Vom CDU-Bundesparteitag geht ein fatales Signal an die Migranten in Deutschland aus!

Die CDU hat sich gegen ein Verbot des sogenannten Wolfsgrußes ausgesprochen – einem Zeichen der türkisch-nationalistischen Ülkücü-Bewegung, auch „Graue Wölfe“ genannt.

Die Mehrheit der Delegierten des Bundesparteitags in Hamburg stimmte gegen einen entsprechenden Antrag.

In dem Antrag war auch ein Verbot des Erkennungszeichens der islamistischen Muslimbruderschaft vorgesehen, des sogenannten Rabia-Grußes.
Laut Experten dürften die Grauen Wölfe die größte rechtsextreme Organisation in Deutschland mit Ende 2017 geschätzt mehr als 18.000 Anhängern sein. Zum Vergleich: der Verfassungsschutzbericht von 2017 verzeichnete für die NPD 4.500 Mitglieder.

Ali Ertan Toprak, Präsident der Bundesarbeitsgemeinschaft der Immigrantenverbände in Deutschland(BAGIV) findet, dass die CDU damit ein fatales Signal an die Migranten sendet. Toprak glaubt, dass damit vor allem eine selbstzerstörerische Integrationspolitik forciert wird.

„Deutsche Nazi-Symbole sind zu Recht verboten, aber gleiches geschieht nicht mit Symbolen, die rassistischen und ausländischen Extremismus und Islamismus legitimieren.

Das ist ein Schlag ins Gesicht aller Demokraten und der hier angekommen Migranten.“ , so unterstreicht Ali Ertan Toprak seine Kritik an der Entscheidung der CDU.

Der Präsident der BAGIV fordert sogar, dass nicht nur die Symbole, sondern auch deren antisemitischen, rassistischen und menschenfeindlichen Organisationen verboten werden müssen.

Toprak abschließend, „Extremismusbekämpfung sieht anders aus. So wird die CDU weder die AfD schwächen noch den Ausländerextremismus zurückdrängen.“

Der BAGIV Präsident erwartet, dass die CDU diese falsche Entscheidung im Sinne einer wehrhaften Demokratie, so schnell wie möglich revidiert.

Die Pressemeldung finden Sie hier: Pressemeldung10-12-2018.pdf.