Bundesarbeitsgemeinschaft
der Immigrantenverbände
in Deutschland e.V.

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Tagung




Tagung zum Thema:

Mehrsprachigkeit in der Bildung und die Rolle der Selbstorganisationen.

- Bilingualität als Antwort auf Benachteiligung? -



Programm

14:30 Begrüßung
Mehmet Tanriverdi,
Vizepräsident der BAGIV

15:00 Zweisprachigkeit
Einführung in die Thematik
Anja Leist, Uni Essen

15:30 Die Zweisprachigkeit von Kindern nicht deutscher Herkunft und die deutsche Gesellschaft
Prof. Dr. Ruprecht Baur, Uni Essen

anschl. Diskussion

16:30 Pause (Kaffee und Kuchen)

17:00 Der lange Weg zu zielgruppenspezifischen Bildungseinrichtungen
Christos Moschos, Sozialberater, Diakonisches Werk

17:45 Bilingualer Kindergarten Solingen
Kostas Elefteriadis, deutsch-griechischer Kindergarten "Estia"

18:15 Deutsch-Griechische Europa-Schule Berlin
Leonidas Gegios, Förderverein Staatliche Europa-Schule Berlin -deutsch-griechischer Zug- e.V.

anschl. Diskussion

19:15 Imbiß




Es ist unbestritten, daß der Anteil der Kinder in Deutschland, die nicht Deutsch als Muttersprache hat, stetig steigt. Schätzungen zufolge wird er bis zum Jahre 2010 allein in Nordrhein-Westfalen auf über 30% steigen. Schon heute sehen sich viele junge MigrantInnen der 2. und 3. Generation aufgrund ihrer mangelnden deutschen Sprachkenntnisse besonderen Problemen in der Schule und der späteren Berufsausbildung ausgesetzt.

Dies führt nicht selten zu einer Fehleinschätzung ihrer Leistungsfähigkeit und Intelligenz; oft zu Benachteiligung wenn nicht sogar zu Diskriminierung.



Eine intensive Beratung bezüglich der Schullaufbahn und der Berufsorientierung aber auch motivierende Bildungsangebote könnten für die Jugendlichen der 2. und 3. Migrantengeneration eine große Chance für das spätere Berufsleben bedeuten. Wichtig hierbei wäre die Förderung der deutschen Sprache und die Weiterführung der eigenen Muttersprache in der Schule.

Die zentrale Frage, die sich hieraus stellt, ist: Haben Staat und Gesellschaft die demographische Entwicklung der jüngsten Vergangenheit verschlafen?

Sind Staat und Gesellschaft den Erfordernisse des 21. Jahrhunderts - vor allem vor dem Hintergrund der europäischen Integration - gewachsen?

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Stand 24.06.2007 | Sitemap | Impressum | Kontakt