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Archiv 2017

26. Januar 2017

Empfang bei bei der Bayerischen Staatsministerin für Arbeit und Soziales, Familie und Integration Emilia Müller

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Am 26. Januar 2017 wurde Ali Ertan Toprak, Präsident der Bundesarbeitsgemeinschaft der Immigrantenverbände (BAGIV) und Bundesvorsitzender der Kurdischen Gemeinde Deutschland (KGD) von der Bayerischen Staatsministerin für Arbeit und Soziales, Familie und Integration Emilia Müller, in München empfangen.

Das Gespräch bezeichnet Toprak als außerordentlich konstruktiv. In der Integrationsarbeit und der Bewältigung der Flüchtlingskrise habe Bayern in der Praxis eine gute Integrationsarbeit geleistet. Der Freistaat hat als erstes erkannt, dass nur eine Bündelung der Kräfte zum Erfolg führen kann. Deshalb hat Bayern sehr früh schon eine Vereinbarung mit der Wirtschaft und der Arbeitsverwaltung geschlossen, Flüchtlinge möglichst schnell in Arbeit oder in eine Ausbildung zu bringen. Die Initiative hat sich bewährt - Bayern steht deutschlandweit an der Spitze.

Staatsministerin Müller hob gegenüber dem Bagiv- Präsidenten Toprak hervor, wie sehr sie dessen Expertise und Einschätzungen zur aktuellen Lage wertschätzen würde und große Gemeinsamkeiten vorhanden seien.

Beide Gesprächspartner vereinbarten in Zukunft enger in integrationspolitischen Themen zusammenzuarbeiten.


 

13. Januar 2017

Fortführung der Zusammenarbeit mit der DITIB -trotz Eingeständnis der Spitzeltätigkeit- ist inakzeptabel!

Die Ditib, der größte Moscheeverband Deutschlands, hat angesichts der erdrückenden Beweise zugeben müssen, Informationen über Oppositionelle und Andersdenkende nach Ankara geschickt zu haben. Ditib spricht dennoch von einer "Panne".
"Die "Panne" war wohl, dass es rausgekommen ist", so der Präsident der Bundesarbeitsgemeinschaft der Immigrantenverbände in Deutschland e.V./(BAGIV), Ali Er-tan Toprak zu der Causa DITIB.

Als völlig Inakzeptabel beurteilt Toprak die Reaktion der nordrhein-westfälischen Landesregierung auf diesen Skandal.
Obwohl die Ditib die Spitzeltätigkeit zugibt, und die Fakten auf der Hand liegen, will Rot-Grün in NRW die Kooperation mit dem umstrittenen Verband fortsetzen. Konsequent staatliches Handeln sieht für Toprak anders aus.

Toprak: "Diesen Schulterschluss mit der `türkischen Stasi´ wird die Landesregierung im Wahljahr dem Wähler gut begründen müssen."
Möglicherweise macht man sich Hoffnung auf einige Wählerstimmen aus dem muslimisch- konservativen Lager und ist dafür auch bereit, hinzunehmen, dass brisante Informationen über Bürger dieses Landes auch mal bei ausländischen Geheimdiensten landen.

Nach Topraks Ansicht reden alle von Islamismus und meinen damit nur den Salafismus- aber vergessen dabei Erdogans Einfluss auf die hier lebenden Türkeistämmigen. Der von den Muslimbrüdern geprägte Staatsislam der Erdogan-Türkei ist für Toprak nicht mindergefährlich.

Das erklärte Ziel in Deutschland sei, nach Auffassung des Präsidenten der BAGIV, die Schaffung einer türkisch-islamisch geprägten "Gegengesellschaft". Toprak weiter, "Diese, auch durch die Instrumentalisierung der Ditib geförderte, mittlerweile real existierende "Gegengesellschaft" agitiert gegen unsere freiheitlich-demokratischen Werte und Institutionen und vergiftet zunehmend das friedliche Zusammenleben in der Einwanderungsgesellschaft."

Die Naivität der deutschen Politik ist für säkulare und demokratische Migrantenverbände äußerst bedenklich. Man frage sich ernsthaft, ob das Engagement für eine bessere Integration diesem Land noch Sinn mache, wenn Politiker mit Verfassungsfeinden zu kooperieren bereit sind, so die Feststellung des BAGIV-Präsidenten.

Die Pressemeldung finden Sie hier: Pressemeldung130117.pdf


 




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