Bundesarbeitsgemeinschaft
der Immigrantenverbände
in Deutschland e.V. 

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Archiv 2016

24. Dezember 2016

Wo Menschen ihre Ideen teilen und mitwirken,
dass ein humanes und gerechtes Ganzes entstehen kann,
offenbart sich der Glaube an das Gute, Hoffnung und Solidarität.

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In diesem Sinne bedanken sich der Vorstand und die Mitarbeiter der BAGIV bei allen für eine vertrauensvolle, gute und konstruktive Zusammenarbeit in diesem Jahr.

Wir wünschen allen eine besinnliche Weihnachtszeit und alles Gute für das Neue Jahr 2017 und vor allem die Kraft, sich auch weiterhin für ein friedvolles Zusammenleben zu engagieren und einzusetzen.


 

21. Dezember 2016

Wir trauern mit ganz Deutschland

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Die Bundesarbeitsgemeinschaft der Immigrantenverbände in Deutschland/BAGIV reagiert mit Bestürzung auf den Anschlag auf einen Weihnachtsmarkt in Berlin.

Dieser hinterhältige Anschlag richtet sich sich gegen unsere offene und tolerante Gesellschaft und unsere Antwort kann nur sein, unnachgiebig unsere Werte und die Demokratie zu verteidigen.

Der Präsident der BAGIV Ali Ertan Toprak drückte den Opfern, Verletzten und Angehörigen seine Anteilnahme aus: Unser Verband sei in Trauer mit ganz Deutschland vereint, so Toprak.
"Wir gedenken der Opfer dieses grausamen, brutalen Anschlages in Berlin. Wir hoffen für die Verletzten, dass sie ihre Verletzungen überstehen", sagte er.

Für den BAGIV Präsidenten ist dies ein Angriff auf unser friedliches Zusammenleben, auf unsere Gesamtgesellschaft.
Zum gesellschaftlichen Zusammenhalt gehöre aber, dass man sich gegenseitig achtet und den Dialog fortsetzt. Jedoch ist ein "weiter so" auch nicht mehr vermittelbar.

Unsere Gesellschaft ist zutiefst verunsichert und erwartet zu Recht überzeugende Konzepte. Solange die Politik hier auf ein "weiter so" setzt, wird sie die populistischen Parteien stärken und die Menschen verlieren mutmaßt Toprak.

Der Präsident der BAGIV besuchte als einer der ersten Vertreter einer Migrantenorganisation den Anschlagsort. Er legte im Namen unseres Verbandes dort Blumen nieder und gedachte der Opfer.


 

13. Dezember 2016

Neue Mitgliedsorganisation bei der BAGIV

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Der Vorstand der Bundesarbeitsgemeinschaft der Immigrantenverbände in Deutschland e.V. freut sich, dass die Iranische Gemeinde in Deutschland e.V. eine neue Mitgliedsorganisation bei der BAGIV ist.

Wir heißen die Iranische Gemeinde in Deutschland e.V. willkommen und freuen uns auf eine rege und enge Zusammenarbeit.

Weitere Informationen über die Iranische Gemeinde in Deutschland e.V. finden Sie hier: www.iranischegemeinde.de


 

12.-13. Dezember 2016

Die BAGIV zu Gast bei der Robert Bosch Stiftung

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Am 12. - 13.12.16 wurden die von der Robert Bosch Stiftung geförderten Verbände und Vereine zu einem Workshop, "PraxisForum - Gemeinsam für Teilhabe" eingeladen. Die BAGIV wurde durch den Vizepräsidenten Nikos Athanasiadis vertreten.


 

02.-04. Dezember 2016

Multiplikatorenschulung "Rassismus und Diskriminierung!"

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Die BAGIV und ihre Mitgliedsorganisationen trafen sich am Wochenende vom 02. - 04. Dezember 2016 im Rahmen der Multiplikatorenschulung in Bonn zusammen. Die Multiplikatorenschulung, welche vom BAMF gefördert wurde, hatte den Schwerpunkt "Rassismus und Diskriminierung".

Die Veranstaltung wurde am Freitagabend vom Präsidenten der BAGIV, Ali Ertan Toprak, eröffnet und anschließend wurden die Teilnehmer von der Projektleitung in die Thematik eingeführt.

Neben Vorträgen zur Definition von Rassismus und Diskriminierung, Formen der Diskriminierung, dem Umgang mit Diskriminierung und die Reaktion auf Diskriminierung, wurden die Teilnehmer aktiv durch Rollenspiele und Gruppenarbeiten in die Schulung eingebunden.

Der Workshop in Bonn diente dazu, den Teilnehmern Stereotypen erkennen zu lassen und selbst reflektiert Vorurteile abzubauen.

Die regen Diskussionsbeiträge und die aktive Beteiligung der Veranstaltungsteilnehmer machten die Notwendigkeit solcher Schulungsmaßnahmen deutlich.


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25. November 2016

-Pressemitteilung-

Die Bundesarbeitsgemeinschaft der Immigrantenverbände weist den Versuch der Neuen Deutschen Medienmacher (NDM) zurück, den Deutschen Journalisten Verband (DJV) in eine rechte Ecke zu stellen. Der DJV hatte sich zu einer Pressemitteilung des Bundesinnenministeriums (BMI) positioniert, in der die Absicht verkündet worden war, Chefredakteure und andere Medienverantwortliche in Workshops in ihrer Deutung von Sachverhalten zu schulen, die mit dem großen Themenfeld "Islam" in Kontext stehen. Da als präferierte, d.h. zu vermittelnde, Deutung die der großen muslimischen Dachverbände durchschien, hatte der DJV dies zu Recht zurückgewiesen. Auch waren andere Migrantenvereinigungen dazu nicht gehört worden, wie bereits in der Pressemittelung vom 25.10.2016 angemahnt. Der DJV stellte klar, dass bei aller kulturellen Sensibilität keine gesonderte Nachhilfe durch das BMI nötig sei bei der Beurteilung gesellschaftlicher Vorgänge.

"Dass die NDM sich nun an die Seite der Dachverbände und ihrer Deutung stellen, ja den DJV in seiner berechtigten Grenzziehung angreifen, ist völlig unverständlich und inakzeptabel". Die NDM sollten im Sinne des gesellschaftlichen Zusammenhalts darauf achten, ob sie mit diesem Schulterschluß nicht eher selber dem AfD-Lager Wähler zutreiben", so Ali Ertan Toprak abschließend.


 

19. November 2016

"Jugendliche mit Migrationshintergrund im Einsatz für Flüchtlinge!"

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Das von der Robert-Bosch-Stiftung geförderte Projekt "Jugendliche mit Migrationshintergrund im Einsatz für Flüchtlinge!" führte die Projektidee der Begegnung von Jugendlichen mit Migrationshintergrund und Flüchtlingen zur kulturellen Bildung fort. Gemeinsam fuhr die Gruppe in die Bundesstadt Bonn mit dem Ziel den Teilnehmern Einblicke in die Geschichte und das politische Leben Deutschlands zu vermitteln. Der Besuch im Haus der Geschichte in Bonn konnte eindrucksvoll in die Thematik einführen. Die Begeisterung der Teilnehmer zeigte sich deutlich auch in der Diskussion und den Fragen während des Aufenthaltes im Museum. Abgerundet wurde der Besuch in Bonn durch einen Stadtrundgang und eine ausführliche Stadtrundfahrt. Die Gruppe traf sich im Anschluss zu einer Feedbackrunde und Evaluation in der Kurdischen Gemeinschaft Rhein-Sieg in Siegburg. Das Projekt konnte erfolgreich abgeschlossen werden und die teilnehmenden Flüchtlinge und Paten bedauerten das Ende der Projektreihe.


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16. November 2016

Gegen Islamistischen Terror ist kein Augenmaß gefragt, sondern die klare Kante des Rechtsstaats

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"Die gestrigen Razzien gegen salafistische Islamisten waren längst überfällig", stellt Ali Ertan Toprak, Präsident der Bundesarbeitsgemeinschaft der Immigrantenverbände in Deutschland (BAGIV) fest.

Die verbotene Organisation "Die wahre Religion" habe jahrelang verfassungsfeindliche Ideologien verbreitet und Jugendliche radikalisiert. Hunderte Jugendliche sind aufgrund dieser Readikalisierung in den "heiligen Dschihad" gezogen oder bilden eine ernstzunehmende Gefahr für unsere innere Sicherheit.

"Wenn diese Razzien schon viel früher stattgefunden hätten, hätten wir womöglich in den letzten Jahren nicht hunderte von Jugendlichen an die Dschihadisten verloren", so der Präsident der BAGIV.

Die Kritik der Staatsministerin Özoguz an den Polizeimaßnahmen findet Toprak befremdlich. Bei der Verfolgung von Radikalsalafisten von den Sicherheitsbehörden Augenmaß zu fordern. Dies nährt den Verdacht, dass nicht mit Augenmaß, also willkürlich bzw. überzogen gehandelt wurde. Aus dem Einsatzbericht des Bundesinnenministeriums ist dies aber nicht zu entnehmen. Solche Mahnungen senden vielmehr falsche Signale, die schnell dahingehend interpretiert werden, dass der Staat Islamophob sei. Solche Aussagen gefährden den gesellschaftlichen Zusammenhalt um den mehr denn je gerungen werden müsse.


 

14. November 2016

Die Integration kann nicht gegen die Mehrheitsgesellschaft, sondern nur im Einvernehmen mit ihr gelingen!

Foto Quelle: Bundesregierung

Der 9. Integrationsgipfel der Bundesregierung mit dem Schwerpunkt Partizipation und bürgerschaftliches Engagement greift erneut ein wichtiges Themenfeld auf, das für die Integration von Zugewanderten sowie den gesellschaftlichen Zusammenhalt enorm wichtig ist.

Ali Ertan Toprak, Präsident der Bundesarbeitsgemeinschaft der Immigrantenverbände in Deutschland/BAGIV e.V. und Teilnehmer am Integrationsgipfel stellt fest, dass der gesellschaftliche Zusammenhalt im Moment durch die Globalisierung verursachten Veränderungen und damit entstandene Verunsicherung auch in Deutschland gefährdet ist und von dieser Lage gerade unterschiedliche radikale Kräfte profitieren.

Daher glaubt Toprak, dass die Migrantenorganisationen noch stärker als bisher ihrer Verantwortung gegenüber der Gesamtgesellschaft bewusst werden müssen.

"Die Integration kann nicht gegen die Mehrheitsgesellschaft, sondern nur im Einvernehmen mit ihr gelingen.", so Ali Ertan Toprak.

Toprak weiter, "Nur durch die Sensibilisierung füreinander, nur durch Streiten für gemeinsame Werte, nur durch ein gemeinsames Wirken, ist eine inklusive Gesellschaft im Interesse aller Bürgerinnen und Bürger unseres Landes möglich. Diese kann jedoch nicht von Statten gehen, ohne eigene Normen und Wertvorstellungen einer kritischen Prüfung zu unterziehen. Zugleich bedarf es eines Umfeldes, das Willens ist, Migrantinnen und Migranten am gesellschaftlichen und politischen Leben teilhaben zu lassen."

Nach Präsident Toprak ist entscheidend, dass wir alle ein aufrichtiges Interesse daran haben, uns als eine Gesellschaft zu begreifen. Dabei spielt - ganz im Sinne des vielfach zitierten Böckenförde-Diktums: "Der freiheitliche, säkularisierte Staat lebt von Voraussetzungen, die er selbst nicht garantieren kann" - die politische Kultur eine essentielle Rolle.

Wir brauchen die Community-Verbände in der Debatte um Integration und Zuwanderung und in der Umsetzung von erfolgsversprechenden Ansätzen als Brückenbauer. Ohne ihre jeweiligen Anerkennungsanliegen zu vernachlässigen, müssen sie über den eigenen Tellerrand hinaus ihren Blick auch auf die Gesamtgesellschaft richten. Denn es steht mehr auf dem Spiel als die Auseinandersetzung zwischen Etablierten und Außenseitern, zwischen Gewinnern und Verlierern.

Toprak abschließend, "Beide Seiten müssen lernen, Vielfalt und Widersprüche auszuhalten und mit Differenz umzugehen. Solange Migrantenverbände ihre Existenzberechtigung einzig und allein aus der undifferenzierten Ethnisierung sozialer Problemlagen ziehen, werden sie weder den drängenden gesellschaftlichen Herausforderungen noch der wahrhaften Alltäglichkeit und Normalität von Rassismus und Diskriminierung gerecht."


 

19. Oktober 2016

Integrationspolitischer Dialog

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FOTO: Integrationsbeauftragte / Steffi Loos

Zum "Integrationspolitischen Dialog" mit den Dachverbänden der Migrantinnnen
und Migranten hatte Staatsministerin Aydan Özoguz nach Berlin eingeladen.
Die Arbeit der Migrantenorganisationen sei wertvoll und keineswegs einfacher
geworden, heißt es vom Bundespresseamt.

Die BAGIV wurde durch ihren Präsidenten Ali Ertan Toprak vertreten. Der integrationspolitische Dialog ist eine wichtige Plattform, um gemeinsam die aktuellen Entwicklungen zu bewerten und Handlungsempfehlungen auszusprechen und bieten für den Integrationsgipfel der Bundeskanzlerin eine Orientierung.


 

18. Oktober 2016

Einladung zur Tagung "Teilhabe konkret"

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Kolleg_innen,

Deutschland hat bereits jetzt begonnen sich im Zuge der jüngsten Migrationsbewegungen in einem Maße zu verändern, wie seit der Wiedervereinigung nicht mehr. Mit Blick auf den gesamtgesellschaftlichen Zusammenhalt sind deshalb Migrantenorganisationen, stärker als bisher, als Teil der Lösung vieler in den kommenden Jahren zu erwartenden Herausforderungen anzusehen. Sie sind Mittler zwischen den Welten und Brückenbauer zwischen Neuankömmlingen und Alteingesessenen und übernehmen schon jetzt gesamtgesellschaftliche Verantwortung!

Viele der in Deutschland lebenden Einwanderer haben sich in über 17.000 Vereinen organisiert und sind wichtige Ansprechpartner auf allen Ebenen des föderalen Systems. Damit bewegen sie sich ständig in dem Spannungsfeld die Interessen ihrer Mitglieder zur vertreten und gesamtgesellschaftlicher Akteur zu sein. Zahlreiche Vertreter von bundesweit tätigen Migrantenverbänden, sowie Vertreter von Bund, Länder und Kommunen und der Wissenschaft wollen kommenden Donnerstag in Berlin folgenden Fragen nachgehen:

  • Welche gesellschaftlich wichtigen Aufgaben übernehmen Migrantenorganisationen bereits jetzt?
  • Wer sind die Akteure im Aufbauprozess einer funktionierenden multikulturellen Gesellschaft?
  • Welche personellen und materiellen Ressourcen sind notwendig, um den Herausforderungen der Zukunft zu begegnen?
  • Wie bewegen sich Migrantenorganisationen im Spannungsfeld von Interessenvertretung und Dienstleister-Dasein?

Zu der Tagung laden ein, Migrantendachverbände, welche im Rahmen einer Strukturförderung des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge drei Jahre unterstützt wurden und nun Bilanz ziehen und Empfehlungen aussprechen wollen.

Ort: Kalkscheune, Johannisstraße 2, 10117 Berlin
Zeit: Donnerstag, 20.10.2016 (16:30 bis 21:00 Uhr)

Pressekontakt: Milan Cobanov, Bundesarbeitsgemeinschaft der Immigrantenverbände in Deutschland, milan.cobanov@bagiv-berlin.de, Mobil: 0157.58735223

Einladung: PRESSEEINLADUNG_BILANZ_17102016 (2).pdf

Programm: Programm-Einladung-Teilhabe-konkret-A5quer-WEB-2.pdf

Anfahrt: anfahrt_und_lage_kalkscheune_neu.pdf

Begleitschreiben: Anschreiben-Teilhabe-konkret-A4-WEB.pdf

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15. Oktober 2016

"Jugendliche mit Migrationshintergrund im Einsatz für Flüchtlinge!"

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Das von der Robert-Bosch-Stiftung geförderte Projekt "Jugendliche mit Migrationshintergrund im Einsatz für Flüchtlinge!" führte die Projektidee der Begegnung von Jugendlichen mit Migrationshintergrund und Flüchtlingen zur kulturellen Bildung fort. Gemeinsam fuhr die Gruppe in die Vulkaneifel, um das Gemeinschaftsgefühl zu stärken. Hierbei wurde beim gemeinsamen Wandern die Burg Eltz und der Lava-Dome als Höhepunkte des ganztägigen Ausflugs besucht.


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7. Oktober 2016

"Jugendliche mit Migrationshintergrund im Einsatz für Flüchtlinge!"

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In dem von der Robert-Bosch-Stiftung geförderten Projekt "Jugendliche mit Migrationshintergrund im Einsatz für Flüchtlinge!" wurde in einem Workshop die erste Begegnung auf Augenhöhe von Jugendlichen mit Migrationshintergrund aus den Mitgliedsorganisationen der BAGIV mit Flüchtlingen organisiert, um zum gesellschaftlichen Zusammenhalt und der Integration von Flüchtlingen beizutragen. Das erste Treffen war ein intensiver Austausch und das Kennenlernen der Zielgruppe zum Schaffen gegenseitiger Akzeptanz. Der Workshop wurde von den Teilnehmern als sehr positiv beurteilt und die Teilnehmer erklärten sich bereit, in das Projekt weiter mitzugestalten.


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06. Oktober 2016

Teilhabe konkret - Strukturförderung von Migrantendachverbänden unter der Lupe

Berlin, Oktober 2016 - Deutschland hat bereits jetzt begonnen, sich im Zuge der jüngsten Migrationsbewegungen in einem Maße zu verändern, wie seit der Wiedervereinigung nicht mehr. Die Erfahrungen der letzten Jahrzehnte haben gezeigt, dass Integration so früh wie möglich beginnen muss. Auch mit Blick auf den gesamtgesellschaftlichen Zusammenhalt sind deshalb Migrantenorganisationen, stärker als bisher, als Teil der Lösung vieler in den kommenden Jahren zu erwartenden Herausforderungen anzusehen. Sie sind Mittler zwischen den Welten und Brückenbauer zwischen Neuankömmlingen und Alteingesessenen und übernehmen damit gesamtgesellschaftliche Verantwortung!

Viele der in Deutschland lebenden Einwanderer haben sich in über 17.000 Vereinen organisiert und sind wichtige Ansprechpartner auf allen Ebenen des föderalen Systems. Damit bewegen sie sich ständig in dem Spannungsfeld, die Interessen ihrer Mitglieder zu vertreten und gesamtgesellschaftlicher Akteur zu sein.

Welche gesellschaftlich wichtigen Aufgaben übernehmen Migrantenorganisationen bereits jetzt? Wer sind die Akteure im Aufbauprozess einer funktionierenden multikulturellen Gesellschaft? Welche personellen und materiellen Ressourcen sind notwendig, um den Herausforderungen der Zukunft zu begegnen? Wie bewegen sich Migrantenorganisationen im Spannungsfeld von Interessenvertretung und gesellschaftlichem Akteur?

Dieser Frage wollen zehn strukturgeförderte Migrantendachverbände, darunter auch die Bundesarbeitsgemeinschaft der Immigrantenverbände in Deutschland (BAGIV) gemeinsam mit VertreterInnen von Bund, Ländern, Kommunen und der Wissenschaft am 20.10.2016 in Berlin im Rahmen einer Bilanztagung gemeinsam nachgehen.

Zur Anmeldung gelangen sie hier: www.teilhabe-konkret.de

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Einladung zu TEILHABE KONKRET

Anmeldung zu TEILHABE KONKRET

Programm von TEILHABE KONKRET


 

19. September 2016

Freiburger Deklaration

Gemeinsame Erklärung der Reformmuslime in Deutschland, Österreich und der Schweiz

"Unwissenheit führt zu Angst, Angst führt zu Hass und Hass führt zu Gewalt. Das ist eine einfache Gleichung."
Ibn Ruschd, 1126 - 1198, muslimischer Philosoph und Arzt.

Unsere Vision

Wir träumen von einer Islamreform.
Von einer Aufklärung, aus der eine muslimische Gemeinschaft erwächst, die sich als integralen Bestandteil der europäischen Gesellschaft sehen will, die offen und neugierig gegenüber ihren Mitmenschen, der europäischen Kultur und den Herausforderungen der Moderne ist.

Wir träumen von einer muslimischen Gemeinschaft, die Frieden, Toleranz und Nächstenliebe predigt und lebt, die Gleichberechtigung predigt und lebt, die Respekt vor anderen Religionen und anders denkenden Menschen predigt und lebt.

Wir träumen von einer muslimischen Gemeinschaft, die alle Formen der individuellen Persönlichkeitsentfaltung respektiert und schützt, die alle Formen der individuellen Lebensgestaltung respektiert und schützt, die alle Formen des Miteinanders und alle Lebensformen respektiert und schützt.

Wir träumen von einer muslimischen Gemeinschaft, die den Glauben als eine persönliche Angelegenheit zwischen Gott und dem Einzelnen sieht, die sich nicht davor scheut, ihre Religion kritisch zu hinterfragen und ihre Positionen immer wieder neu zu überdenken, weiterzuentwickeln und sie in Einklang mit der Lebensrealität zu bringen.

Die vollständige Freiburger Deklaration finden Sie hier.


 

11. Juli 2016

Präsident der Bundesarbeitsgemeinschaft der Immigrantenverbände in Deutschland (BAGIV) wird Mitglied im neuen ZDF-Fernsehrat

Ali Ertan Toprak, Präsident BAGIV wurde als Vertreter der Gruppe Migranten in den neuen Fernsehrat des ZDF berufen.

In einer ersten Stellungnahme erklärt Toprak dazu: "Die Berufung in den Fernsehrat ist eine Anerkennung der multikulturellen gesellschaftlichen Realität in Deutschland und der überzeugenden Integrationsarbeit der BAGIV".

Mit der BAGIV steht der 47 jährige einer bundesweiten Dachorganisation vor, die zahlreiche Vereine und Organisationen der spanischen, kurdischen, griechischen, armenischen, serbischen, assyrischen, portugiesischen, vietnamesischen, ukrainischen und kroatischen Einwanderergruppen vertritt.

Deutschland verändert sich und die zunehmende Partizipation der Migranten verdeutlicht, dass sich harte Arbeit für Deutschland und die Integration der Minderheitengruppen in diesem Land bezahlt macht.

Wichtig ist ihm insbesondere die Partizipation der Migranten auf allen gesellschaftlichen Ebenen und die Identifikation der Migranten mit Deutschland.

Überhaupt ist Toprak der interkulturelle Austausch auf Augenhöhe ein wichtiges Anliegen. "Deutschland lernt allmählich mit seinem neuen interkulturellem Kapital umzugehen, doch auch die Zuwanderer und ihre Organisationen müssen zeigen, dass sie mit der freiheitlich- demokratischen Grundordnung und der Vielfalt in Deutschland umgehen können, so Toprak.

Die BAGIV ist erfreut über die Wahl ihres Bundesvorsitzenden und zuversichtlich, dass Toprak seine Expertise auch in ZDF- Fernsehrat gewinnbringend einbringen wird.



 

28. Juni 2016

"Wer sind WIR - und wenn ja, wie viele?

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Das neue deutsche WIR im Spiegel gesellschaftlicher Diskurse"

Unter diesem Titel lud Staatsministerin und Beauftragte für Migration, Flüchtlinge und Integration Aydan Özoguz zu einer vier-stündigen Veranstaltung ins Bundeskanzleramt ein. Nach Grußworten von ihr und Winfried Kneip (Stiftung Mercator, Geschäftsführer) führten Input-Referate durch Prof. Dr. Naika Foroutan (Berliner Institut für empirische Integrations- und Migrationsforschung, BIM, stellv. Direktorin): Ergebnisse der Sonderauswertung "Postmigrantisch III" und Dr. Cornelia Schu (Sachverständigenrat deutscher Stiftungen für Integration und Migration, SVR, Geschäftsführerin und Direktorin des SVR-Forschungsbereichs): Ergebnisse "Sonderauswertung des Integrationsbarometers" des SVR-Forschungsbereichs in die Thematik.

Die Podiumsdiskussion mit Prof. Naika Foroutan, Dr. Dominik Wullers (Deutscher Soldat e.V.) und Mo Asumang (Regisseurin, Autorin) wurde anschließend durch eine offene Diskussion abgerundet. Von Seiten der BAGIV folgte der stellvertretende Präsident, Nikolaos Athanassiadis , der Einladung ins Bundeskanzleramt.


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16. Juni 2016

BAGIV Vorstand trifft den Vorsitzenden der Friedrich-Ebert-Stiftung Kurt Beck

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Eine Delegation des BAGIV-Vorstandes, Ali Ertan Toprak und Nikolaos Athanassiadis, treffen sich mit dem Vorsitzenden der FES, Kurt Beck, und Dr. Manuela Erhart, Leiterin der Abteilung Politischer Dialog.

Gesprächsgrundlage war der Austausch über die aktuellen Themen im Migrations- und Flüchtlingsdiskurs, die Rolle der Migrantenselbstorganisationen und die Kontinuität der Zusammenarbeit der BAGIV mit der Friedrich-Ebert-Stiftung.


 

09. Juni 2016

Patenschaften helfen bei der Integration

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Berlin, Juni 2016 (BAGIV/BMFSFJ) - Nach aktuellen Schätzungen sind im Jahr 2015 mehr als eine Million geflüchteter Menschen nach Deutschland gekommen. Viele Bürgerinnen und Bürger haben mit ihrem Engagement in den letzten Monaten die Willkommenskultur in Deutschland geprägt. Gerade der gelebte Kontakt von Mensch zu Mensch, vom Einheimischen zum Flüchtling baut Vorurteile ab, hilft, geflüchtete Menschen einzubeziehen und stärkt auf Dauer den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Durch das Programm "Menschen stärken Menschen" des Bundesfamilienministeriums soll Engagement für geflüchtete Menschen gefördert werden.

An insgesamt dreizehn Standorten in sieben Bundesländern haben deshalb Migrantenorganisationen in einem gemeinsamen Unterfangen gestartet, Patenschaften mit Flüchtlingen zu stiften. Unter dem Projekttitel "Gemeinsam. Schaffen. Patenschaften für das WIR der Verschiedenen" sollen bis zum Ende des Jahres 1000 Patenschaften ins Leben gerufen werden. Auch die Bundesarbeitsgemeinschaft der Immigrantenverbände in Deutschland (BAGIV) stellt die Ressaurcen ihrer Mitgliedverbände zur Verfügung und will zunächst 100 Patenschaften vermitteln. Die Gesamtkoordination des Projekts liegt bei der Türkischen Gemeinde Deutschland (TGD).

"Uns ist es besonders wichtig, dass auch Migrantenorganisation bei der bewältigung gesammtgesellschaftlicher Aufgaben hier Flagge zeigen. Deshalb machen wir gerne mit. Schon lange unterstützen Freiwillige in unseren Migrantenorganisationen Jugendliche in ihren Reihen durch z.B. Lesepatenschaften, Hausaufgabenhilfe oder gemeinsame Freizeitaktivitäten. Auch den Übergang von der Schule in die Ausbildung oder in den Beruf begleiten zahlreiche Projekte. Im Bereich Patenschaften sind daher bereits wertvolle Erfahrungen und Strukturen vorhanden, auf denen nun das Patenschaftsprogramm des BMFSFJ weiter aufbauen kann.", sagt Ali Ertan Toprak, Präsident der BAGIV.

"Patenschaften können einen wichtigen Beitrag zu einer gelingenden Integration von Flüchtlingen leisten: Ein persönlicher Kontakt auf Augenhöhe ermöglicht es, voneinander zu lernen und längerfristige Beziehungen oder Freundschaften aufzubauen. Durch den direkten Austausch und das Entdecken von Gemeinsamkeiten und Unterschieden lernen sich beide Seiten kennen und schätzen und profitieren voneinander. Vorurteile und Ängste können im alltäglichen Miteinander abgebaut werden. Insbesondere viele junge Migranten finden wir unter den Paten", erklärt Aliki Gkerliot, zuständige Koordinatorin im Patenschaftsprojekt der BAGIV.

Mehr zum Patenschaftsprogramm:

http://www.bmfsfj.de/BMFSFJ/Freiwilliges-Engagement/menschen-staerken-menschen/menschen-staerken,did=222876.html

Mehr zum Patenschaftsprogramm der BAGIV:


 

07. JUni 2016

BAGIV startet mit dem Bundesfreiwilligendienst mit Flüchtlingsbezug

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Foto: © BMFSFJ/Bertram_Hoekstra

Berlin/Bonn, Juni 2016 (BAGIV) - Ende 2015 startete das Sonderprogramm "Bundesfreiwilligendienst (BFD) mit Flüchtlingsbezug". Die bis zu 10.000 zusätzlichen BFD-Plätze mit Flüchtlingsbezug stehen neben deutsche Freiwillige auch offen für Asylbewerber. Insgesamt 20 Migrantenorganisationen wollen das Sonderkontingent des BMFSFJ nutzen. Auch de Bundesarbeitsgemeinschaft der Immigrantenverbände in Deutschland (BAGIV) hat sich mit weiteren 5 Mitgliedverbänden dem BFD Sonderprogramm angeschloßen.

"Im Hinblick auf den Zuzug der vielen von Krieg und Terror bedrohten Flüchtlinge in unser Land ist es wichtig, dass wir die Flüchtlinge bei der Integration in unsere Gesellschaft tatkräftig unterstützen. Der neue Bundesfreiwilligendienst mit Flüchtlingsbezug ist ein wichtiger Baustein für die nachhaltige Stärkung unserer Willkommenskultur. Damit unterstützen wir das Engagement für Flüchtlinge genauso wie das Engagement von Flüchtlingen, die bei uns ein neues Zuhause finden wollen", sagte Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig.

"Es war wichtig, dass die zahlreichen Migrantenorganisationen in Deutschland auch bei der Versorgung von Flüchtlingen Flagge zeigen. Hierzu haben sich 20 Migrantenorganisation zusammengetan und einen Vorstoß gewagt. Durch die Verknüpfung der bisherigen Flüchtlingsarbeit in unseren Mitgliedsorganisationen mit dem BFD haben die Ehrenamtlichen einen zusätzlichen Ansporn für ihren Einsatz erhalten. In der BAGIV freuen wir uns, dass auch usere Mitgliedsorganisationen mitmachen und am Sonderprogramm des BMFSFJ teilnehmen. Die Teilnahme unterstützt das Ehrenamt und schafft neue Strukturen in unseren Gliederungen ", sagt Milan Cobanov, Projektleiter bei der BAGIV.

Die bis zu 10.000 BFD-Plätze mit Flüchtlingsbezug werden hälftig von der Zentralstelle BAFzA, der die meisten kommunalen Einsatzstellen angegliedert sind, und den verbandlichen Zentralstellen administriert. Insgesamt stellt der Bund im Rahmen des Bundesfreiwilligendienstes (BFD) künftig neben den schon bestehenden 35.000 BFD-Plätzen des Regelformats bis zu 10.000 neue Bundesfreiwilligendienstplätze mit Flüchtlingsbezug zur Verfügung. Lediglich 110 wurden im Rahmen eines Sonderkontingents den Migrantenorganisationen zur Verfügung gestellt. Im Bundeshaushalt stehen ab 2016 jährlich zusätzlich 50 Millionen Euro für den "BFD mit Flüchtlingsbezug" bereit. Das Sonderprogramm ist zunächst bis zum 31. Dezember 2018 befristet

Weitere Informationen:
http://www.bmfsfj.de/BMFSFJ/Service/themen-lotse,did=168670.html

Externe Links zum Thema:
http://www.bundesfreiwilligendienst.de


 

31. Mai 2016

Neuer Newsletter: "Migration und Integration aktuell"

Berlin, Mai 2016 (BMI/BAMF) - Menschen, die aus Kriegs- und Krisengebieten nach Deutschland geflohen sind, in die Gesellschaft zu integrieren, ist eine große und verantwortungsvolle Aufgabe. Deshalb möchte die Bundesregierung interessierte Bürgerinnen und Bürger über ihre Flüchtlings- und Integrationspolitik informieren. Nach dem Motto: "Jeder kann dazu beitragen, dass Integration gelingt" werden in einem neuen Newsletter des BMI Beispiele erfolgversprechender Integration im Alltag aufgezeigt und das große Engagement der Zivilgesellschaft in diesem Bereich hervorgehoben.

Neben entsprechenden Angeboten auf der BMI-Website, der Website des BAMF oder auch der Themenseite Flucht, Migration und Integration der Bundesregierung gibt das Presse- und Informationsamt der Bundesregierung alle 14 Tage das Newsletter "Migration und Integration aktuell" heraus.

Über die Flüchtlings- und Integrationspolitik der Bundesregierung kann man sich informieren über:

https://www.bundesregierung.de/Webs/Breg/DE/Themen/Fluechtlings-Asylpolitik/_node.html


 

31. Mai 2016

Für Antragsteller des EU-Programms >Europa für Bürgerinnen und Bürger<«, am 16.06.2016 in Berlin

Berlin, Mai 2016 (BAGIV) - Projektverantwortliche aus Organisationen, Kommunen und Einrichtungen, die zur nächsten Einreichfrist am 1.9.2016 (Bürgerbegegnungen/Vernetzung von Partnerstädten) oder zum 1.3.2017 (alle Fördermaßnahmen) einen Antrag für das Programm »Europa für Bürgerinnen und Bürger« einreichen wollen, erhalten in Rahmen einer Antragswerkstatt des EU-Programms >Europa für Bürgerinnen und Bürger<« am 16.06.2016 in Berlin Unterstützung. Schwerpunkt sind zentrale Aspekte der Projektkonzeption, die in dem Antrag überzeugend dargestellt werden müssen.

Weitere Informationen siehe: http://kontaktstelle-efbb.de/index.php?id=20


 

30. Mai 2016

EU-Programme: »Europa für Bürgerinnen und Bürger«

Berlin, Mai 2016 (BAGIV) - Workshop zu bürgerschaftlichen und kulturellen EU-Programmen 2014-2020 am 28.6.2016 in Köln. Die Stadt Köln, das Europe Direct-Informationszentrum und die Region Köln/Bonn e.V. laden gemeinsam zu der Vortragsveranstaltung ein, bei der Einblick in die EU-Programme »Europa für Bürgerinnen und Bürger« sowie »Kreatives Europa KULTUR« gegeben wird. Die Veranstaltung richtet sich an Kunst-, Kultur- und Medienschaffende, Projektverantwortliche aus Kultur- und Bildungseinrichtungen, Kommunen, Vereinen (u.a. Partnerschaftsvereinen), Verbänden und anderen zivilgesellschaftlichen Organisationen, die in europäischen Kooperationen und Partnerschaften arbeiten.

Weitere Information siehe: http://kontaktstelle-efbb.de/index.php?id=20


 

30. Mai 2016

Kinder und Jugendliche mit Migrationshintergrund doppelt benachteiligt

Berlin, Mai 2016 (BAGIV) - Ein Drittel der Kinder und Jugendlichen in Deutschland hat einen Migrationshintergrund. Diese Gruppe hat im Durchschnitt messbar schlechtere Bildungschancen als Gleichaltrige aus der so genannten Mehrheitsbevölkerung.

Doch worauf gründet diese Benachteiligung? Unter Zuwanderern gibt er mehr Menschen aus armutsgefährdeten Familien und mit geringer Schulbildung als in der Mehrheitsbevölkerung. Deswegen stellt sich die Frage, inwieweit geringerer Bildungserfolg tatsächlich auf die Zuwanderungsgeschichte zurückzuführen ist, oder ob er doch eher mit der sozialen Herkunft in Zusammenhang steht.

Hierzu hat der SVR-Forschungsbereich im Auftrag der Stiftung Mercator 53 quantitative Studien systematisch ausgewertet, die sich mit der Bildungsbeteiligung von Zuwanderern im Elementarbereich, in der Primar- und in der Sekundarstufe befassen.

Die SVR- Expertise zeigt: Kinder und Jugendliche aus Zuwandererfamilien sind über ihre gesamte Bildungskarriere hinweg doppelt benachteiligt - und zwar sowohl durch ihren Migrationshintergrund, als auch - und zwar zu einem überwiegenden Teil - durch ihre soziale Herkunft. Faktoren wie der Bildungsabschluss der Eltern oder deren gesellschaftlicher Status erklären nicht nur mögliche Kompetenzunterschiede zwischen Schülern mit und ohne Migrationshintergrund, beispielsweise in Mathematik. Auch Bildungsentscheidungen, wie sie etwa beim Übergang von der Grundschule in die weiterführende Schule getroffen werden, hängen stark von der sozialen Herkunft der Familien ab.

Allerdings zeigen die Studien auch: Bei vergleichbarer sozialer Herkunft, gleichen Kompetenzen und gleichen Bewertungen durch die Lehrkräfte besuchen Schüler aus Zuwandererfamilien sogar mit höherer Wahrscheinlichkeit ein Gymnasium als ihre Mitschüler ohne Migrationshintergrund.

Zum SVR Forschungsbericht unter folgendem Link:
http://www.svr-migration.de/wp-content/uploads/2016/05/Expertise-Doppelt-benachteiligt.pdf


 

29. Mai 2016

ANKOMMEN -Arrival - Arriver

Erprobungsphase für "Ankommen- App" für Geflüchtete erfolgreich abgeschlossen

Nürnberg, Mai 2016 (BAMF/BAGIV) - Die App "Ankommen" verzeichnet gut drei Monate nach ihrem Start bereits fast 135.000 Downloads und hat sich damit zu einem maßgebenden digitalen Angebot für Geflüchtete in Deutschland entwickelt, die eine erste Orientierung im neuen Land suchen.

Zum 1. Mai wurde die App aktualisiert und erweitert: Informationen zum Asylpaket 2 der Bundesregierung wurden eingepflegt, praktische und werteorientierte Tipps zum Leben in Deutschland wurden um Texte zu Medien und Gesundheit erweitert, und der Selbstlern-Sprachkurs umfasst nun zwei weitere Kapitel.

Frank-J. Weise, Vorstandsvorsitzender der Bundesagentur für Arbeit und Leiter des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge: "Die Integration von Flüchtlingen ist die Herausforderung der nächsten Jahren. Mit der App ,Ankommen' leisten wir seit einigen Monaten einen wichtigen Beitrag dazu. 135.000 Downloads sind ein großartiges Ergebnis. Auch die Stiftung Warentest hat die Ankommen-App als ,absolut empfehlenswert' eingestuft. Diese positive Resonanz freut uns natürlich."

Die Stiftung Warentest hatte im April Apps zum Deutschlernen getestet und nur zwei von zehn Apps für "gut" befunden, darunter "Ankommen": Sie bietet verbindliche Information und praktische Hilfe für Geflüchtete zu den Themenbereichen "Asyl", "Ausbildung", "Arbeit" und "Leben in Deutschland". Die Informationen stehen auf Deutsch, Englisch, Französisch, Arabisch und Farsi/Persisch zur Verfügung. Der integrierte Selbstlern-Sprachkurs auf dem Niveau A1 (Anfänger) bietet über authentische Lernsituationen und mit einer didaktisch bewährten Progression einen einfachen Einstieg in die deutsche Sprache. Die App "Ankommen" wurde gemeinsam vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF), der Bundesagentur für Arbeit (BA) und dem Goethe-Institut in Zusammenarbeit mit dem Bayerischen Rundfunk erstellt.

Die App. kommt auch bei der Bundesarbeitsgemeinschaft der Immigrantenverbände in Deutschland (BAGIV) zum Einsatz. Sie ist gängiges Werkzeug der Bundesfreiwilligen, welche im Rahmen eines Sonderkontingents des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSJ), in der Flüchtlingsbetreuung tätig sind. Auch im Patenschaftsprogramm des BMFSJ, an welchem die BAGIV teilnimmt, unterstützt die App der ehrenamtlichen Paten.

Die App ist kostenfrei ladbar, offline nutzbar und steht für Geräte mit den Systemen iOS und Android zur Verfügung. Sie wird auch in den kommenden Monaten weiter ausgebaut und an die sich laufend ändernden Rahmenbedingungen angepasst.

Weitere Information: https://www.ankommenapp.de/


 

29. Mai 2016

Migranten ziwilgesellschaftliche Organisationen in der Entwicklungszusammnearbeit

Berlin, Juni 2016 (BAGIV) - Begeben Sie sich auf unbekanntes Terrain - lernen Sie neue EU-Förderprogramme kennen! Aktuelle gesellschaftliche Herausforderungen sind Gegenstand sowohl des Forschungsrahmenprogramms der EU »Horizont 2020« als auch des Programms »Europa für Bürgerinnen und Bürger«. Angesprochen sind mit beiden Programmen, die von Franziska Scherer, Nationale Kontaktstelle Sozial-, Wirtschafts- und Geisteswissenschaften, und Stefanie Ismaili-Rohleder, Kontaktstelle Deutschland »Europa für Bürgerinnen und Bürger« vorgestellt werden, zivilgesellschaftliche Organisationen, Kommunen sowie Kultur-, Bildungs- und Wissenschaftseinrichtungen. Im Anschluss an die Vorträge findet ein Ausklang mit Möglichkeit zum Austausch statt.

http://kontaktstelle-efbb.de/index.php?id=20


 

29. April 2016

Potenziale der Migrantenorganisationen ausschöpfen!

Migrantenorganisationen der verschiedenen Einwanderergruppen in Deutschland leisten täglich eine große Bandbreite wichtiger Integrationshilfen vor Ort. Das reicht von einfachen Lotsenfunktionen über Patenschaften, soziale Beratungen, kulturelle Veranstaltungen, außerschulische Bildungsangebote, die Unterstützung von Familien bei Erziehungs- und Bildungsproblemen bis zu zertifizierten beruflichen Integrationsmaßnahmen.

Bundesweit tätige Migrantendachverbände stellen jedoch fest, dass von ihren Mitgliedern nur ein geringer Teil sich der neuen Flüchtlingsproblematik stellt und sich diesen Zielgruppen mit seinen Angeboten öffnet. Hierzu gibt es verschiedene Gründe.

Über mögliche Ursachen und eine neue Rolle der Migrantenorganisationen bei der Lösung der aktuellen Flüchtlingszuwanderung informiert ein gemeinsames Papier der zehn größten Migrantenverbände.
Mehr zur "Neuen Rolle der Migrantendachorganisationen bei der Lösung der aktuellen Flüchtlingszuwanderung" lesen Sie HIER


 

26. April 2016

Treffen mit dem Vorsitzenden der Bundestagsfraktion Bündnis90/Die Grünen, Dr. Anton Hofreiter MdB

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Der Vorstand der BAGIV, Präsident Ali Ertan Toprak, Vizepräsident Nikos Athanassiadis und Projektleiter Milan Cobanov, treffen sich mit dem Vorsitzenden der Bundestagsfraktion Bündnis90/Die Grünen, Dr. Anton Hofreiter MdB, in Berlin. In dem Gespräch ging es um die aktuelle Flüchtlingssituation, den Migrationsdiskurs in Deutschland und die Rolle der Migrantenorganisationen hierbei. Toprak betonte erneut die Bedeutung der Migrantenorganisationen, die einen wichtigen Beitrag zur Integration der Neuzuwanderer und Flüchtlinge leisten.


 

21. April 2016

Gastfamilien für Austauschschüler aus Serbien gesucht

Berlin, April 2016 (ZSD) Die gemeinnützige Austauschorganisation Youth For Understanding (YFU) sucht Gastfamilien in ganz Deutschland, die ab diesem Sommer einen Austauschschüler aus Serbien für ein Schuljahr bei sich aufnehmen möchten. Die Jugendlichen sind zwischen 15 und 18 Jahre alt und möchten das Leben in Deutschland ganz persönlich kennenlernen. Auch Jugendliche aus anderen Herkunftsländern nehmen am Programm teil. Migrantenorganisationen der Bundesarbeitsgemeineschaft der Immigrantenverbände in Deutschland (BAGIV) unterstützen die YFU bei der Suche nach geeigneten Gastfamilien.

Austauschschüler bei YFU besuchen ein Jahr lang in Deutschland die Schule und teilen wie ein neues Familienmitglied den Alltag ihrer Gastfamilie. Dadurch tauchen sie ganz in die Kultur ein und lernen schnell die deutsche Sprache. Als Gastfamilie entdecken Sie im Gegenzug eine andere Kultur in Ihrem eigenen Zuhause und bereichern Ihre Familie um ein neues, internationales Mitglied. Die Jugendlichen haben bei Ankunft in ihren Gastfamilien mindestens grundlegende Deutschkenntnisse, die sie zum Teil auf einem YFU-Sprachkurs nach Anreise erworben haben.

Wer einen Jugendlichen für ein Schuljahr bei sich aufnehmen möchte, kann sich - gern möglichst bald - bei YFU melden: per E-Mail an gastfamilien@yfu.de oder telefonisch unter 040 227002-0.

Weitere Informationen zu dem YFU-Gastfamilienprogramm siehe unter: www.yfu.de/gastfamilien


 

21. April 2016

Jurysitzung "Ausgezeichnete Orte im Land der Ideen" 2016

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Nikos Athanassiadis, Vizepräsident der BAGIV, engagierte sich für die BAGIV mit fachlicher Expertise an der Auswahl der 100 Siegerprojekte. Die offizielle Siegerbekanntgabe wird am 31. Mai 2016, der Preisträgerempfang der Bundessieger am 10. November 2016 erfolgen.

Weitere Informationen zu der Initiative "Land der Ideen" finden Sie hier:
Web: www.land-der-ideen.de

Besuchen Sie uns auf Facebook: Deutschland - Land der Ideen


logo land der ideen

 

14. April 2016

KAUSA/BAGIV - Durch Migrantenorganisationen Zielgruppen erreichen

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Foto: BAGIV
OBS GF Jochen Welt, Ali Ertan Toprak,
KAUSA PL Dr. Alexanda Leipold

Sie kommen nach Deutschland, gründen Unternehmen und schaffen Arbeitsplätze: Unternehmerinnen und Unternehmer mit Migrationshintergrund sind eine wachsende Gruppe in der Wirtschaft.
Jeder fünfte Existenzgründer (21 Prozent) in Deutschland hat einen Migrationshintergrund. Damit leisten die Personen mit Migrationshintergrund einen höheren Beitrag zum Gründungsgeschehen als es ihrem Bevölkerungsanteil entspricht (18 Prozent).

Auch bei dem dem Besuch der Otto Benecke Stiftung (OBS) in Bonn durch Ali Ertan Toprak, Präsident der Bundesarbeitsgemeinschaft der Immigrantenverbände in Deutschland (BAGIV), ging es vornehmlich darum, wie Selbstständige mit Migrationshintergrund für die Berufsausbildung zu gewinnen sind, die Ausbildungsbeteiligung von jungen Migranten und Flüchtlingen erhöht sowie Eltern über die berufliche Ausbildung informiert werden können. Im Gespräch mit dem Geschäftsführer der Otto-Benecke-Stiftung, Jochen Welt, und der KAUSA-Projektleiterin, Dr. Alexandra Leipold, wurden Möglichkeiten der Zielgruppenansprache in unterschiedlichen Migrantenmilleus erörtert.

"Als Migrantenverband haben wir über unsere Vernetzungsstrukturen gute Zugangsmöglichkeiten zu Selbstständigen, Jugendlichen und Eltern mit Migrationshintergrund. Ziel sollte es sein, diesen die Chancen der betrieblichen Ausbildung aufzuzeigen. Hierzu wird mit der KAUSA Servicestelle der OBS eine Zusammenarbeit angestrebt " sagte Toprak. OBS Geschäftsführer Welt betonte, dass man endlich von einer KOMM-Struktur zu einer GEH-Struktur in der Integrationsarbeit wechseln sollte. "Es reicht nicht mehr zu sagen, ich kann für Dich etwas tun, hier bin ich, aber Du mußt schon zu mir kommen. Nein, wir müssen zu bestimmten Zielgruppen hin um sie direkt zu erreichen", sagte Welt.

Bei diesem Treffen wurden ferner weiterführende Aktivitäten vereinbart, um Menschen mit Zuwanderungsgeschichte über das Ehrenamt für die Mitgestaltung der Gesellschaft zu gewinnen. Denkbar wären.
Qualifizierungen ehrenamtlicher Mitarbeiter/innen von Migrantenorganisationen.


 

14. April 2016

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Mit Prof. Bodo Hombach und Alice Schwarzer

Bonner Universitätsforum: "Muslimisch - weiblich - deutsch? Integrationserfahrungen muslimischer Mädchen und Frauen"

Innerhalb des Förderprojektes der Brost-Stiftung lud die Bonner Akademie für Forschung und Lehre praktischer Politik am 14. April 2016 um 18 Uhr zu einem Diskussionsabend ein. Der Einladung folgte der Präsident der BAGIV, Ali Ertan Toprak.

Nicht erst seit den Ereignissen der vergangenen Silvesternacht steht die Diskussion um Frauenbilder und Frauenrechte in islamisch geprägten Kulturen im Fokus des öffentlichen Interesses. Kontroversen um ein mögliches Kopftuch- oder Burka-Verbot, Ehrenmorde und Zwangsheirat prägen die öffentliche Debatte und mediale Berichterstattung über Migration und Integration bereits seit Jahren. Dem von Kritikern gezeichneten Bild der verschleierten, unterdrückten muslimischen Frau steht dabei das Beispiel moderner, erfolgreicher und selbstständiger Musliminnen gegenüber. An diesem Gegensatz entzündet sich die Frage, inwiefern unterschiedliche religiöse Normen, gesellschaftliche Werte und kulturelle Prägungen Integration behindern und inwieweit Fehl- und Missverständnisse zwischen den Kulturen beiderseitig verbreitet sind.

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Mit dem Düsseldorfer US Generalkonsul Keller

Diese Fragen standen im Zentrum der Diskussionsveranstaltung, die im Rahmen des in Kooperation mit der Brost Stiftung und unter Schirmherrschaft von Bundespräsident a.D, Christian Wulff, durchgeführten Forschungsprojekts "Wieviel Islam gehört zu Deutschland? Integrationserfahrungen junger und alter Menschen in einer säkular geprägten Gesellschaft am Beispiel des Ruhrgebiets" An der Diskussion beteiligte sich der Präsident der BAGIV, Ali Ertan Toprak, gemeinsam mit den weiteren Podiumsteilnehmern Alice Schwarzer (Journalistin und Publizistin), Lamya Kaddor (Islamwissenschaftlerin und Autorin), Claudius Seidl (FAS-Feuilletonchef, Moderation Anja Bröker (WDR).


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Mit Frau Diekmann und Frau Bröker
vom ARD Morgenmagazin


 

13. April 2016

Umsetzung der UNO Zukunftsziele (SDG)

Berlin, April 2016 (BAGIV) - Die Plattform Zivile Konfliktbearbeitung hat unter Federführung des Forum ZFD am 25. Februar 2016 ein Positionspapier zur Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung veröffentlicht. 30 zivilgesellschaftliche Organisationen und Verbände aus den Bereichen Entwicklung, Umwelt-, Klima-, Friedens- und Sozialpolitik, Inklusion und Menschenrechte beziehen darin gemeinsam Stellung für eine friedenspolitische und kohärente Umsetzung der 2030-Agenda in und durch Deutschland. Die Bundesarbeitsgemeinschaft der Immigrantenverbände in Deutschland (BAGIV) unterstützt das Positionspapier für nachhaltige Entwicklung.

"Armutsbekämpfung muss das primäre Ziel der Entwicklungszusammenarbeit sein und darf wirtschaftlichen oder anderen politischen Interessen nicht untergeordnet werden. Krieg und Armut sind die Hauptursache für Flucht und Migration. Um Armut langfristig zu eliminieren, muss die Entwicklungszusammenarbeit konsequent auf eine gleichberechtigte Teilhabe aller Bevölkerungsgruppen am sozialen, wirtschaftlichen und politischen Leben in Partnerländern der deutschen Entwicklungszusammenarbeit ausgerichtet sein. Dazu gehören Maßnahmen zur gezielten Förderung politischer Partizipation, sozialer Sicherung, öffentlicher Dienstleistungen, Lohngerechtigkeit und Beseitigung diskriminierender Politiken und Praktiken. Migrantenorgaisationen in Deutschland sind eine ideale Brücke zwischen dem Einwanderungs- und Herkunftsland und bieten sich als strategischer Partner in den Herkunftsländern an", sagt Milan Cobanov, Leiter des BAGIV Hauptstadtbüros.

Mehr zum Positionspapier »Die Umsetzung der globalen 2030-Agenda für nachhaltige Entwicklung« siehe hier: http://forumzfd.de/sites/default/files/downloads/Die%20Umsetzung%20der%20globalen%202030-Agenda%20f%C3%BCr%20nachhaltige%20Entwicklung_Positionspapier_Feb_2016.pdf


 

13. April 2016

BAGIV-PRÄSIDENT Ali Ertan Toprak wurde heute in Berlin vom Vorsitzenden der Konrad-Adenauer-Stiftung Hans-Gert Pötterung empfangen.

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An dem Gespräch nahmen teil,

Generalsekretär Michael Thielen,
Dr. Petra Bahr
Leiterin der Hauptabteilung Politik und Beratung
und Dr. Stefan Friedrich Teamleiter Europäische und internationale Zusammenarbeit.

Die KAS ist eines der wichtigsten politischen Stiftungen in Deutschland und leistet seit Jahren im In- und Ausland exzellente politische Bildungsarbeit.

National und international setzt sich die KAS durch politische Bildung für Frieden, Freiheit und Gerechtigkeit ein. Die Festigung der Demokratie, die Förderung der europäischen Einigung, die Intensivierung der transatlantischen Beziehungen und die entwicklungspolitische Zusammenarbeit sind besonderen Anliegen der KAS.

Also alles Themen, die auch die Bundesarbeitsgemeinschaft der Immigrantenverbände in Deutschland/BAGIV betreffen.

Wir wollen in Zukunft enger mit politischen Stiftungen zusammenarbeiten, um die Perspektive der Menschen mit Migrationsgeschichte in Deutschland in die politische Bildungsarbeit hineinzubringen.

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Wir wollen vor allem zum gesellschaftlichen Zusammenhalt beitragen in dem wir in allen relevanten Bereichen Verantwortung übernehmen.

Der BAGIV-Präsident bedankt sich für den freundlichen Empfang und das freundschaftliche Gespräch in der KAS.

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10. April 2016

Zivilgesellschaftliche Organisationen in der Flüchtlingsarbeit

Brüssel/Bonn, April 2016 (BAGIV) - Der Europäische Wirtschafts- und Sozialausschuss (EWSA) hat im Dezember 2015 und Januar 2016 zur Flüchtlingsfrage Informationsreisen in 11 Ländern durchgeführt, um die Perspektive der Zivilgesellschaften zu ermitteln. Der EWSA war in Österreich, Schweden, Griechenland, Ungarn, Deutschland, Kroatien, Slowenien, Italien, Malta, Polen und Bulgarien. Vor Ort wurden gemeinsam mit zivilgesellschaftlichen Organisationen, die mit Flüchtlingen und MigrantInnen arbeiten, die Probleme, Erfordernisse, Misserfolge, Erfolgsgeschichten und bewährten Verfahrensweisen der verschiedenen Akteure in der aktuellen Flüchtlingskrise ermittelt. Auch die Bundesarbeitsgemeinschaft der Immigrantenverbände in Deutschland (BAGIV) nahm an der Umfrage teil.

Als »Vertreter und Fürsprecher der organisierten Zivilgesellschaft« hat der EWSA am 16. März 2016 die Ergebnisse der Reisen in einem Synthesebericht zusammengefasst, der eine Reihe von Empfehlungen an die europäischen Institutionen und die Mitgliedsstaaten zum Umgang mit Flüchtlingen und zur Aufstellung im Flüchtlingsbereich enthält.

Weitere Informationen zum Bericht: Synthesebericht des EWSA


 

7. April 2016

Ali Ertan Toprak trifft die Bundesministerin für Bildung und Forschung Prof. Dr. Johanna Wanka

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Der Präsident der BAGIV, Ali Ertan Toprak wurde gestern in Berlin von der Bundesministerin für Bildung und Forschung Prof. Dr. Johanna Wanka im Bundesministerium empfangen.

Das Treffen diente einem ersten persönlichen Kennenlernen und einem Informationsaustausch über die Rolle der Migrantenorganisationen und die aktuelle Flüchtlingssituation.


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7. April 2016

Flüchtlinge in Deutschland: Integration ermöglichen - Zusammenhalt stärken

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Unter diesem Motto widmete sich Bundespräsident Gauck gemeinsam mit der Robert Bosch Stiftung zu einem substantiellen Austausch im Schloss Bellevue.

In den Themenforen wurden wichtige Fragen zur gegenwärtigen Situation diskutiert. Ali Ertan Toprak, der Präsident der BAGIV, folgte der Einladung gern. "Ein deutliches Signal ging auch in unsere Richtung, den Migrantenorganisationen, die ihren Beitrag leisten können, sollen und wollen, um bei den vielfältigen Herausforderungen zur Aufnahme und Integration von geflohenen Menschen zu helfen.", so Ali Ertan Toprak.

Bundespräsident Gauck maß eine besondere Rolle im Prozess der Integration den schon länger in Deutschland lebenden Einwanderern zu. Sie könnten „Mittler zwischen den Welten“ sein und „Brückenbauer zwischen Neuankömmlingen und Alteingesessenen“.
Hierzu ein Bericht in der Berliner Zeitung vom 07.04.2016

In verschiedenen Foren wurde ein ganzer Tag über die Neuausrichtung der Flüchtlingspolitik und die Integration der Flüchtlinge diskutiert.

Unser Bundesvorsitzender hat im Forum "Gesellschaftlicher Zusammenhalt: Werte, Kultur und Religion" teilgenommen und mit diskutiert. Die Ergebnisse wurden dann anschließend im Plenum mit dem Bundespräsidenten zusammen diskutiert.

Ali Ertan Toprak hat in seinem Diskussionsbeitrag vor allem unterstrichen, das ein "WIR in Vielfalt" nur auf der Basis von gemeinsamen Werten möglich ist.


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Forum Flüchtlinge
 
Bericht zum Forum "Flüchtlinge in Deutschland"
Sehr geehrte Damen und Herren,
die Integration hunderttausender Flüchtlinge ist eine Herausforderung für die ganze Gesellschaft. Welche Lösungsansätze und Perspektiven gibt es? Wie stärken wir den gesellschaftlichen Zusammenhalt? Darüber diskutierte Bundespräsident Joachim Gauck beim Forum „Flüchtlinge in Deutschland: Integration ermöglichen – Zusammenhalt stärken“ am Donnerstag mit rund 200 Experten aus allen gesellschaftlichen Bereichen. Zu dem Forum  im Schloss Bellevue hatte der Bundespräsident gemeinsam mit der Robert Bosch Stiftung eingeladen.

Sie finden im Anhang einen Bericht mit Zitaten und Zusammenfassungen des Tages. Die Links in dem interaktiven PDF (gekennzeichnet durch einen roten Pfeil) führen direkt zu den Videos und der Dokumentation des Forums.

Wir wünschen Ihnen eine anregende Lektüre und würden uns freuen, wenn Sie den Bericht an alle weiterleiten, die sich auch für diese Themen interessieren.

Mit den besten Grüßen,
 
Ottilie Bälz
Leiterin Themenbereich Gesellschaft
Stefan Schott
Leiter Kommunikation
 
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Herausgeber:
Robert Bosch Stiftung GmbH
Heidehofstr. 31
70184 Stuttgart
Die Haftung der Robert Bosch Stiftung GmbH für oder im Zusammenhang mit den Angaben in dieser E-Mail ist ausgeschlossen.
 
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4. April 2016

Die Bundesarbeitsgemeinschaft der Immigrantenverbände in Deutschland e.V./ BAGIV im Gespräch mit Bundesministerium des Innern.

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BAGIV-PRÄSIDENT Ali Ertan Toprak wurde heute in Berlin vom Parlamentarischen Staatssekretär Dr. Ole Schröder im Bundesministerium des Innern empfangen.

Toprak hat die Bereitschaft der BAGIV zum Ausdruck gebracht auch bei der Integration der Flüchtlinge mehr Verantwortung zu übernehmen.

Darüberhinaus hat Toprak vor allem die Fortsetzung der Strukturförderung für die Migrantenorganisationen angemahnt.

Weitere wichtige Themen waren das Integrationsgesetz und die Positionen der säkularen Migrantenorganisationen zur Deutschen Islamkonferenz.


dr ole schroeder k

 

31. März 2016

Pressemitteilung zum Integrationsgesetz

Die Bundesarbeitsgemeinschaft der Immigrantenverbände in Deutschland e.V. / BAGIV fordert ein umfassendes Einwanderungsgesetzt anstatt weiteres Flickwerk unter dem Namen Integrationsgesetz.

BAGIV-Präsident Toprak: "Ein Integrationsregelwerk macht nur innerhalb eines großen Einwanderungsgesetzes Sinn!"

Der Bundesinnenminister fordert jetzt ein Integrationsgesetz. Wer nach drei Jahren im Land nicht ausreichend Integrationsbemühungen nachweisen kann, soll künftig keine dauerhafte Aufenthaltserlaubnis mehr erhalten.

Die BAGIV begrüßt zwar die geplante Initiative der Bundesregierung vor allem für die Integration der Flüchtlinge, glaubt aber, dass allein ein Integrationsgesetz ohne ein Rahmenwerk zu kurz greift.

Ali Ertan Toprak, Präsident der BAGIV, fordert daher ein umfassendes und zeitgemäßes Einwanderungsgesetz.

Die vollständige Pressemittelung finden Sie hier: Pressemitteilung Integrationsgesetz BAGIV.pdf


 

26. März 2016

Einwicklungszusammenarbeit : eine Herausforderung für die Migrantenorganisationen in Deutschland

Brüssel, März 2016 (BAGIV) - Ende März 2016 stellte Entwicklungskommissar Neven Mimica bei einer Konferenz zivilgesellschaftlicher Entwicklungsorganisationen das neu initiierte Programm zur Bildungsarbeit und Sensibilisierung vor. Es hat einen Finanzrahmen von 90 Mio. Euro. Ziel des Programms ist es, zivilgesellschaftliche und kommunale Projekte zu unterstützen, die sich den Themen Klimawandel, Migration, Gleichstellung, nachhaltiger Konsum und Arbeitsrechte widmen. Ebenso soll das Programm für die von den Vereinten Nationen vereinbarten Nachhaltigen Entwicklungsziele sensibilisieren. In das Programm »Development Education and Awareness Raising« sind die Ergebnisse aus einer EU-weiten, umfangreichen Befragung von zivilgesellschaftlichen Organisationen eingeflossen. Auch die Mitgliedsverbände der Bundesarbeitsgemeinschaft der Immigrantenverbände in Deutschland (BAGIV) nehmen zunehmend entwicklungspolitische Aktivitäten in Augenschein. So will die BAGIV in diesem Jahr ihre Mitgliedsverbände für die Entwicklungszusammenarbeit in einem mehrtägigem Programm sensibilisieren.

Weitere Informationen zum Programm unter: http://ec.europa.eu/europeaid/sites/devco/files/news-summary-cso-forum-dear-18032016_en.pdf


 

24. März 2016

Treffen im Bundesministerium für Arbeit und Soziales

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Der Vorstand der BAGIV hat sich mit dem Staatssekretär im Bundesministerium für Arbeit und Soziales Hr. Thorben Albrecht zu einem Gespräch getroffen. Thorben Albrecht ist zuständig für die Abteilungen für Grundsatzfragen, Arbeitsmarktpolitik sowie für Arbeitsrecht und Arbeitsschutz. In dem Gespräch ging es vor allem um die Zusammenarbeit mit dem Bundesministerium für Arbeit und Soziales und die mögliche Rolle der Migrantenorganisationen hierbei.


 

22. März 2016

Die BAGIV ist über die Anschläge in unserem Nachbarland Belgien bestürzt.

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Ali Ertan Toprak, Präsident der Bundesarbeitsgemeinschaft der Immigrantenverbände in Deutschland/ BAGIV e. V. erklärt hierzu:
"Wir verurteilen aufs Schärfste die Terroranschläge in Belgien: Die Terroranschläge in Brüssel mitten im Herzen Europas sind ein abscheulicher und unmenschlicher Akt der Barbarei.

Das Ziel der Terroristen ist es Angst und Schrecken in unseren sicheren und freien Gesellschaften Europas zu verbreiten. Solidarisch stehen wir als Mitglieder der Europäischen Union Belgien und besonders den Opfern und ihren Angehörigen bei.

Man darf sicherlich unter dem Eindruck der menschenverachtenden Anschläge nicht in Hysterie und Panik verfallen, aber Europa wird sich schon einige grundsätzliche Fragen stellen müssen. Panik löst keine Probleme, blindes oder naives Relativieren ebenso wenig.

Bislang haben wir es gerade in Deutschland immer wieder besonders gut verstanden, wenige Tage nach dem Terror die Gefahren aus dem Blick zu verlieren. Leider gibt es Tausende mitten unter uns, die diesen Terror gutheißen. Und es gibt noch viel mehr, die ihn nicht als unser Problem begreifen.

Wir, die europäischen Gesellschaften, haben nicht nur das Recht, sondern die Pflicht, ein Bekenntnis zu unseren Werten einzufordern - auch wenn das ungemütlich ist. Wir werden hin- statt wegschauen, Probleme benennen müssen, statt ihnen auszuweichen und notfalls Härte zeigen.

Falsch verstandene Toleranz, die doch nur Konfliktscheue ist, können wir uns nicht länger leisten. Das sind wir auch den Opfern des Terrors schuldig. Unser Pluralismus ist unser Stärke.

Wenn wir nicht wollen, dass daraus unsere Schwäche wird, dann müssen wir schon vor dem Entstehen von Parallelgesellschaften genauer hinsehen. Ohne Polizisten und Richter, die durchgreifen, wird das genau so wenig funktionieren wie ohne Lehrer, die hinschauen, Sozialarbeiter, die hinhören und Imame, die nachfragen. Der Kampf gegen Terror braucht nicht nur einen starken Staat, sonder vor allem eine wache und proaktive Zivilgesellschaft.

Auch wir Migranten Organisationen sind als Teil der Zivilgesellschaft sehr gefordert. Wir haben eine große Verantwortung, dass unsere Kinder und Jugendlichen nicht allein- und zurückgelassen werden. Daher haben gerade wir bei der Wertevermittlung und Identifikation mit unserer freien Gesellschaft eine ganz besondere Verantwortung. Integrationsarbeit ist die beste Prävention gegen Fanatismus und Gewalt.

Dieser Ansatz gehört zum Selbstverständnis der BAGIV e.V. Wir werden in Zukunft noch stärker den Fokus unserer Arbeit auf diesen Schwerpunkt setzen."


 

15. März 2016

Migrantenorganisationen trafen sich in Berlin mit dem Integrationsbeauftragten der SPD-Bundestagsfraktion Josip Juratovic

Eine Delegation von Migrantenorganisationen traf sich gestern mit dem Integrationsbeauftragten der SPD-Bundestagsfraktion Josip Juratovic. Die Delegation hat Herrn Juratovic über die aktuelle Lage der Migrantinnen und Migranten informiert und die Notwendigkeit der Weiterführung der Strukturförderung von Migrantenorganisationen erläutert.

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Von Links
Viktor Ostrowski (Bundesverband russischsprachiger Eltern e.V. - BVRE), Milan Cobanov (BAGIV), Josip Juratovic (MDB, SPD), Danijel LUCIC (Vorsitzender), Martina Cosic und Ivana Drmic (Kroatischer Weltkongress in Deutschland e.V. - KWKD), Mehmet Alpbek (Föderation Türkischer Elternvereine in Deutschland e.V. - FÖTED), Nikos Athanassiadis (Bundesverband Griechischer Gemeinden in der Bundesrepublik Deutschland e.V. - OEK), Martin Gerlach (Türkische Gemeinde in Deutschland e.V. -TGD).


 

14. März 2016

Migrantenorganisationen trafen sich in Berlin mit Frau Sevim Dagdelen (die Linke) zusammen

Eine Delegation von Migrantenorganisationen traf sich gestern mit Frau Sevim Dagdelen (MDB, die Linke) Integrationsbeauftragte der die Linke Bundestagsfraktion, zusammen. Die Delegation hat Frau Dagdelen über die aktuelle Lage der Migrantinnen und Migranten informiert und die Notwendigkeit der Weiterführung der Strukturförderung von Migrantenorganisationen erläutert.

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FOTO (von Links): Mehmet Alpbek (Föderation Türkischer Elternvereine in Deutschland e.V. - FÖTED), Nikos Athanassiadis (Bundesverband Griechischer Gemeinden in der Bundesrepublik Deutschland e.V. - OEK), Sevim Dagdelen, Dr. Thomas Hohlfeld(Referent für Migration und Integration), Ivana Drmic (Kroatischer Weltkongress in Deutschland e.V. - KWKD), Viktor Ostrowski (Bundesverband russischsprachiger Eltern e.V. - BVRE).


 

9. März 2016

Offener Brief der Kurdischen Gemeinde Deutschland an die Bundesregierung:
Türkeipolitik der Bundesregierung, Menschenrechte und politische Stabilität

Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin,
sehr geehrter Herr Bundesinnenminister,

mit großer Sorge beobachten wir die offiziell vorgetragene Indifferenz der Bundesregierung gegenüber der Menschenrechtslage in der Türkischen Republik. Als Bundesbürger mit Bindungen in der Türkei befremdet es uns sehr, wenn der deutsche Innenminister, wie bereits am 25. Januar 2016, sich erneut offen gegen eine Kritik der massiven Menschenrechtsverletzungen im Partnerland Türkei ausspricht (Zitat des Bundesinnenministers in der Passauer Neuen Presse vom 5.3.2016, wiedergegeben in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung). Die Stabilität der Türkei ist für die Entwicklung des gesamten Raumes von entscheidender Bedeutung, und die dramatische Verschlechterung der Menschenrechtslage, die von NGOs, Medien und Politikerinnen dokumentiert ist (so ist die britische Abgeordnete Natalie McGarry nach Presseberichten während ihres Besuchs im Südosten der Türkei zweimal festgenommen worden), gibt Anlass zu größter Sorge.

Weiterlesen hier: Offener Brief 9. März 2016.pdf

oder in der Welt print: http://m.welt.de/print/die_welt/debatte/article153132586/Nicht-wie-im-Kaiserreich.html


 

23. Februar 2016

Teil haben - Teil sein: Partizipation in der Einwanderungsgesellschaft

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Berlin: Der Präsident der BAGIV, Ali Ertan Toprak, und sein Stellvertreter, Nikolaos Athanassiadis, kamen der Einladung der Staatsministerin Aydan Özoguz zur Auftaktveranstaltung zum Themenjahr "Teil haben - Teil sein: Partizipation in der Einwanderungsgesellschaft" nach.

Die Veranstaltung der Beauftragten der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration fand im Bundeskanzleramt statt.



 

25. Januar 2016

Hört endlich auf, uns zu bevormunden!

Ali Ertan Toprak ist der Vorsitzende der Kurdischen Gemeinde und der Bundesarbeitsgemeinschaft der Immigrantenverbände. Er empfindet die Denkverbote der "weißen linken Feministinnen" als einen Schlag ins Gesicht. Er weist darauf hin, dass die Leugnung der Frauenfeindlichkeit muslimisch geprägter Männer ein Verrat an ihren Opfern ist: den Frauen.

http://www.emma.de/artikel/hoert-endlich-auf-uns-zu-bevormunden-331467


 

8. Januar 2016

Ali Ertan Toprak im Interview im ZDFInfo

Ali Ertan Toprak, Präsident der BAGIV, im Interview im ZDFinfo zum Thema: Integration durch Gesetz

Das Interview finden Sie hier: Interview ZDFInfo


 




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