petuya k

Die Mitgliedsorganisation der BAGIV, der Bundesverband spanischer sozialer und kultureller Vereine, lud am Wochenende vom 11. - 12. Februar 2012 spanische Multiplikatorinnen aus den Mitgliedsorganisationen und weitere in Deutschland ansässige Spanierinnen zu einem Arbeitskreis zur aktuellen Situation der spanischen Migrantin ein. Über 40 Frauen aus verschiedenen Teilen Deutschlands nahmen an der Veranstaltung im Interkulturellen Zentrum des Spanischen Bundesverbandes in Remscheid teil. Ziel war es, die historische Entwicklung der spanischen Frau in 50 Jahren Migration in Deutschland anhand einer Studie zur Annäherung an die Situation der spanischen Bevölkerung in Deutschland und einer Publikation über die spanische Migrantin in Deutschland von 1960 bis 2010, jeweils Projekte des Spanischen Bundesverbandes, zu analysieren.

Weitere Information zur Veranstaltung finden Sie hier:
Pressebericht_Frauenseminar_2012.pdf


 

31. Januar 2012

5. Integrationsgipfel im Bundeskanzleramt nicht nur eine Imagepflege der Bundesregierung oder?

Die BAGIV vertreten durch ihren Präsidenten Mehmet Tanriverdi widerspricht den Bezeichnungen von Kritikern, die den Integrationsgipfel als reine Imagepflege der Bundesregierung, Showveranstaltung oder sogar als "Kaffeekränzchen" bezeichnen. Hinter den zahlreichen Sitzungen bzgl. des Aktionsplans standen ernsthafte, Zeit intensive Arbeitstreffen. Insgesamt kann festgehalten werden, dass die Integrationsbemühungen langsame Fortschritte machen.

Dennoch ist auch die BAGIV nicht hochzufrieden mit den Ergebnissen und den Vorgaben im rund 240 Seiten starken Aktionsplan. Weiterhin gibt es große Lücken in den Themenbereichen: Kindertagesstätten, Bildung und interkulturelle Öffnung in der Verwaltung. Hierbei sind u.a. als positive Aspekte die "Integration vor Ort", das "Bürgerschaftliche Engagement" aber auch die Veränderung der Förderrichtlinien im Bereich Sport und Kultur zu erwähnen.

Immerhin hat sich die Zahl der Schulabbrecher mit Migrationshintergrund halbiert, die Quoten der Abiturienten haben sich erhöht und das Gesetz zur Anerkennung ausländischer Abschlüsse tritt im April dieses Jahres in Kraft. Dies sind deutliche Zeichen für eine verbesserte Integrationsarbeit.

Empört und überrascht ist die BAGIV hingegen, dass beim Schwerpunktthema Sprachförderung die Rolle der Muttersprache, aber auch der Mehrsprachigkeit in ihrer wichtigen Bedeutung herabgesetzt wurde. Die zentralen Forderungen für die Integrationspolitik sind nach wie vor nicht erfüllt. Daher fordert die BAGIV erneut umfassende Reformen des Staatsangehörigkeitsrechts und des Wahlrechts sowie einen Aktionsplan gegen Rassismus. Die Arbeit und der Einsatz, den wir zivilgesellschaftlichen Organisationen geleistet haben, werden immer wieder gelobt und hervorgehoben, aber nun muss die Bundesregierung den Worten auch Taten folgen lassen und ab 2013 einen Haushaltstitel "Strukturförderung für Migrantenselbstorganisationen" einrichten. Diese Themen wurden aber nicht bzw. kaum thematisiert. Ihren Weg in den Nationalen Aktionsplan haben sie jedenfalls nicht gefunden.

Weitere Pressereaktionen finden Sie auf unserer Seite im Pressespiegel.


 

27. Januar 2012

Erklärung zivilgesellschaftlicher Organisationen: Morde aufklären, Opfer unterstützen, Rassismus bekämpfen

Die BAGIV hat sich in einer gemeinsamen Erklärung mit insgesamt 30 zivilgesellschaftlichen Organisationen und Einrichtungen, darunter der Paritätische Wohlfahrtsverband, der Deutsche Gewerkschaftsbund, die Arbeiterwohlfahrt, und der Interkulturelle Rat an die Öffentlichkeit und Politik gewandt. Angesichts der rassistischen Morde der sogenannten Zwickauer Terrorgruppe und vor dem Hintergrund verbreiteter rassistischer Einstellungen in Teilen der Gesellschaft fordern wir in der Erklärung die Erarbeitung eines umfassenden "Nationalen Aktionsplans zur Bekämpfung von Rassismus und rassistischer Diskriminierung", die Ausweitung des Opferschutzes und der Opferberatung, die Unterstützung von Nichtregierungsorganisationen und die Förderung demokratischer Strukturen in der Zivilgesellschaft, sowie die Einrichtung und Förderung einer unabhängigen Stelle zur Beobachtung von Rassismus und Rechtsextremismus.

Die Erklärung zivilgesellschaftlicher Organisationen Morde aufklären, Opfer unterstützen, Rassismus bekämpfen vom 27.01.2012 finden sie hier:

http://www.internationale-wochen-gegen-rassismus.de/wp-content/uploads/Erkl%C3%A4rung-der-Zivilgesellschaft-300112.pdf


 

25. Januar 2012

Vorankündigung

Bundeskanzlerin lädt zum 5. Integrationsgipfel nach Berlin ein

Am kommenden Dienstag, den 31. Januar 2012 findet der 5. Integrationsgipfel im Bundeskanzleramt in Berlin statt.

Zum Integrationsgipfel wird von der Bundeskanzlerin ein gesamter Nationaler Aktionsplan Integration (NAP-I) mit überprüfbaren Integrationszielen und den Beiträgen von Bund, Ländern, kommunalen Spitzenverbänden und den Berichten der elf Dialogforen (Frühkindliche Förderung, Bildung, Sprache, Arbeitsmarkt, Migranten im öffentlichen Dienst, Gesundheit und Pflege, Integration vor Ort, Sport, Bürgerschaftliches Engagement, Medien, Kultur) vorgelegt. Die Erarbeitung des NAP-I wurde auf dem letzten Integrationsgipfel im November 2010 beschlossen. Die BAGIV war aktiv an den Dialogforen beteiligt und hat die Arbeiten am Aktionsplan verfolgt.

Der Präsident der BAGIV, Mehmet Tanriverdi, wird auch an diesem 5. Integrationsgipfel teilnehmen und die Interessen der Mitgliedsorganisationen der BAGIV vertreten.

Den Nationalen Aktionsplan Integration (NAP-I) finden Sie hier:
http://www.bundesregierung.de/Content/DE/_Anlagen/2011-12-14-aktionsplan-integration.pdf?__blob=publicationFile


 

21. Januar 2012

soziokulturelle arbeit teilnehmer1 k

1. Veranstaltung der Forbildungsreihe "Soziokulturelle Arbeit mit SeniorInnen"

Erfolgreich startete am 21. Januar 2012 die Multiplikatorenschulungsreihe für SeniorInnen mit Migrationshintergrund des Spanischen Bundesverbandes in Remscheid.

Die ersten drei Veranstaltungen sind eine Orientierungsphase, in der insbesondere der Alterungsprozess in der Migration und soziale und berufliche Fragestellungen behandelt werden. Ab der 4. Schulung sollen die Teilnehmer eine Analyse der Situation älterer spanischer MigrantInnen in ihren jeweiligen Städten durchführen und in der anschließenden dritten Projektphase, mit Hilfe eines Expertenteams, Aktivitätenprogramme in den entsprechenden Ortschaften initiieren. Die verschiedenen Angebote werden sich an den vor Ort festgestellten Bedarfe orientieren. Zudem sollen die MultiplikatorInnen ihre, während der Fortbildungsreihe nach und nach erworbenen, Qualifikationen und Fähigkeiten aktiv umsetzen.

soziokulturelle arbeit teilnehmer2 k

Die BAGIV wünscht ihrer Mitgliedsorganisation weiterhin viel Erfolg bei der Durchführung ihrer Fortbildungsreihe. Die nächste Fortbildung wird am Samstag, den 25. Februar 2012, erneut im interkulturellen Zentrum des Spanischen Bundesverbandes in Remscheid stattfinden. Für die kommende Schulung sind unter anderem ein Vortrag zum psychoemotionalen Entwicklungsprozess bei älteren Menschen, ein Praxisbeispiel zum Thema "Kinoforum" und Gedächtnistrainingsübungen vorgesehen.


 

18. Januar 2012

Unwort der Jahres 2011: "Döner-Morde"

Die Bezeichnung «Döner-Morde» für eine rechts-terroristische Mordserie an acht türkisch-kurdisch-stämmigen Menschen und einem Griechen wurde als das «Unwort des Jahres» 2011 gewählt.

«Mit der sachlich unangemessenen, folkloristisch-stereotypen Etikettierung einer rechts-terroristischen Mordserie werden ganze Bevölkerungsgruppen ausgegrenzt», begründete die unabhängige sechsköpfige Jury ihr Urteil. Aber die Ausgrenzung geht bei dem Wort sogar soweit, dass die Opfer auf ein Imbissgericht reduziert wurden.

Der Präsident der BAGIV, Mehmet Tanriverdi, hatte bereits in einem Interview im Herbst letzten Jahres zur aktuellen Debatte durch die Giessener Allgemeine Zeitung, WDR-Radio und Deutsche Welle deutlich betont, dass es zur öffentlichen Debatte nach auch gehört, dass Begriffe wie "Döner-Morde" in Frage gestellt werden müssen. Wie würden sich Deutschstämmige fühlen, wenn es Sauerkraut-Morde heißt? Für ihn war und ist es ein Unwort ohne Aussage, aber mit diffamierendem Beigeschmack.

Seine Forderung damals schon lautete: "Hier muss sich die Sprache der Ermittlungsbehörde aber auch der Presse ändern. Das ist schlechter Populismus, der vielleicht sogar Rassismus gleichkommt."

Aus diesem Grund begrüßt die BAGIV die Wahl des Begriffes "Döner-Morde" zum "Unwort des Jahres 2011".


 




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