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Wahlsystem in Nordrhein-Westfalen

Der nordrhein-westfälische Landtag wird nach einem System der personalisierten Verhältniswahl mit geschlossenen Listen gewählt, das dem Bundestagswahlrecht ähnelt. Der Landtag hat mindestens 181 Abgeordnete, von denen 128 in Wahlkreisen direkt gewählt werden. Bei der Landtagswahl 2010 haben die Wähler erstmals zwei Stimmen. Mit der Erststimme wird in jedem Wahlkreis ein Abgeordneter direkt gewählt. Gewählt ist der Bewerber mit den meisten Stimmen. Die Sitze im Landtag werden nach dem Sainte-Laguë-Verfahren auf die Parteien nach der Zahl ihrer Zweitstimmen im Land proportional verteilt, wobei diejenigen Parteien unberücksichtigt bleiben, die weniger als 5 % der gültigen Stimmen im Land erhielten. Von der so errechneten Sitzzahl einer Partei wird die Zahl der von dieser Partei errungenen Direktmandate abgezogen. Die restlichen Mandate werden über die Landesliste in der dort festgelegten Reihenfolge besetzt, wobei Bewerber außer Betracht bleiben, die im Wahlkreis direkt gewählt wurden.

Da der Anteil der Direktmandate mit gut 70 % der regulären Größe des Landtags relativ hoch ist (beim Bundestag sind es nur 50 %), kommt es oft vor, dass eine Partei durch Direktmandate mehr Sitze bekommt als ihr nach Zweitstimmen Sitze zustehen (Überhangmandate). In diesem Fall erhalten die übrigen bei der Sitzverteilung zu berücksichtigenden Parteien Ausgleichsmandate, um eine proportionale Verteilung der Sitze herzustellen.


 

 
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Stand 09.07.2009 | Sitemap | Impressum | Kontakt