Bundesarbeitsgemeinschaft
der Immigrantenverbände
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Archiv 2018

11. Oktober 2018

BAGIV verlangt eine Gesamtstrategie der KMK gegen den Einzug des politischen Islams in der Schule

Auf der heutigen Kultusministerkonferenz(KMK) in Berlin haben Migranverbände mit den Schulministern unserer Bundesländer über aktuelle Herausforderungen im Bildungsbereich debattiert.

Angesichts zunehmender Vielfalt stehen die Schulen vor großen Herausforderungen.

Das diesjährige gemeinsame Treffen der Kultusministerkonferenz mit Vertretern der Migrantenorganisationen stand ganz im Zeichen der notwendigen Bildungsgerechtigkeit, die durch die Überwindung diskriminierender Strukturen innerhalb des Bildungssystems aufgelöst werden können.

Ali Ertan Toprak, Präsident der Bundesarbeitsgemeinschaft der Immigrantenverbände in Deutschland(BAGIV) dazu: "Wir wollen mit dem KMK am selben Strang ziehen, vor allem für eine Schule, als Ort der Begegnung mit gleichen Bildungschancen für alle." Das geht nach Toprak nur, wenn wir uns gegenseitig als Partner sehen, die sich für die Zukunft unserer Kinder und unseres Landes gemeinsam einsetzen. Dazu gehört, dass alle Akteure ihre Aufgaben ernst nehmen. Die Kultusminister müssen, nach Auffassung der Migrantenorganisationen teilweise noch die bestehenden strukturellen Probleme im Hinblick auf Diskriminierung und Rassismus angehen, während die Migrantenorganisationen die Eltern zu mehr Eigeninitiative und Elternarbeit in der Schule auffordern müssen.

Eine große Gefahr für den Schulfrieden sehen wir jedoch, wie die Türkische und Kurdische Gemeinden in Deutschland in der Ankündigung des türkischen Präsidenten Erdogan, in zahlreichen europäischen Staaten, unter anderem auch in Deutschland, sogenannte Wochenend-Schulen anzubieten. Türkische Vereine und Moscheen der DITIB sollen für dieses Angebot mit bis zu 15.000 ? unterstützt werden um an Wochenenden türkischen Schülerinnen und Schülern Sprach-, Geschichts- und Religionsunterricht sowie Heimatkunde zu vermitteln.
BAGIV Präsident Toprak sieht darin ein Indoktrinierungsversuch ganz im Sinne der türkischen Regierung die dazu beitragen wird, das die türkischstämmigen Schülerinnen und Schüler unserer Gesellschaft völlig entfremdet werden, da die Inhalte den integrativen und pluralistisch-demokratischen Charakter unserer schulischen Erziehung konterkarieren.

Wir als Bundesarbeitsgemeinschaft der Immigrantenverbände in Deutschland fordern vor allem eine Gesamtstrategie der KMK gegen den politischen Islam an unseren Schulen.

"Lasst uns die Auseinandersetzung mit dem Islamismus nicht den Rechtspopulisten überlassen!", so Ali E. Toprak. Der politische Islam ist nach Topraks Auffassung eine rechtsextremistische Ideologie. Toprak weiter, "Wir haben den politischen Islam lange Zeit ignoriert, dann hofiert und jetzt wundern wir uns z.B., dass Erdogan mittlerweile hier mehr Einfluss über Muslime hat, als wir."

Die BAGIV verlangt von der KMK daher eine Gesamtstrategie gegen den politischen Islam an unseren Schulen.

"Die Schule hat sich mittlerweile zum Kampfplatz zur Durchsetzung der Ziele des politischen Islams verwandelt."

Toprak abschließend, "Bei Konflikten vom Schwimm- und Sportunterricht, über die Schul Kantine(Halal-Essen) und Fasten bis Kopftuch und die Ablehnung des Biologie-Unterrichts und schließlich bei der inakzeptable Zunahme des Antisemitismus dürfen die Schulen nicht länger allein gelassen werden."

Nach Beobachtungen der BAGIV nehmen Religiöse Konflikte zu, weil muslimische Frömmigkeit durch die Propaganda und Indoktrination der Islamisten zu einer Art Jugendprotest geworden ist.

Daher plädiert die BAGIV dafür, dass die KMK für die Zukunft eine Gesamtstrategie zur Bekämpfung von religiösen Konflikten, vor allem gegen den politischen Islam in den Schulen erarbeitet.


 

08. Oktober 2018

BAGIV trifft Bundespräsidenten Steinmeier im Schloss Bellevue

Steinmeier

Bundespräsident Steinmeier hat am 08.10.2018 einen kleinen Kreis von Migrantenvertreterinnen und -vertretern im Schloss Bellevue zu einem Austausch zur aktuellen gesellschaftlichen Debatten um das Thema Integration und Einwanderung eingeladen.

Die BAGIV wurde im Schloss Bellevue durch seinen Präsidenten Ali Ertan Toprak und seinen Vizepräsidenten Nikos Athanasiadis vertreten.

Der Bundespräsident hat sich im Verlauf des Gesprächs mit den Vertreterinnen und Vertretern der Migrantenverbände vor allem über gemeinsame Strategien gegen eine weitere Spaltung unseres Landes ausgetauscht.

BAGIV Präsident Toprak wies in diesem Zusammenhang auch auf die Verantwortung der Migrantenorganisationen für die Gesamtgesellschaft hin. Anstatt ständiger gegenseitiger Vorwürfe sollten die gemeinsamen Werte, die die Basis unserer Gesellschaft ausmachen von allen Mitgliedern unserer Gesellschaft respektiert und gelebt werden. Rassismus ist ein Problem der Gesamtgesellschaft und nicht allein eins der Mehrheitsgesellschaft, es reicht nicht aus lediglich auf die Defizite bei der politischen Teilhabe und den strukturellen Rassismus hinzuweisen.

"Vor allem dürfen dabei die Probleme, die im Zusammenhang mit der Migration stehen, von Demokraten nicht ignoriert werden. Es ist ein großer Fehler, wenn die Themen die wehtun nur den Rechtspopulisten überlassen werden." so Toprak.

Vizepräsident Athanasiadis hat auf die neue Integration aus Südeuropa und dem damit verbundenen Braindrain und die Folgen für die Herkunftsländer hingewiesen.

Bundespräsident Steinmeier wird diese Woche nach Griechenland reisen und wird auch dieses Thema mit seinen griechischen Gesprächspartnern thematisieren.

Dieser begonnene Dialog soll in naher Zukunft auch in anderen Formaten fortgeführt werden.



 

5. Juli 2018

"Was wir nicht sagen durften"

Glauben und Zweifeln

Artikel in DIE ZEIT: Glauben und Zweifeln.pdf

Beim Integrationsgipfel der Kanzlerin am 13. Juni 2018 wurde nur ein Positionspapier präsentiert. Es gab aber zwei! Das Positionspapier der BAGIV wurde abgesehen von den Mitgliedsorganisationen auch durch den Bundesverband russischsprachiger Eltern e.V., CGIL Bildungswerk e.V. und The African Network of Germany e.V. unterstützt.

Die Stellungnahme finden Sie hier: Stellungnahme 10 Integrationsgipfel.pdf


 

22.-24. Juni 2018

Fahrt für junge Menschen mit Migrationshintergrund nach Weimar und Buchenwald

Gedenkstaette Buchenwald 1 k

Der Bundesverband spanischer sozialer und kultureller Vereine, Mitgliedsorganisation der BAGIV, hat vom 22. bis 24. Juni 2018 eine sozio-politische Fahrt für junge Menschen mit Migrationshintergrund nach Weimar und Buchenwald organisiert.

Hier finden Sie den offiziellen Pressebericht zu dieser Maßnahme, sowie einige der dort aufgenommenen Fotos. Pressebericht


Gedenkstaette Buchenwald 2 k Glockenturm k Stadtrundgang Weimar 1 k Stadtrundgang Weimar 2 k

Weitere Informationen zu unserer Mitgliedsorganisation finden Sie hier:
Bundesverband spanischer sozialer und kultureller Vereine
Hindenburgstr. 1
D-42853 Remscheid
Tel.: +49 (0) 21 91 / 42 15 31
Fax: +49 (0) 21 91 / 42 14 32
Email: jose.alvarez@iree.org
Email: cfma@iree.org
Website: www.iree.org
http://www.facebook.com/pages/Spanischer-Bundesverband-Coordinadora-Federal/307889802575173?sk=wall


 

13. Juni 2018

PRESSEMITTEILUNG 13.06.2018

Anlässlich des heutigen Integrationsgipfels im Bundeskanzleramt, an dem auch die Bun-desarbeitsgemeinschaft der Immigrantenverbände in Deutschland(BAGIV) vertreten sein wird, nimmt ihr Präsident, Ali Ertan Toprak, wie folgt Stellung:

>>Wir brauchen eine Integrationspolitik, die Migranten nicht als Kollektive, sondern als Individuen betrachtet und sie weder diskriminiert, noch Sonderrechte gewährt. Integrationspolitik kann nicht gegen die Mehrheitsgesellschaft erfolgen, sondern zusammen mit ihr.

Wir brauchen einen gelebten Konsens über unsere gesellschaftlichen Grundwerte, die nicht permanent in Frage gestellt werden und die nicht verhandelbar sind. Ohne diese ist ein Zusammenleben und gesellschaftlicher Zusammenhalt nicht möglich.

Das Dilemma der deutschen Integrationspolitik ist aber, dass wir anstatt eine Bürgeridentität anzubieten, weiterhin die Segregation ermöglichen. Schulen sollten ihren Schülerinnen, anstatt Burkinis, Nationaltrikots der deutschen Nationalmannschaft anbieten.

Die vollständige Pressemitteilung finden Sie hier: Pressemeldung13-06-2018.pdf


 

13. Juni 2018

10. Integrationsgipfel im Kanzleramt

Integrationsgipfel10 1 k

Am 13. Juni 2018 luden die Bundeskanzlerin Angela Merkel und Staatsministerin Annette Widmann-Mauz zum 10. Integrationsgipfel im Kanzleramt ein. Im Mittelpunkt des Gipfels standen dies Themen "Werte und Zusammenhalt in der Einwanderungsgesellschaft" und "Demokratie stärken, Werte leben". Unter den zahlreichen Gästen war auch Ali Ertan Toprak, Präsident der BAGIV e.V., vertreten. Toprak stellte anlässlich des Integrationsgipfels das Positionspapier der BAGIV vor.

Stellungnahme der BAGIV zum 10. Integrationsgipfel: Stellungnahme 10 Integrationsgipfel.pdf


Integrationsgipfel10 2 k Integrationsgipfel10 3 k Integrationsgipfel10 4 k Integrationsgipfel10 5 k Integrationsgipfel10 6 k

 


 

29. Mai 2018

Zusammenhalt in Vielfalt: Kulturstaatsministerin Grütters stellt neues Zeichen vor

logo zusammenhalt in vielfalt

Kulturstaatsministerin Monika Grütters MdB stellt in der W.?M. Blumenthal Akademie in Berlin das Zeichen für Zusammenhalt in Vielfalt der Initiative kulturelle Integration der Öffentlichkeit vor und zeichnet die besten drei Vorschläge aus. Die "Initiative kulturelle Integration", die im Herbst 2016 ins Leben gerufen wurde, ist überparteilich und zielt darauf ab zu verdeutlichen, dass kulturelle Integration und das Zusammenleben in einem pluralen Deutschland gelingt. In den letzten drei Monaten wurde ein Zeichen gesucht, das für Zusammenhalt in Vielfalt steht. Es wurden mehr als 780 Zeichen von Bürgerinnen und Bürgern vorgeschlagen. Eine Expertenjury hat eine Vorauswahl getroffen und die Mitglieder der Initiative kulturelle Integration entschieden gestern Nachmittag, welcher der ausgewählten Zeichenvorschläge das neue Zeichen für Zusammenhalt in Vielfalt sein wird. Als Schirmherrin zeichnete Kulturstaatsministerin Monika Grütters MdB heute die Zeichengeberin, die Bildende Künstlerin Dorothee Herrmann, aus. Der Moderator der Initiative kulturelle Integration Olaf Zimmermann sagte: "Die Mehrheit der Menschen in unserem Land steht für eine weltoffene Gesellschaft, für eine vielfältige Gesellschaft, für eine demokratische Gesellschaft. Wir wollen dieses Bekenntnis auch durch ein gemeinsames Zeichen ausdrücken. Wir haben es jetzt gefunden."

logo initiative kulturelle integration

Das Programm der Veranstaltung finden Sie hier (pdf-Datei): Einladung_Initiative_kulturelle_Integration_Jahrestagung_2018.pdf

Weitere Informationen finden Sie hier: https://www.kulturelle-integration.de/wp-content/uploads/2018/05/gibmireinzeichen-booklet.pdf

In parallel stattfindende Diskussionsrunden zum Thema: Religion: Versöhnerin oder Spalterin? wurde unter Beteiligung von Ali Ertan Toprak (Präsident der BAGIV), Dr. Johann Hinrich Claussen (Kulturbeauftragter der EKD), Noreen van Elk (Referentin für Ehrenamt, Jugendpolitik und Kultur im Katholischen Büro), Olaf Zimmermann (Geschäftsführer des Deutschen Kulturrates diskutiert, welchen Beitrag Religion einerseits für den gesellschaftlichen Zusammenhalt leisten kann und wie andererseits Religion auch abgrenzend bzw. spaltend wirken kann: Welchen Beitrag leisten Kirchen und Religionsgemeinschaften für den gesellschaftlichen Zusammenhalt? Welche Bedeutung hat der interreligiöse Dialog? Welche Rolle spielen religiöse Symbole in der Öffentlichkeit?

Initiatoren der Initiative kulturelle Integration

Bundesministerium des Innern, Bundesministerium für Arbeit und Soziales, Die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien, Die Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration, Deutscher Kulturrat

Mitwirkende Institutionen der Initiative kulturelle Integration

ARD, Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege, Bundesarbeitsgemeinschaft der Immigrantenverbände, Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger, Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände, Deutsche Bischofskonferenz, Deutscher Beamtenbund und Tarifunion, Deutscher Gewerkschaftsbund, Deutscher Journalisten-Verband, Deutscher Landkreistag, Deutscher Naturschutzring, Deutscher Olympischer Sportbund, Deutscher Städte- und Gemeindebund, Deutscher Städtetag, Evangelische Kirche in Deutschland, Forum der Migrantinnen und Migranten im Paritätischen, Koordinationsrat der Muslime, Neue Deutsche Organisationen, Verband Deutscher Zeitschriftenverleger, Verband Privater Rundfunk und Telemedien, ZDF, Zentralrat der Juden in Deutschland


 

15. Mai 2018

PRESSEMITTEILUNG 15.05.2018

Ali Ertan Toprak, Präsident der Bundesarbeitsgemeinschaft der Immigrantenverbände in Deutschland/BAGIV e.V. kritisiert das Treffen der Fußball-Nationalspieler mit dem türkischen Staatspräsidenten

Ali Ertan Toprak, Präsident der Bundesarbeitsgemeinschaft der Immigrantenverbände in Deutschland/BAGIV e.V. kritisiert das Treffen der Fußball-Nationalspieler mit dem türkischen Staatspräsidenten.

Der Präsident der Bundesarbeitsgemeinschaft der Immigrantenverbände in Deutschland (BAGIV), Ali Ertan Toprak, bringt sein Unverständnis über das Treffen der Nationalspieler Özil und Gündogan mit dem türkischen Staatspräsidenten wie folgt zum Ausdruck:

"Özil und Gündogan haben unserer Integrationsarbeit der letzten Jahrzehnte ei-nen schweren Schaden zugefügt."

Dieses liebedienerische Verhalten der deutschen Nationalspieler Özil und Gündogan gegenüber einem antidemokratischen Präsidenten eines ausländischen Staates, ist ein Schlag ins Gesicht all jener, die sich tagtäglich für die Integration in unserem Land einsetzen.

Diese Fußballspieler haben unseren Bemühungen für eine Anerkennungskultur einen Bärendienst erwiesen. Menschen mit Migrationsgeschichte sollen am Ende einer erfolgreichen Integration als vollwertige Deutsche Staatsbürger in unserem Land nicht nur anerkannt wer-den, sondern auch selbst das Land und seine Werte anerkennen.

Dieses Verhalten muss seitens des DFB zu Konsequenzen führen. Von den beiden Fußballern erwartet Toprak eine Einsicht und eindeutige Distanzierung von ihrem Verhalten.

Die Pressemeldung finden Sie hier:PM 15-05-18.pdf


 

14. Mai 2018

Vorankündigung: Laufen, lernen, lachen in Dortmund:

logo seniorentag

12. Deutscher Seniorentag erwartet 15.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer

Dortmund, 14. Mai 2018. In zwei Wochen beginnt in den Westfalenhallen Dortmund der 12. Deutsche Seniorentag. Die Großveranstaltung wird von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier als Schirmherr eröffnet. Auch die Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Franziska Giffey, und der Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen, Armin Laschet, haben ihr Kommen zugesagt. Vom 28. bis 30. Mai 2018 erwartet die Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen e.V. (BAGSO) mehr als 15.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Der BAGSO-Vorsitzende Franz Müntefering sagte heute: "Es werden spannende und unterhaltsame Tage sein in Dortmund. Es geht um wichtige Herausforderungen und es geht um Lebensqualität im Älterwerden. Wir informieren, diskutieren und zeigen Handlungsbedarfe: Pflege, Generationenvertrag, altersgerechte Mobilität, Digitalisierung. Aber auf dem Deutschen Seniorentag wird auch gesungen und getanzt. Dreimal L: laufen, lernen, lachen. Darum geht es an drei Tagen in den Westfalenhallen Dortmund."

logo bagso

BAGSO-Pressemitteilung Nr. 10/2018

Hier finden Sie weitere Informationen: 180514_PM_DST_Ring frei.pdf


 

2. Mai 2018

Treffen mit Staatsministerin Widmann-Mauz

treffen widmann mauz k

Auf Einladung der neuen Beauftragten der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration, Frau Staatsministerin Annette Widmann-Mauz fand der erste Dialog mit Migrantenorganisationen zum Kennenlernen und zu ersten interessanten Gesprächen im Bundeskanzleramt statt. Ali Ertan Toprak, Präsident der BAGIV, und Nikos Athanassiadis, Vizepräsident der BAGIV, nahmen die Gelegenheit wahr, sich einen ersten Eindruck von der Staatsministerin und deren Vorhaben über die Integrationspolitik der neuen Bundesregierung zu verschaffen.


 

26. April 2018

"Ausgezeichnete Orte"

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Im Rahmen der Jurysitzung der "Ausgezeichnete Orte" im Bundespresseamt wurden unter fachlicher Expertise die 100 Siegerprojekte gewählt.

Die BAGIV sitzt seit vielen Jahren in der Jury bei "Deutschland - Land der Ideen" und wird zur Zeit durch ihren Präsidenten, Ali Ertan Toprak, als Jurymitglied vertreten.

Weitere Informationen zu der Kampagne finden Sie hier: Web: www.land-der-ideen.de, Facebook: Deutschland - Land der Ideen


land der ideen

 

24. April 2018

AJC Europe veranstaltet Integrationskonferenz in Berlin

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Die Ankunft einer hohen Zahl von Flüchtlingen in Deutschland und Europa hat eine schon zuvor hitzig geführte Debatte über die Integration von vergangenen Migrationsbewegungen weiter verschärft. Seit 2015 herrscht eine gesellschaftspolitische Diskussion, deren Ende bislang nicht abzusehen ist.

Gemeinsam mit Entscheidungsträgern, Praktikern aus der Zivilgesellschaft und Wissenschaftlern aus Deutschland und Frankreich nahm der Präsident der BAGIV, Ali Ertan Toprak, an der Veranstaltung teil und beteiligte sich aktiv an der Diskussion für die aus der Migration in den vergangenen Jahrzehnten entstandenen Herausforderungen, Lösungsansätze zu suchen, und die Zukunft einer auf demokratischen Werten basierenden Identität der Bürger beider Länder.

Das Programm finden Sie hier: https://docs.google.com/document/d/1lcrSFpVSJM86E9jc-bqAPWCEW8It5iuR_P0F7UJXQDY/edit


 

09. 04. 2018

Pressemeldung 09.04.2018

Kopftuchverbot für Kinder auch in Deutschland!

Um muslimische Kleinkinder vor Diskriminierung zu schützen, will die Regierung in Österreich ihnen das Kopftuchtragen untersagen. Das Verbot soll in Kindergärten und Grundschulen gelten.

Ali Ertan Toprak, Präsident der Bundesarbeitsgemeinschaft der Immigrantenverbände in Deutschland/BAGIV, findet die Entscheidung der österreichischen Regierung richtig und nachahmenswert für Deutschland.

Die Pressemeldung finden Sie hier: Pressemeldung09-04-2018.pdf


 

29. März 2018

Pressemeldung 29.03.2018

Der deutsche Staat ist mit seiner Islampolitik gescheitert. - Deutschland braucht endlich einen Neuanfang in der Islampolitik und kein weiter so

Der Fall von religiösem Mobbing an einer Berliner Grundschule hat eine erneute bundesweite Debatte über die Islampolitik ausgelöst.

"Dabei ist das Mobbing von Schülern, die sich islamistischen Normen nicht unterwerfen, an staatlichen Schulen in Deutschland bereits eine gängige Praxis.", so Ali Ertan Toprak, Präsident der Bundesarbeitsgemeinschaft der Immigrantenverbände in Deutschland/BAGIV.

Die Pressemeldung finden Sie hier: Pressemeldung29-03-2018.pdf


 

21. März 2018

Newroz piroz be!

Newroz 2018 Bild k

Das Neujahrfest Newroz (neuer Tag) wird am 21. März von vielen Völkern des Nahen Osten gefeiert. Die Kurden empfinden Newroz als Widerstandsgeist des kurdischen Volkes gegen Unterdrückung und Tyrannen.

Wir wünschen unseren Mitgliedern und allen, die Newroz feiern, ein friedliches Fest!


 

08. März 2018

"Ankommen in Deutschland"

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Am 08.03.18 fand das 3. Beiratstreffen im Rahmen des durch die Bertelsmann-Stiftung geförderten Projektes „Ankommen in Deutschland“ in Frankfurt am Main statt. Der Vizepräsident der BAGIV, Nikos Athanassiadis, hielt als Beiratsmitglied einen Vortrag zur Situation der Flüchtlingsversorgung auf den griechischen Inseln. Des Weiteren haben seitens der BAGIV junge Erwachsene von ihren bewegenden Fluchterfahrungen auf dem Weg nach Deutschland erzählt.

Den Vortrag finden Sie hier: Flüchtlinge.pdf


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06. März 2018

"DeMigranz - Bundesweite Initiative Demenz und Migration"

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Am 06.03.18 fand die Auftaktveranstaltung zum Projekt "DeMigranz - Bundesweite Initiative Demenz und Migration" in Berlin statt. Der Präsident der BAGIV, Ali Ertan Toprak, als Vertreter der in Deutschland lebenden MigrantInnen führte bei der Auftaktveranstaltung in die Thematik ein. Das Projekt wird gefördert durch die Robert Bosch Stiftung und durchgeführt von der Demenz Support Stuttgart gGmbH in Kooperation mit dem Demenz-Servicezentrum für Menschen mit Zuwanderungsgeschichte. Die BAGIV begleitet das Projekt in einem fachlichen Gremium.


demigranz02 k

 

15. Januar 2018

SIEBEN FORDERUNGEN ZUR INTEGRATIONSPOLITIK AN DIE NEUE BUNDESREGIERUNG

Die Bundesarbeitsgemeinschaft der Immigrantenverbände in Deutschland e.V. (BAGIV) ist das Sprachrohr für etwa ein Viertel (ca. 5 Millionen) der Migranten in Deutschland. Sie hat seit ihrer Gründung als größte Interessenvertretung und erster Spitzenverband der klassischen Migrantengemeinschaften stets die Gesamtgesellschaft im Fokus gehabt.

Der Präsident der BAGIV, Ali Ertan Toprak weist darauf hin, dass die BAGIV immer selbstkritisch sei und sich mit dem Bewusstsein, dass Integration nur im Einvernehmen mit der Mehrheitsgesellschaft gelingen kann stets für das friedliche Zusammenleben in unserem Land eingesetzt hat.

Toprak: "Kein anderes Thema hat den Wahlkampf 2017 so geprägt und die Menschen in den letzten zwei Jahren bewegt, wie der Umgang mit der Flüchtlingskrise. Die neue Bundesregierung muss Antworten auf die Fragen vieler Menschen finden, die wissen wollen, wie wir in diesem Land leben wollen, wie wir zu einer Gesellschaft zusammenwachsen können, in der wir - gemeinsam und ungeachtet der Herkunft - unsere Zukunft gestalten. Dafür müssen wir umfassende Reformen wagen."

Anlässlich der Entscheidung zur Aufnahme von Koalitionsgesprächen zwischen der Union und der SPD über eine große Koalition fordert Ali Ertan Toprak, weitreichende Änderungen in der Integrationspolitik.

Toprak: "Die BAGIV hat für die Koalitionsgespräche sieben Forderungen aufgestellt. Wir fordern von allen Parteien, dass diese Punkte im Koalitionsvertrag aufgenommen werden":

Den kompletten Text finden Sie hier in der Pressemeldung. Pressemeldung15 01 2018.pdf


 




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